Penacova

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Dieser Artikel beschreibt die Kleinstadt und den Kreis im portugiesischen Distrikt Coimbra, für die gleichnamige Gemeinde im portugiesischen Distrikt Porto siehe Penacova (Felgueiras).
Penacova
Wappen Karte
Wappen von Penacova
Penacova (Portugal)
Penacova
Basisdaten
Region: Centro
Unterregion: Baixo Mondego
Distrikt: Coimbra
Concelho: Penacova
Koordinaten: 40° 16′ N, 8° 17′ WKoordinaten: 40° 16′ N, 8° 17′ W
Einwohner: 3293 (Stand: 30. Juni 2011)[1]
Fläche: 32,42 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 102 Einwohner pro km²
Politik
Bürgermeister: Humberto José Baptista Oliveira (PS)
Kreis Penacova
Flagge Karte
Flagge von Penacova Position des Kreises Penacova
Einwohner: 15.489 (Stand: 30. Juni 2011)[3]
Fläche: 216,73 km² (Stand: 1. Januar 2010)[2]
Bevölkerungsdichte: 71 Einwohner pro km²
Anzahl der Gemeinden: 8
Verwaltung
Adresse der Verwaltung: Câmara Municipal de Penacova
Largo Alberto Leitão, 5
3360-341 Penacova
Webpräsenz: www.cm-penacova.pt



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Penacova ist eine Vila (Kleinstadt) und ein Kreis (Concelho) in Portugal mit 3293 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).

Das Rathaus von Penacova
Der Rio Mondego im Kreis Penacova
Im Innenhof des Klosters Mosteiro de Lorvão

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals offiziell erwähnt wurde der Ort im Jahr 911, als Vila Cova. 1036, unter arabischer Herrschaft, ist die Befestigung bereits als Castelo de Penacova (dt.: Burg von Penacova) bekannt. Im Zuge der Reconquista wurde Penacova erobert und erhielt 1192 erstmals Stadtrechte (Foral) durch das inzwischen unabhängige Königreich Portugal.

König Manuel I. erneuerte 1513 die Stadtrechte. Im Jahr 1605 wurde Penacova ein eigenständiger Kreis. In den Jahren 1855 und 1898 wurde der Kreis durch Eingemeindungen deutlich erweitert.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zahlreiche Sakralbauten und einige Windmühlen, Herrenhäuser und historische öffentliche Gebäude stehen unter Denkmalschutz, darunter das 878 erstmals erwähnte und bis zu seinem barocken Umbau im 18. Jahrhundert mehrfach erweiterte Kloster Mosteiro de Lorvão, in dem verschiedene Königinnen bestattet sind. Im Kloster, in dem heute zum Teil eine psychiatrische Klinik residiert, ist ein Museum mit vielfältigen Exponaten sakraler Kunst eingerichtet.[5][6]

Auch der historische Ortskern von Penacova steht unter Denkmalschutz.[7]

In Richtung zur Serra do Buçaco hin liegt, in einem Gebäude um eine ehemalige Windmühle herum eingerichtet, das Museu do Moinho Vitorino Nemésio (dt.: Museum der Mühle Vitorino Nemésio). Auf zwei Stockwerken, und mit einem Café und einem Picknick-Parkplatz ausgestattet, zeigt es die Geschichte der Wind- und Wassermühlen allgemein und die der lokalen Varianten im Speziellen.[8]

Im historischen Ortskern von Penacova

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Penacova ist Verwaltungssitz eines gleichnamigen Kreises. Die Nachbarkreise sind (im Uhrzeigersinn im Norden beginnend): Mortágua, Santa Comba Dão, Tábua, Arganil, Vila Nova de Poiares, Coimbra sowie Mealhada.

Mit der Gebietsreform im September 2013 wurden mehrere Gemeinden zu neuen Gemeinden zusammengefasst, sodass sich die Zahl der Gemeinden von zuvor elf auf acht verringerte.[9]

Die folgenden Gemeinden (freguesias) liegen im Kreis Penacova:

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerzahl im Kreis Penacova (1801–2011)
1801 1849 1900 1930 1960 1981 1991 2001 2011
8.706 8.593 18.253 16.964 18.704 17.351 16.748 16.725 15.489

Kommunaler Feiertag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben etwas Flussfischerei und der Landwirtschaft, die durch die natürlich-sauren Böden eingeschränkt ist, ist die Forstwirtschaft hier von großer Bedeutung. Der Kreis ist zu 70 % von Wald bedeckt, insbesondere Eukalyptus, See-Kiefer und Akazien. An Industriebetrieben sind neben der Holzverarbeitung insbesondere Unternehmen des Baugewerbes, das hier abgefüllte Mineralwasser Caldas de Penacova, und die traditionsreiche Ziegelei Cerâmica Estrela D´Alva zu nennen.[11]

Söhne und Töchter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  2. a b Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu
  3. www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence and Sex; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística
  4. www.verportugal.net, abgerufen am 29. Dezember 2012
  5. dito
  6. www.monumentos.pt, abgerufen am 29. Dezember 2012
  7. dito
  8. www.cm-penacova.pt, abgerufen am 29. Dezember 2012
  9. Veröffentlichung der administrativen Neuordnung im Gesetzesblatt Diário da República vom 28. Januar 2013, abgerufen am 16. März 2014
  10. www.anmp.pt, abgerufen am 29. Dezember 2012
  11. www.cm-penacova.pt, abgerufen am 29. Dezember 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]