Promised Land (2012)

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Filmdaten
Deutscher Titel Promised Land
Originaltitel Promised Land
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2012
Länge 106 Minuten
Stab
Regie Gus Van Sant
Drehbuch John Krasinski
Matt Damon
Produktion Chris Moore
Musik Danny Elfman
Kamera Linus Sandgren
Schnitt Billy Rich
Besetzung

Promised Land ist ein US-amerikanisches Filmdrama aus dem Jahr 2012. Die Regie führte Gus Van Sant, die Vorlage zum Drehbuch stammt von Dave Eggers. Die Hauptrollen übernahmen Matt Damon, Frances McDormand und John Krasinski.

Der Film befasst sich mit dem umstrittenen Thema des Fracking und dessen Auswirkungen auf Umwelt und Mensch.

Handlung[Bearbeiten]

Steve Butler ist ein führender Vertreter von Global Crosspower Solutions, einer Firma, die sich für die Förderung von unterirdisch gehaltenem Erdgas spezialisiert hat. Zusammen mit seiner Arbeitskollegin Sue Thomason soll er möglichst viele Schürfrechte in einer schwer von der Wirtschaftskrise getroffenen Region in Pennsylvania erkaufen. Im Glauben an einen leichten Auftrag machen sie sich auf den Weg. Schnell sind viele Grundstücke aufgrund der Perspektivlosigkeit der Besitzer gekauft. Doch in einem Dorf treffen sie auf Widerstand, angeführt vom Lehrer und früheren Ingenieur Frank Yates. Bei einer Diskussion versucht der die Gemeinde auf die Gefahren des Fracking hinzuweisen. Zur Überraschung Butlers steht die Gemeinde hinter Yates. So müssen nun Butler und Thomason alle Häuser einzeln abklappern, um die Bewohner umzustimmen. Doch sie haben die Rechnung ohne den Stolz der Einwohner gemacht. Der Auftrag wird zur Zerreißprobe. Zu allem Übel erhält Yates auch noch Unterstützung eines Umweltschützers namens Dustin Noble. Dieser lässt sich nicht mit Bestechung abwimmeln und überzeugt die Bewohner von den Gefahren. Alle Versuche von Butler und Thomason, die Grundstücke zu kaufen scheitern bis auf wenige Ausnahmen.

Doch dann wird von Global Crosspower Solutions ein Skandal rund um den Umweltschützer Noble aufgedeckt, und er sieht sich gezwungen, die Stadt zu verlassen. In einem Abschlussgespräch findet Butler heraus, dass Noble selbst von Global Crosspower Solutions ist und zum einen Butler auf die Finger schauen und zum andern mit dem nun aufgedeckten Skandal die Bürger zu einer Annahme der Förderrechte bewegen sollte.

Bei der nachfolgenden entscheidenden Abstimmung um die Förderrechte hält Butler eine Rede vor der Gemeinde. Von Gefühlen überwältigt, der Gastfreundschaft und dem Zusammenhalt der Bewohner, erzählt er ihnen die Wahrheit. Er gibt zu, die Grundstücke zu Spottpreisen abkaufen zu wollen und dass das Fracking reelle Gefahren mit sich bringt. Das lässt sich Global Crosspower Solutions natürlich nicht gefallen und feuert Butler umgehend.

In der letzten Szene sieht man, wie Butler mit gepackten Koffern Einlass im Haus von Lehrerin Alice findet, mit der er sich zuvor immer mehr angefreundet hatte.

Hintergrund[Bearbeiten]

Die Regie sollte ursprünglich Matt Damon selber führen, aufgrund Zeitmangels gab er jedoch die Regie an seinen Freund Gus Van Sant weiter und übernahm stattdessen die Hauptrolle.

Die Produktionskosten beliefen sich auf etwa 15 Millionen US-Dollar.

Filmmusik[Bearbeiten]

Der Soundtrack stammt von Danny Elfman.

  1. Logo
  2. Traveling
  3. Going To Work
  4. The Meeting
  5. The Bribe
  6. Classroom
  7. Turn Around
  8. Time Lapse
  9. Alice's Farm
  10. Weepy Donuts
  11. Lighthouse
  12. Revelation
  13. The Speech
  14. Classroom
  15. The Milk Carton Kids

Kritiken[Bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films urteilt, der Film werde von „großartigen Darstellern und treffsicheren Dialogen“ getragen. „[M]it den klassischen Elementen des Entwicklungsdramas“ erzählt die Produktion „vom Zwiespalt zwischen finanzieller Absicherung und ökologischem Gewissen“.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Promised Land im Lexikon des internationalen Films