Portal Diskussion:Psychologie

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Dritte Meinung erbeten zum Artikel Angriff in einer Regionalbahn bei Würzburg[Quelltext bearbeiten]

Auf den ersten Blick mag es komisch wirken, dass ich mit meiner Anfrage hier aufschlage. Ich wende mich allerdings auch an dieses Portal, da die Psychologie bei der Beurteilung von Gewalttaten eine wichtige Rolle spielt, insbesondere auch bzgl. der Motivfrage und dem Einfluss von Traumata.

Zum Gegenstand meiner Anfrage: Im Artikel Angriff in einer Regionalbahn bei Würzburg gibt es seit ca. einer Woche einen Dissens darüber, ob wir den Artikel sowohl beim Lemma, als auch bei der Kategorisierung als "islamistischen Anschlag" werten sollen (es gab auch bereits einen Verschiebekrieg, der derzeit durch eine morgen ablaufende Verschiebesperre unterbunden ist; außerdem tobt eigentlich seit einer Woche durchgehend mehr oder weniger sporadisch ein Edit-War um die Kategorisierung "Islamistischer Anschlag"). Meine Argumente gegen eine solche Wertung habe ich auf der Diskseite bereits zahlreiche Male dargelegt. Leider gibt es aber eine Reihe an Benutzern, die vehement die gegenteilige Sichtweise vertreten. Die Diskussion ist inzwischen ziemlich festgefahren und dreht sich nur noch im Kreis. Vielleicht mögen sich ja noch ein paar andere Leute dazu äußern, insbesondere auch zu der Frage, wie enzyklopädische Arbeitsweise aussehen soll.

Relevante Diskabschnitte sind v. a. dieser, dieser und jener. Auch über die Thematik diskutiert wird dort und dort. -- Chaddy · DDÜP 21:03, 26. Jul. 2016 (CEST)

Das muss glaublich die Ermittlungsbehörde eruieren, ob und inwieweit islamistische Motive als Ursprung oder Rechtfertigung verwendet worden sind. Psychologisch ist das als Terrorakt denkbar. Brainswiffer (Disk) 22:02, 26. Jul. 2016 (CEST)
Das ist klar. Die Frage ist allerdings, ab wann man die Ergebnisse der Ermittler als zweifelsfrei genug ansehen kann und ab wann man evtl. andere Thesen zweifelsfrei genug ausschließen kann, um den Artikel dementsprechend zu kategorisieren und zu benennen. Und eine weitere These neben der islamistischen Motivation (welche die Ermittler derzeit als wahrscheinlich betrachten) ist eben auch, dass es ein "profaner" Amoklauf eines traumatisierten Täters gewesen sein könnte. Und genau an diesem Punkt wird auch die psychologische Betrachtung dieser Tat interessant. -- Chaddy · DDÜP 01:01, 27. Jul. 2016 (CEST)
Was ist wirklich der Unterschied? Auch ein Amokläufer hat eine Art Leitmotiv, zu töten. Das hat er sich aber quasi selber gesucht, da hat er sich selber reingesteigert. Islamistischer Terror wird es dann, wenn das Leitmotiv von da kommt und es quasi ein induzierter Amoklauf ist - der radikale Islamismus die Aufforderung und Rechtfertigung liefert. Da letzteres nachweislich vorhanden ist, auch in dem konkreten Fall genug Anhaltspunkte da sind: was soll das bringen, das zu verschweigen? Es ist damit zu rechnen, dass das zunimmt - weil die Leute entwurzelt sind und dadurch traumatisiert. Es sind nicht alle anfällig, aber ein Promille von einer Million Flüchtlingen sind immer noch 1000 Leute. Das macht sie empfänglicher für die IS-Propaganda und die Sache zur Zeitbombe. Das darf man nicht bagatellisieren, wenn man Lösungen finden will. und manche haben die Tragweite des Problems eben noch nicht verstanden - dem setzten sich alle aus, die da für bagatellisieren oder verschweigen sind. Es brennt. Brainswiffer (Disk) 06:42, 27. Jul. 2016 (CEST)
Der Unterschied ist, dass ein Amoklauf aus einer emotionalen Extremsituation heraus entsteht und kein politisches Motiv hat. Ein Terroranschlag hingegen hat einen politischen Hintergrund und basiert auch nur selten auf einer emotionalen Extremsituation.
Ist es denn zweifelsfrei vorhanden? Natürlich schiebt er das als Motiv vor, aber war es sein tatsächliches Motiv?
Um´s Verschweigen geht es nicht. Selbstverständlich sollen alle diese Aspekte im Artikel genannt werden. Es geht um die Kategorisierung und die Benennung des Lemmas. Wichtig ist dabei die Frage, wie neutral wir die Tat beschreiben und ob wir indizienbasierte Interpretationen als Fakt darstellen wollen. -- Chaddy · DDÜP 17:27, 27. Jul. 2016 (CEST)

