Pedro Laín Entralgo

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Pedro Laín Entralgo (* 15. Februar 1908 in Urrea de Gaén, Provinz Teruel; † 5. Juni 2001 in Madrid) war ein spanischer Arzt, Medizinhistoriker und Schriftsteller. Er ist ein Vertreter der Madrider Schule des Existentialismus und hat insbesondere die Generationentheorie von Ortega y Gasset weiterentwickelt.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entralgo war Sohn eines Landarztes. Er veröffentlichte Gedichte, Erzählungen und Romane. Nach einem Studium der Chemie und Medizin in Saragossa und Madrid arbeitete er in der Psychiatrie. Im Jahr 1958 wurde er zum Mitglied der Leopoldina gewählt. Seit 1951 war er korrespondieremdes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.

Zu den erhaltenen Auszeichnungen gehörte der Prinz-von-Asturien-Preis (1989). Entralgo war Mitglied der Akademien für Sprache, Geschichte und Medizin.

Entralgo hielt die Unterstützung für Hitler und Mussolini für seinen schlimmsten politischen Fehler.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Espana como problema/Spanien als Problem (1940).
  • Sobre la amistad/Über die Freundschaft (1972).
  • Teatro del Mundo/Theater der Welt (1986).
  • Esperanza en el tiempo crisis/Hoffnung in Zeiten der Krise (1993).
  • Historia universal de la medicina. Masson (1998). ISBN 978-84-458-0670-8.
  • Was ist der Mensch?

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mechthilde Kütemeyer: Anthropologische Medizin oder die Entstehung einer neuen Schule. Zur Geschichte der Heidelberger Schule, Dissertation Institut für Geschichte der Medizin der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Betreuer Heinrich Schipperges, 1973, mehrfache Zitationen von Pedro Lain Entralgo, der als einer der ersten von der "Heidelberger anthropologischen Schule" sprach.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]