Radomsko

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Radomsko
Wappen von Radomsko
Radomsko (Polen)
Radomsko
Radomsko
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Łódź
Landkreis: Radomsko
Fläche: 51,42 km²
Geographische Lage: 51° 4′ N, 19° 27′ O51.06666666666719.45Koordinaten: 51° 4′ 0″ N, 19° 27′ 0″ O
Höhe: 220 m n.p.m
Einwohner: 47.560
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 97-500
Telefonvorwahl: (+48) 44
Kfz-Kennzeichen: ERA
Wirtschaft und Verkehr
Straße: CzęstochowaŁódź
Schienenweg: Koluszki–Częstochowa
Nächster int. Flughafen: Łódź
Gemeinde
Gemeindeart: Stadtgemeinde
Fläche: 51,42 km²
Einwohner: 47.560
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 925 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1012011
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeisterin: Anna Milczanowska
Adresse: ul. Tysiąclecia 5
97-500 Radomsko
Webpräsenz: www.radomsko.pl



Radomsko [ra'dɔmskɔ] ist eine Stadt in der Wojewodschaft Łódź in Polen. Radomsko ist Sitz des Powiats Radomszczański.

Die Stadt liegt im Westteil der Radomsko-Höhen, ca. 40 km von Częstochowa entfernt. Die Stadt bedeckt eine Fläche von 50,6 km² und hat etwa 49.000 Einwohner.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Siedlung wurde im Jahre 1243 erstmals erwähnt. Die Stadtrechte wurden durch den König Leszek II. Czarny im Jahre 1266 vergeben.

Gemeinde[Bearbeiten]

Neben der Stadtgemeinde gehören zur eigenständigen Landgemeinde Radomsko 9 Ortsteile mit einem Schulzenamt:

Bobry
Dąbrówka
Dziepółć
Grzebień
Kietlin
Okrajszów
Płoszów
Strzałków
Szczepocice Rządowe

Weitere Ortschaften der Landgemeinde sind:

Amelin
Bajkowizna
Brylisko
Cerkawizna
Gaj
Kietlin (kolonia)
Klekotowe
Kudłata Wieś
Lipie
Szczepocice Prywatne

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Das Kloster der Franziskaner (OFM) wurde im Jahre 1543 durch die Königin Bona Sforza errichtet. Kirche und Klostergebäude wurden 1728–1737 im Barockstil erbaut.
  • Die Pfarrkirche St. Maria Magdalena ist eine Holzkirche, deren älteste Teile aus dem 16. Jahrhundert stammen. Das Kirchenschiff wurde im 18. Jahrhundert in Holz errichtet.
  • Die Kirche St. Lambert wurde 1869–1876 im Stil des Neobarock erbaut.
  • Das Rathaus stammt von 1857.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Radomsko ist ein großes Zentrum der Holz- (Möbelfabrik), Metall-, Maschinen- und Glas-Industrie.

Im Nordwesten der Stadt an der Landesstraße 1 befindet sich ein 33,5 Hektar großes Gebiet für Investitionen welches Teil der Sonderwirtschaftszone Łódź ist.[2]

Verkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof Radomsko und der Haltepunkt Bobry an der Bahnstrecke Warszawa–Katowice liegen im Gemeindegebiet.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Radomsko hat Partnerschaften geschlossen mit

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Radomsko – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), archiviert vom Original am 7. Dezember 2014, abgerufen am 14. Dezember 2014.
  2. Website der Stadt