Philosophie des Geistes nicht mehr exzellent[Quelltext bearbeiten]

Die Philosophie des Geistes beschäftigt sich mit der Natur geistiger oder mentaler Zustände, ihren Wirkungen und Ursachen. Zentral ist dabei die Frage nach dem Verhältnis von geistigen und körperlichen Zuständen. Neben diesen ontologischen Fragen befasst sich die Philosophie des Geistes auch mit den erkenntnistheoretischen Fragen nach der Erkennbarkeit des Geistes. Die Philosophie der Bewegung des Geistes durch die Geschichte (wie sie beispielsweise in Hegels Phänomenologie des Geistes einen besonderen Höhepunkt fand) wird thematisch davon getrennt. Geist wird in der Philosophie des Geistes als mind verstanden und nicht als Weltgeist.

Der Artikel verdient  keine Auszeichnung Der Artikel hat eine Exzellent-Auszeichnung aus dem Jahr 2005. Der Artikel ist nach heutigem Maßstab nicht mehr exzellent. Beispiele: Jerry Fodor, einer der einflussreichsten Autoren in der Philosophie des Geistes, wird gar nicht behandelt. Die repräsentationale Theorie des Geistes: Fehlanzeige. Daniel Dennett völlig unzureichend dargestellt. Buddhismus-Abschnitt laienhaft und völlig ohne anerkannte Fachliteratur mit Überarbeiten-Baustein. Aktuelle Fachliteratur fehlt, keine korrekte Zitation in den Einzelnachweisen. Nicht einmal grundlegende Einführungsliteratur ausgewertet, z.B. empfehlenswert Ian Ravenscroft: Philosophie des Geistes. Eine Einführung. Reclam. Stuttgart 2008. Literaturangaben häufig veraltet, z.B. Ansgar Beckermann: Das Leib-Seele-Problem, liegt mittlerweile in 2. Auflage 2011 vor. Der Artikel wird offenkundig seit langer Zeit nicht mehr betreut und gewartet.----87.179.8.12 20:11, 9. Aug. 2016 (CEST)

Psychodynamischen Coaching[Quelltext bearbeiten]

Hallo, wir haben in der Redaktion Medizin gerade einen neuangelegten Artikel zum Psychodynamischen Coaching in der Diskussion und der Autor weist zu Recht darauf hin, dass es nicht nur um Medizin geht. Vielleicht mag ja jemand von Euch mal dort oder im Artikel vorbeischauen und seinen Kommentar geben? Viele Grüße, --Goris (Diskussion) 22:37, 15. Sep. 2016 (CEST)

Artikel Predictive Processing bzw. Predictive Coding fehlt[Quelltext bearbeiten]

Diese Theorie beschreibt das mentale Leben als ständigen Strom von Prognosen und Fehlerkorrekturen. „Die erste Annahme der neuen Theorie: Das Gehirn tut alles, um seinen Energieeinsatz zu minimieren. Ihre zweite Annahme: Das gelingt dem Gehirn, indem es Voraussagen über die Zukunft macht, sie mit dem Ist-Zustand abgleicht und die Voraussagen aktualisiert. Das Gehirn «interessiert» sich demnach kein bisschen für seine Umgebung, sondern allein dafür, seinen eigenen Zustand stabil zu halten und Überraschungen zu vermeiden.“ (Manuela Lenzen, promovierte Philosophin und freie Wissenschaftsjournalistin, Artikel auf Seite 38 der Zeitung Neue Zürcher Zeitung vom Do, 27.10.2016). Die Theorie stammt in ihrer aktuellen Form von dem britischen Neurowissenschafter Karl Friston. Über diesen fehlt ebenfalls ein Artikel. Zur Bedeutung der Theorie: Der Ansatz verspricht einen einheitlichen begrifflichen Rahmen für Wahrnehmen, Handeln und Aufmerksamkeit. Thomas Metzinger, Professor für Philosophie des Geistes in Mainz: „Wenn sich diese Theorie durchsetzt, ist das für meine Generation das Aus.“ (Artikel auf Seite 38 der Zeitung Neue Zürcher Zeitung vom Do, 27.10.2016).--87.179.3.15 15:02, 27. Okt. 2016 (CEST)

