Philippe Lançon

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Philippe Lançon (* 1963 in Vanves) ist ein französischer Journalist und Schriftsteller. Er arbeitet hauptsächlich für die Tageszeitung Libération und das Satiremagazin Charlie Hebdo, ebenso für den öffentlich-rechtlichen Radiosender France Inter. Bei dem terroristischen Anschlag auf Charlie Hebdo während einer Redaktionssitzung am 7. Januar 2015 wurde Lançon verwundet.[1]

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Philippe Lançon absolvierte ein Studium in Europarecht mit Magisterabschluss und besitzt zudem einen Abschluss der privaten Pariser Journalistenschule Centre de formation des journalistes (CFJ).[1]

Philippe Lançon arbeitet hauptsächlich als Literaturkritiker, u. a. zu lateinamerikanischer Literatur. 2015 war er als Gastwissenschaftler (Visiting Fellow) an die Princeton University in den USA eingeladen, konnte die Stelle jedoch nicht annehmen, weil er bei den Anschlägen auf Charlie Hebdo schwer verletzt wurde.[2] In seinem Buch Le lambeau (dt. Der Fetzen) schreibt Lançon über das Attentat.[3]

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Les Îles:

Für Le Lambeau (Der Fetzen):

  • Prix Femina
  • Prix Spécial Renaudot
  • Prix des Prix
  • Prix Roman News

2019: Hermann-Kesten-Preis

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Qui est Philippe Lançon ? In: lemonde.fr. Abgerufen am 12. Februar 2019 (französisch).
  2. Philippe Lançon, PLAS Visting Fellow for AY15, Injured in the Paris Terrorist Attack. In: princeton.edu. 8. Januar 2015, archiviert vom Original am 10. Januar 2015; abgerufen am 12. Februar 2019 (englisch).
  3. Barbara Villiger Heilig: Das Leben in Fetzen. In: Republik (Magazin). 20. September 2018. Abgerufen am 29. Januar 2019.