Promised Land (2012)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Promised Land
Originaltitel Promised Land
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2012
Länge 106 Minuten
Stab
Regie Gus Van Sant
Drehbuch John Krasinski
Matt Damon
Produktion Chris Moore
Musik Danny Elfman
Kamera Linus Sandgren
Schnitt Billy Rich
Besetzung

Promised Land ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 2012. Die Regie führte Gus Van Sant, die Vorlage zum Drehbuch stammt von Dave Eggers. Die Hauptrollen übernahmen Matt Damon, Frances McDormand und John Krasinski.

Der Film befasst sich mit dem umstrittenen Thema Fracking und dessen Auswirkungen auf Umwelt und Mensch.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steve Butler ist ein erfolgreicher Außendienstmitarbeiter bei Global Crosspower Solutions, einer Firma, die sich auf die Förderung von Erdgas mittels Fracking spezialisiert hat. Zusammen mit seiner Arbeitskollegin Sue Thomason soll Butler möglichst viele Schürfrechte in einer schwer von der Wirtschaftskrise getroffenen Region in Pennsylvania erwerben. Butler ist selbst auf dem Land aufgewachsen und kennt so die Denkweisen der Landbevölkerung. Im Glauben an einen leichten Auftrag machen sie sich auf den Weg und können aufgrund der Perspektivlosigkeit der Besitzer zahlreiche Grundstücke auch rasch erwerben. Doch in einer kleinen Ortschaft stoßen sie auf unerwarteten Widerstand, der vom Lehrer und früheren Ingenieur Frank Yates angeführt wird. Bei einer Diskussion weist dieser die Gemeinde auf die Gefahren des Fracking hin. Zur Überraschung des völlig unvorbereiteten Butler steht die Gemeinde hinter Yates. So müssen nun Butler und Thomason alle Grundstücksbesitzer einzeln aufsuchen, um sie umzustimmen. Doch sie haben die Rechnung ohne den Stolz der Einwohner gemacht, und so wird der Auftrag zur Zerreißprobe, insbesondere da Yates Unterstützung von Dustin Noble erhält, einem Umweltschützer, der Butler offenbar nachgereist ist. Noble lässt sich nur zum Schein von Thomason bestechen, verwendet das Geld jedoch, um mit einer Kampagne die Bewohner über die Gefahren des Fracking zu informieren. Und so scheitern die Versuche von Butler und Thomason, die Grundstücke aufzukaufen, bis auf wenige Ausnahmen.

Doch dann wird von Global Crosspower Solutions ein Skandal rund um Noble aufgedeckt, der dessen Glaubwürdigkeit zerstört, so dass dieser sich gezwungen zu sehen scheint, sein Vorhaben aufzugeben. Doch Butler gegenüber räumt Noble ein, in Wirklichkeit Mitarbeiter von Global Crosspower Solutions zu sein und auf ihn angesetzt wurde, um die Situation im Griff zu behalten und anhand des von der Firma inszenierten Skandals die Bürger vom scheinbar unrechtmäßigen Vorgehen der Frackinggegner zu überzeugen.

Bei der nachfolgenden entscheidenden Abstimmung um die Förderrechte hält Butler eine Rede vor der Gemeinde. Vom skandalösen Vorgehen seines Arbeitgebers abgestoßen und überwältigt von der Gastfreundschaft und dem Zusammenhalt der Bewohner, erzählt er ihnen die Wahrheit. Er gibt zu, dass er ihnen die Grundstücke weit unter Preis abkaufen wollte und dass das Fracking reelle Gefahren mit sich bringt. Von Thomason noch vor Ort informiert, entlässt Global Crosspower Solutions Butler umgehend. Der findet jedoch mit gepackten Koffern Einlass im Haus der Lehrerin Alice, mit der er sich zuvor immer enger angefreundet hatte.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Regie sollte ursprünglich Matt Damon selber führen, aufgrund Zeitmangels gab er jedoch die Regie an seinen Freund Gus Van Sant weiter und übernahm stattdessen die Hauptrolle.

Die Produktionskosten beliefen sich auf etwa 15 Millionen US-Dollar.

Filmmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Soundtrack stammt von Danny Elfman.

  1. Logo
  2. Traveling
  3. Going To Work
  4. The Meeting
  5. The Bribe
  6. Classroom
  7. Turn Around
  8. Time Lapse
  9. Alice's Farm
  10. Weepy Donuts
  11. Lighthouse
  12. Revelation
  13. The Speech
  14. Classroom
  15. The Milk Carton Kids

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films urteilt, der Film werde von „großartigen Darstellern und treffsicheren Dialogen“ getragen. „[M]it den klassischen Elementen des Entwicklungsdramas“ erzählt die Produktion „vom Zwiespalt zwischen finanzieller Absicherung und ökologischem Gewissen“.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Promised Land im Lexikon des internationalen Films