Pirath (Gemeinden Altheim, Weng)

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Pirath (Rotte)
Ortschaft
Pirath (Gemeinden Altheim, Weng) (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Braunau am Inn (BR), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Braunau am Inn
Pol. Gemeinde Weng im Innkreis  (KG Weng)
Koordinaten 48° 14′ 50″ N, 13° 12′ 52″ OKoordinaten: 48° 14′ 50″ N, 13° 12′ 52″ O
Höhe 368 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 27 (2001)
Gebäudestand 11 (2001)
Postleitzahl 4952 Weng im Innkreis
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 07989
Zählsprengel/ -bezirk Weng im Innkreis (40446 000)
Ortsteile auch in Gemeinde Altheim
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS

f0

Pirath ist ein Ort im Innviertel Oberösterreichs wie auch Ortschaft der Gemeinde Weng im Innkreis und Ortschaftsbestandteil der Stadt Altheim, beide im Bezirk Braunau am Inn.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pirath (Ortschafts­bestandteilf0)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Braunau am Innf8, Oberösterreich
Pol. Gemeinde Altheim  (KG Stern)
Ortschaft Altheim
Koordinaten(K) 48° 15′ 14″ N, 13° 12′ 57″ O
Höhe 357 m ü. A.
Gebäudestand 68 (Adressen, 2013)
Postleitzahl 4950 Altheim
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Altheim-Peripherie-S (40401 003)
Adressen Am Gießgraben, Neupirath, Pirath; Ortsteile auch in Gemeinde Weng i.I.
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS;
(K) Koordinate nicht amtlich
f0

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Der Ort befindet sich 12 Kilometer östlich von Braunau am Inn und 21 Kilometer westlich von Ried im Innkreis, direkt westlich von Altheim. Der Ort Pirath liegt im Inntal auf um die 370 m ü. A. Höhe am Altbach, kurz vor dessen Einmündung in die Mühlheimer Ache (Ach).

Die Ortslage umfasst etwa 90 Gebäude. Die Wenger Rotte Pirath, links des Bachs, umfasst nur etwa 25 Adressen. Der Altbach ist hier die Gemeindegrenze, die Häuser von Altheim auf der anderen Bachseite haben ebenfalls die Adressen Pirath (11 zerstreute Häuser), sowie Am Gießgraben (Siedlung, ca. 30), und Neupirath (ca. 30), das ist die Siedlung an der Mühlheimer Ache. Wie die meisten Teile der Stadt selbst, die links der Mühlheimer Ache liegen, gehören dieses Gebiet zur Katastralgemeinde Stern.

Die B148 Altheimer Straße passiert, Altheim nördlich umfahrend, den Ort, und trifft hier die L1095 Treubacher Straße, deren Anfang die frühere Ortsdurchfahrt von Altheim darstellt (Braunauer Straße).

Nachbarorte und -ortschaften
Hauserding (O, Gem. Weng i.I.) Burgstall (O, Gem. Weng i.I.) Danglfing (Gem. Altheim)
Harterding (O, Gem. Weng i.I.) Nachbargemeinden
Altheim (O, Gem. Altheim)

Muckenau (Gem. Altheim)

Bergham (O, Gem. Weng i.I.) Diepolding (O, Gem. Altheim) Sankt Laurenz (Gem. Altheim)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier befand sich ein Edelsitz und Sedelhof Pireth mitsamt einer Hofmarksgerechtsame, 1542 findet sich ein Hanns Frawnberger zu Piret, 1558 ein Wiguläus Elrechinger zu Piret genannt. Es dürfte das heutige Anwesen Hofbauer gewesen sein.[1]

Bevölkerung und Gebäudestand[2]
Hzgt. Bayern Kgr. Bayern Krld. Österr. o.d.Enns (Ö) Bld. Oberösterreich
(Rep. Österr.)
1526 1811 1847 1869 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2011
56 (g)55 63 65  ?  ?  ?  ?  ?
Weng 27 33 25 27 27 27  ?
Altheim 36 32
7 9 (g)5 11 12  ?  ?  ?  ? ca. 90
Weng 6 6 6 7 7 11 ca. 20
Altheim 5 6 ca. 70
unscharfe Angabe des Jahres
(g) unklare Angabe zum Gebietsstand[3]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pirath ist heute, bis auf den Altbestand und die beiden Altheimer Siedlungen, primär Geschäftsgebiet und Betriebsbaugebiet. Hier befinden sich ein Einkaufspark und mehrere größere Firmen.[4]

Nachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wachberger: Edelsitze um Altheim. In: Braunauer Heimatkunde Heft 7, S. 37.
    Nach Norbert Grabherr: Historisch-topographisches Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze Oberösterreichs. Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Ur- und Frühgeschichte: Veröffentlichungen, Bände 7-8, 1975, S. 15, Sp. 2.
    Angabe nach Pirath, doris.ooe.gv.at, Digitaler Oberösterreichischer Kulturatlas (DOKA)
  2. Kurt Klein (Bearb.): Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Oberösterreich Teil 1, Weng im Innkreis: Hunding, S. 48 (Onlinedokument, Erläuterungen. Suppl.; beide PDF – o.D. [aktual.] bei Altheim S. 22 k.A.).
    Spezielle Quellenangaben:  *1526: Zehentverzeichnis, einschließlich von 4 Einzelhöfen. • 1811: Zählung der bayrischen Verwaltung des Salzachkreises (Montgelas’sche Zählungen). In: Franz X. Weilmeyr: Topographisches Lexikon vom Salzach-Kreise, 1812. • 1951 und später: Österreichisches Statistisches Zentralamt/Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis. (Ergebnisse der Volkszählungen).
    Nicht in Klein gegeben: *1847: Franz Raffelsperger: Allgemeines geographisch-statistisches Lexikon aller österreichischen Staaten. 2. Auflage, Band 9, Typogeographische Kunstanstalt, 1847, Pirath (3.), S. 1792, Sp. 1 (Google eBook, vollständige Ansicht).
  3. Klein gibt die Zeitreihe „bis 1961 mit dem zur G Altheim gehörenden Teil“, die Angabe des Gebäudestand für 1861 scheint aber für den Wenger Teil plausibler. Der Franziszäische Kataster 1817–1861 zeigt rechts des Bachs nur ein Haus K.Nr. 166 an der Straße und den Hof Luckner nahe Burgstall (Urmappe, als Layer online bei DORIS, diverse Kartenthemen, Urmappe quality insb. Kulturatlas)
  4. das Firmengelände Neumüller-Rolltore gehört schon zu Burgstall