Paul Young

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Paul Young (2009)

Paul Anthony Young (* 17. Januar 1956 in Luton, England) ist ein britischer Sänger und Songschreiber, der mit seiner Hitsingle Come Back and Stay 1983 international bekannt wurde.

Er ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen, bereits verstorbenen Sänger der Gruppe Mike and the Mechanics.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Young war lange Jahre Mitglied der Band Q-Tips und ab 1983 schließlich als Solist erfolgreich. Mit einer Coverversion des Marvin-Gaye-Titels Wherever I Lay My Hat und dem dazugehörigen Album No Parlez, produziert von Laurie Latham, erreichte er Platz 1 in Großbritannien. Weitere Hits aus der LP waren Come Back and Stay und Love of the Common People, die sich auch in Deutschland in den Top 10 platzierten. Ende 1984 war Young Mitglied des Band-Aid-Projektes.

Wegen stimmlicher Probleme musste sich Young ab Mitte 1987 eine Zeit lang vom Showgeschäft zurückziehen. Nach einem größeren Auftritt bei Nelson Mandelas Geburtstagskonzert konnte er ab Frühjahr 1990 gelegentlich wieder in die Charts einsteigen.

Auf dem Freddie Mercury Tribute Concert 1992 im Wembley-Stadion London sang er mit den verbliebenen Queen-Musikern das Lied Radio Ga Ga.

Seit 1993 ist er neben seiner Solokarriere auch Sänger in der Tex-Mex-Band Los Pacaminos.

1995 nahm er mit Vangelis den Titel Losing Sleep für dessen Album Voices auf.

2005 war er gemeinsam mit Mike d’Abo und Paul Jones von Manfred Mann auf Tour.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paul Young ist verheiratet mit Stacey Smith und hat drei Kinder, Levi (* 1987), Layla (* 1994) und Grady Cole (* 1996). Er hat zwei Geschwister, Mark und Joanne.

Als Beruf lernte er Automechaniker bei Vauxhall Motors in Luton.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hintergrundstimmen auf Come Back and Stay stammen von dem damals als The Fabulous Wealthy Tarts aufgetretenen Duo Kim Lesley and Maz Roberts. Wenig bekannt ist, dass Paul Youngs größter Erfolg eine Coverversion ist. Das Lied wurde zuvor von Jack Lee für seine damalige Punkpop-Band The Nerves geschrieben und 1981 auf einem Soloalbum veröffentlicht.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Young wurde drei Mal mit dem Brit Award ausgezeichnet:

  • 1984: British Breakthrough Act
  • 1985: British Male Solo Artist
  • 1986: British Video für Every Time You Go Away

RSH-Gold

  • 1994: in der Kategorie „Klassiker des Jahres“[1]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Paul Young/Diskografie

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[2][3] Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich UK Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US
1983 No Parlez 1 Platin
(35 Wo.)
4
(12 Wo.)
1
(25 Wo.)
1 3-fach Platin
(119 Wo.)
79
(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 18. Juli 1983
Produzent: Laurie Latham
1985 The Secret of Association 6
(22 Wo.)
20
(4 Wo.)
4
(11 Wo.)
1 Doppelplatin
(49 Wo.)
19 Gold
(43 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. März 1985
Produzent: Laurie Latham
1986 Between Two Fires 63
(1 Wo.)
27
(1 Wo.)
4 Platin
(17 Wo.)
77
(17 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Oktober 1986
Produzenten: Hugh Padgham, Ian Kewley, Paul Young
1990 Other Voices 4 Gold
(11 Wo.)
142
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 4. Juni 1990
Produzenten: Bob Clearmountain, Michael H. Brauer, Peter Wolf
1993 The Crossing 82
(9 Wo.)
27
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1993
Produzenten: Don Was, Peter Vale, Chris Neil, Steve Lindsey
1994 Reflections 64
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1994
Produzent: Ian Levine
1997 Paul Young 90
(1 Wo.)
39
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1997
Produzenten: Greg Penny, Paul Young
2006 Rock Swings:
On the Wild Side of Swing
89
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 2006
2016 Good Thing 87
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. April 2016
Produzent: Arthur Baker

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. RSH-Gold Verleihung 1994
  2. Chartquellen: Singles Alben DE UK US1 US2
  3. Gold-/Platin-Datenbanken: DE UK US

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Paul Young – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien