Präsidentschaftswahl im Iran 1989

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Wahlsieger Ali-Akbar Hāschemi Rafsandschāni (2008)

Die Präsidentschaftswahlen 1989 in Iran fanden am 28. Juli 1989 statt und machten Akbar Hāschemi Rafsandschāni zum Präsidenten.

Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. Juni 1989 verstarb mit Ajatollah Ruhollah Chomeini der oberste Rechtsgelehrte des Iran und die Symbolfigur der Islamischen Revolution. Die von Chomeini entworfene und auf ihn zugeschnittene Verfassung musste geändert werden, da niemand die Anforderungen erfüllte, die an das Staatsoberhaupt gestellt wurden. Im Zuge dieser Verfassungsrevision wurde, auf Drängen des bisherigen Parlamentspräsidenten Ali-Akbar Hāschemi Rafsandschāni, das Amt des Staatspräsidenten gestärkt.

Am 28. Juli 1989 trat durch das gleichzeitig abgehaltene Verfassungsreferendum die Verfassungsänderung in Kraft und ein neuer Staatspräsident wurde gewählt. Der bisherige Amtsinhaber Seyyed Ali Chāmene'i folgte Chomeini als oberster Rechtsgelehrter. 79 Kandidaten wollten sich zu Wahl aufstellen lassen, doch der Wächterrat verbot 77 von ihnen eine Kandidatur. Einer der beiden genehmigten Kandidaten war Rafsandschāni, der gegen den wesentlich unbekannteren Abbas Sheibani als großer Favorit gehandelt wurde.

Ergebnis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wahl endete erwartungsgemäß mit einem klaren Sieg für Rafsandschāni. Von 16.452.677 abgegebenen Stimmen erhielt er 15.550.528.

  Stimmen Prozent
Ali-Akbar Hāschemi Rafsandschāni 15.550.528 94,52 %
Abbas Sheibani 635.165 3,86 %
Ungültig 266.984 1,62 %

[1]

Rafsandschāni begann seine erste Amtszeit und wurde bei der Präsidentschaftswahl 1993 wiedergewählt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. princeton.edu 1989 Presidential Election, abgerufen am 2. Februar 2013