Hab das eben auch gelesen. Wikipedia widerlegt aber schon die Leitthese, dass das Gehirn alles tut, um seinen Energieeinsatz zu minimieren. Dann gäbs das hier nämlich nicht :-) Seriösere Rückmeldung später... --Brainswiffer (Disk) 15:20, 27. Okt. 2016 (CEST)
Replik: Für viele Wikipedianer ist die Flucht in das Wikipedianerdasein eine Möglichkeit, dem mentalen Energieeinsatz für das real life mit Ehe, Berufsleben und Familie auszuweichen. Denn der wäre weit größer als das anonyme Wirken hier. Die Leitthese wird damit bestätigt und keineswegs widerlegt. ;-) --87.179.3.15 15:34, 27. Okt. 2016 (CEST)
Das wird dann aber schon Psychoanalyse :-) Der letzte Abschnitt in dem NZZ-Artikel bringt meine Skepsis auch auf den Punkt. Man müsste das alles erst mal im Original lesen - denn vieles kommt mir aus anderen Theorien ziemlich bekannt vor. Scheinbar sind das vor allem Philosophen - und dass ist wie wenn die Bäcker eine Boulettentheorie machen :-) Wenn Du eine seriöse Sekundärquelle findest, die das gut zusammenfasst: meld dich doch mal an und fang in Deinem dann vorhandenen Benutzernamensraum an, mal was zu schreiben. Denn die Theorie stimmt insofern, dass niemand hier gerne "Aufträge" annimmt. Mittun ist gefragt. --Brainswiffer (Disk) 15:54, 27. Okt. 2016 (CEST)
Ich bin nur ein Zeitungsleser und verfüge leider weder über Zugang zu wissenschaftlicher Sekundärliteratur zu den fehlenden Lemmata noch über die fachliche Kompetenz in diesem Bereich. Zum Artikelschreiben gibt es doch die stets kompetenten und sehr wichtigen fachwissenschaftlich geschulten Wikipedianer mit Zugriff auf Institutsbibliotheken?--87.179.3.15 16:23, 27. Okt. 2016 (CEST)
Da muss man im Fachbereich Psychologie lange suchen. Brainswiffer ist ganz überwiegend ein Diskussionsaccount ohne lesenswerte Artikelarbeit, fast alles billige Internetrecherche ohne Nutzung von Fachbiliotheken. Auch sonst kenne ich hier keinen Fachwissenschaftler.--2003:75:8F33:2DE7:BD6C:3712:53FC:C28 09:16, 28. Okt. 2016 (CEST)
Richtig, durch solche Labersocken wie Du einer bist werden Fachautoren vertrieben und finden es nicht besonders attraktiv, sich mit anonymen IP (immerhin die deutsche und nicht Austria) über Fachprobleme zu streiten. Nur sone wie ich bleiben resistent und übrig :-) --Brainswiffer (Disk) 09:26, 28. Okt. 2016 (CEST)
Das ist natürlich sehr bedauerlich. Mit meinem Anliegen bezüglich der Artikel Predictive Processing bzw. Predictive Coding und Karl Friston komme ich aufgrund fehlenden Fachpersonals offenkundig hier nicht weiter.--87.179.23.21 11:49, 28. Okt. 2016 (CEST)

Mangel an Fachautoren im Portal[Quelltext bearbeiten]

Ohne Fachleute verfallen sowohl die Aktualität als auch die Qualität der Enzyklopädie. Auch das Portal „Geist und Gehirn“ ist seit zwei Jahren klinisch tot, siehe Portal Diskussion:Geist und Gehirn.--87.179.23.21 11:49, 28. Okt. 2016 (CEST)

