Paul Collier (Ökonom)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Sir Paul Collier CBE (* 1949) ist ein britischer Wirtschaftswissenschaftler.

Collier ist Professor für Ökonomie und Direktor des Zentrums für afrikanische Ökonomien an der Universität Oxford. Davor war er Leiter der Forschungsabteilung der Weltbank. Er gehört zu den führenden Experten für afrikanische Wirtschaft und der Ökonomien der Entwicklungsländer.

Seit 2008 ist er Commander of the Order of the British Empire.[1] Im Jahr 2014 wurde er in den Ritterstand erhoben.[2]

Für sein Buch Exodus: How Migration is changing the World forschte Collier zu den wirtschaftlichen und sozialen Folgen von Migration. Er plädiert für geringere und selektive Zuwanderung aus Entwicklungsländern nach Europa und in die USA und bezieht sich dabei insbesondere auf die Forschungen von Robert Putnam über die Folgen gesellschaftlicher Fragmentierung auf das gegenseitige Vertrauen zwischen den Einwohnern eines Landes. Andererseits tritt Collier für die Legalisierung illegaler Einwanderer besonders in den USA ein.[3]

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. London Gazette. Ausgabe 58729 vom 14. Juni 2008.
  2. https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/269031/New-Year-Honours-2014-PM-list.pdf
  3. Ökonom Collier: "Wir locken junge Menschen in den Tod" Die Presse, 19. Oktober 2013