Raikoke

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Raikoke
Landsat-Bild von Raikoke
Landsat-Bild von Raikoke
Gewässer Pazifischer Ozean
Inselgruppe Kurilen
Geographische Lage 48° 17′ 30″ N, 153° 14′ 30″ OKoordinaten: 48° 17′ 30″ N, 153° 14′ 30″ O
Raikoke (Oblast Sachalin)
Raikoke
Länge 2,5 km
Fläche 4,6 km²
Höchste Erhebung Raikoke
551 m
Einwohner (unbewohnt)

Raikoke (russisch Остров Райкоке; jap. 雷公計島, Raikoke-tō) ist eine kleine, unbewohnte Vulkaninsel im zentralen Bereich der Kurilen. Sie liegt etwa 20 Kilometer nördlich der Insel Matua und gehört administrativ zur russischen Oblast Sachalin.

Raikoke ist eine annähernd runde Insel mit einem Durchmesser von 2,5 Kilometer und einer Fläche von 4,6 km². Sie wird von einem aktiven Schichtvulkan gleichen Namens gebildet, der sich steil aus dem Ozean auf eine Höhe von 551 m erhebt. Der Vulkankrater hat eine Tiefe von 200 Meter bei einem Durchmesser von 700 Metern. Bei einem Ausbruch der Stärke vier auf dem Vulkanexplosivitätsindex (VEI) im Jahr 1778 wurden 15 Menschen durch vulkanische Bomben erschlagen.[1] Bei dem Ausbruch soll das obere Drittel des Vulkans zerstört worden sein. Der letzte Ausbruch 1924 hatte ebenfalls eine Stärke von vier.

Die Insel beherbergt innerhalb der Kurilen eine der fünf Kolonien des Stellerschen Seelöwen (Eumetopias jubatus) sowie eine der größten Populationen des Eissturmvogels (Fulmarus glacialis).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • I. Sonn, A. Kostjanoi: Ochotskoje more: enziklopedija. Meschdunarodnyje otnoschenija, Moskau 2009, S. 146. ISBN 978-5-7133-1354-8 (russisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag in The Significant Volcanic Eruption Database der NOAA (englisch, abgerufen am 25. März 2013).