Leider hast Du recht. Die Liste der Gegangenen ist lang und wir hatten im real life beim Kongress gerade Gespräche dazu. Wenns Dich interessiert, hier dazu mehr. Brainswiffer (Disk) 12:22, 28. Okt. 2016 (CEST)
Tatsächlich interessant, ist denn dann wirklich im Winter 2015 in der Fachzeitschrift „Psychologische Rundschau“ wie von Benutzer:JoachimFunke geplant ein entsprechender Aufruf veröffentlicht worden? Die Idee Funkes finde ich gut. Komischerweise steht da gar nichts mehr, wie das weiter ging und ob der Aufruf erfolgreich war. Oder gab es auf den Aufruf keine Reaktionen der Ruheständler?--87.179.23.21 13:44, 28. Okt. 2016 (CEST)
Auf Fachwissenschaftler dürfte dieser Beitrag von Brainswiffer ziemlich abschreckend gewirkt haben. Insbesondere die Sätze „Das ist für gestandene Fachleute unerträglich und die gehen schnell wieder...“ sowie „In der Psychologie wollen aber eben viele mitreden, weil ja alle irgendwo auch Psychologen sind :-) Auf jeden Fall spannend - man muss ja noch nicht "Eremit" sein, um da mitzumachen :-) Ich würde im Übrigen jedem raten, hier nicht unter Klarnamen zu schreiben...“ wirken wie eine versteckte Drohung mit einem Heer aggressiver wikipedianischer Internethunnen, welche nur darauf warten, über die Fachwissenschaftler herzufallen. So demotiviert man gezielt Fachleute.--2003:75:8F49:9DAE:475:46A0:110B:1036 22:55, 28. Okt. 2016 (CEST)
Richtig :-) Es ist aber keine Drohung, sondern notwendige Vorbereitung, damit die Differenz zwischen Erwartung und der Realität nicht zu hoch ist und man nicht schon beim ersten Gegenwind frustriert geht. Man muss einfach mal schauen, welche bizarren Löschanträge Psychologiethemen sich eingefangen haben - quer Beet. Und trotz fachlich sauberer Darstellung muss man dann quasi die "letzte IP" davon überzeugen, dass das richtig ist. Weil eben jeder mitreden will unabhängig von Ahnung. Ich habe schon zu viele Leute gehen sehen - und da ich dann die meisten auch im RL kenne dazu gefragt. "Nie wieder Perlen vor die Säue" ist sowas wie Konsens. Psychologie ist nicht der Honeypot, wo es die aggressiven wikipedianischen Hunnen eher gibt. Hier ist das Problem die Allgemeinverständlichkeit (manches kann man nur in Fachsprache genau genug sagen) und dass zu viele glauben, davon was zu verstehen. Und man kann drüber streiten, ob Psychologen zu wenig frustrationstolerant sind oder mehr auf Ihr Wohlbefinden achten oder generell nicht altruistisch für eine Mitarbeit hier sind.
Auf jeden Fall findet die Initiative noch nicht das breite notwendige Echo bisher, dass Psychologie nennenswert ausgebaut wird (mit oder ohne Mitarbeit im Portal). Was ist daran falsch, die Sache gut vorzubereiten und die Leute besser über die ersten Klippen zu bringen?
Und die allgemeine LD zeigt, dass es auch Einsteigern mit viel Ahnung in anderen Themen nicht gelingt, sofort einen wikipedialken Artikel zu schreiben (dazu sind unsere Regeln und Ansprüche zu kompliziert geworden). Dort wird gerade drum gekämft, solchen Leuten zu helfen statt das zu löschen. Die Hardcore-Löschgeier zeigen sich wenig überzeugbar. Jetzt hab ich Dich doch tatsächlich ernst genommen, liebe BaWü-IP, die Du immer schon gerne Sätze aus dem Zusammenhang reisst? Es kommt darauf an, sie zu verstehen und sachlich was zu erwidern, warum das so nicht ist. Das nennt man Diskussion. Brainswiffer (Disk) 08:08, 29. Okt. 2016 (CEST)
Naja, Deine Verhöhnung der Emeriti als Eremiten ist nicht unbedingt eine motivationspsychologische Meisterleistung, und der Kontext Deiner Sätze wurde doch ganz fair durch Verlinkung hergestellt. Mein Senf zum Thema ist: Das Portal Psychologie benötigt einen redaktionellen Mitarbeiter, der als seriöser bestätigter Benutzer namentlich zumindest einigen anderen Wikipedianern bekannt ist, der selbst unter Verwendung aktueller Fachliteratur und bei korrekter Zitation im Bereich Psychologie kompetent editiert, der andere User zur Mitarbeit motiviert und diese zur angemessenen Abbildung der aktuellen Fachliteratur mit konstruktiven Vorschlägen und Hilfestellungen anleitet. In einer konstruktiven Atmosphäre werden wieder mehr Fachautoren zum Portal finden, dann können auch fachfremde Laien mit kompetenter Begleitung gelegentlich ganz brauchbare Artikel verfassen. So, nun halte ich aber auch schon wieder die Klappe.--87.179.12.243 17:25, 2. Nov. 2016 (CET)
"Eremiten" ist eine liebevolle interne Bezeichnung. Das Problem sind aber nicht die Schreiber - und auch denen zu helfen (was kein einzelner kann), sondern die "Richter", die eben nur bedingt auf die Fachleute hören. --Brainswiffer (Disk) 18:00, 2. Nov. 2016 (CET)