Reinhard Naumann

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Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister von Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf

Reinhard Naumann (* 10. August 1960 in Berlin) ist Bezirksbürgermeister des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und seit 1979 Mitglied der SPD.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naumann wuchs in West-Berlin auf. 1979 legte er das Abitur am Schiller-Gymnasium ab, ehe er ein Jurastudium aufnahm. Dies schloss er mit dem 2. Staatsexamen und dem Schwerpunkt Staats- und Verwaltungsrecht ab. Nach seinem Eintritt in die SPD war er für die Jusos tätig und zeitweise auch Landesvorsitzender der Schwusos, der Vereinigung der Lesben und Schwulen innerhalb der Sozialdemokratischen Partei. Im Jahr 1989 wurde Naumann Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung Charlottenburg.

Von 1992 bis 1995 war er stellvertretender Referatsleiter beim Berliner Landesamt für zentrale soziale Aufgaben. Hier engagierte er sich auch bei der Rehabilitierung von ehemaligen DDR-Bürgern, die politisch verfolgt worden waren. Zwischen 1995 und 2000 fungierte Naumann als Referent in der Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales und Frauen.

Von Januar 2001 bis Oktober 2011 war er Bezirksstadtrat für Jugend, Familie, Schule und Sport im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Am 27. Oktober 2011 wurde Reinhard Naumann zum Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf gewählt. Nach den Wahlen zur BVV 2016 wurde Naumann mit den Stimmen von SPD und Grünen für weitere fünf Jahre zum Bezirksbürgermeister gewählt.[1]

Naumann wohnt seit 1963 in Berlin-Charlottenburg und lebt in einer eingetragenen Partnerschaft.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cay Dobberke: Charlottenburger Bürgermeister Naumann bleibt im Amt. Berlin nach den Wahlen. In: Der Tagesspiegel. 19. Oktober 2016, abgerufen am 29. Dezember 2016.