Powiat Strzelecki

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Powiat Strzelecki
Wappen des Powiat Strzelecki Wappen des Powiat Strzelecki
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Opole
Kreisstadt: Strzelce Opolskie
Fläche: 744,28 km²
Einwohner: 74.460 (30. Juni 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einwohner/km2
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OST
Kreisgliederung
Stadt-und-Land-Gemeinden: 5
Landgemeinden: 2
Starostei (Stand: 2007)
Starost: Józef Swaczyna
Adresse: ul. Jordanowska 2
47-100 Strzelce Opolskie
Webpräsenz: www.powiatstrzelecki.pl

Der Powiat Strzelecki ist ein Powiat (Kreis) in der polnischen Woiwodschaft Opole. Der Powiat hat etwa 75.000 Einwohner und eine Fläche von 744 km². Sitz ist die Stadt Strzelce Opolskie (Groß Strehlitz).

Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinden

Der Powiat umfasst sieben Gemeinden, darunter fünf Stadt-und-Land-Gemeinden und zwei Landgemeinden.

Stadt-und-Land-Gemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landgemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Orte Colonnowska, Leschnitz, Strzelce Opolskie, Ujest und Zawadzkie besitzen das Stadtrecht.

Die Gemeinden Colonnowska, Himmelwitz, Leschnitz, Stubendorf und Ujest sind seit 2006 offiziell zweisprachig, da der deutsche Bevölkerungsanteil in diesen Gemeinden über 20 % ausmacht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ringbrunnen in Strzelce Opolskie

Siehe auch: Landkreis Groß Strehlitz

1975 wurden in Polen alle Landkreise aufgelöst und anstelle des Landkreises wurde die Verwaltung auf die Gemeinden übertragen.

Am 1. Januar 1999 wurde nach der Verwaltungsreform der Powiat Strzelecki wiederhergestellt mit zwei Landgemeinden sowie fünf Stadt- und Landgemeinden. Kreisstadt des Landkreises wurde Strzelce Opolskie.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

21 % der Bevölkerung (17.155 Personen) des Landkreises gaben bei der Volkszählung 2002 die deutsche Nationalität an.

Bei der Volkszählung von 2011 wurde eine Anzahl von 22.317 Personen (29,0 %) mit deutscher Nationalität berechnet.[2][3] Damit hat der Powiat Strzelecki die höchste Anzahl an deutscher Bevölkerung auf Kreisebene in Polen. 22.317 Personen (29,0 %) mit schlesischer Nationalität wurden gezählt.[4] 2011 war eine Mehrfachnennung möglich.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Powiat Strzelecki unterhält eine Partnerschaft mit dem Kreis Soest in Nordrhein-Westfalen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen zeigt in der linken Spalte (heraldisch rechts) einen halben goldenen oberschlesischen Adler auf blauem Grund und in der rechten Spalte (heraldisch links) einen Hopfenzweig mit drei Hopfendolden und zwei Blättern.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge besteht aus drei vertikalen Streifen in den Farben blau, gold und grün. In der oberen Hälfte des goldenen Streifens befinden sich sieben blaue Sterne die als Kreis angeordnet sind. Die sieben Sterne stehen für die sieben Gemeinden des Landkreises.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Powiat Strzelecki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2019. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 0,99 MiB), abgerufen am 24. Dezember 2019.
  2. Gazeta Wyborcza Opole: Niemcy policzyli się tak jak Ślązacy. Wyniki są ciekawe@1@2Vorlage:Toter Link/opole.wyborcza.pl (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. Volkszählung: Zahlen der Deutschen Minderheit liegen nun auf Kreisebene vor wochenblatt.pl, 1. August 2013 (archivierte Webseite)
  4. Nowa Gazeta Śląska: Wyniki spisu z podziałem na powiaty. Sprawdź, gdzie mieszkają Ślązacy! (Memento des Originals vom 6. August 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nowagazetaslaska.eu