Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

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Wappen von Charlottenburg-Wilmersdorf
Wappen von Berlin
Charlottenburg-Wilmersdorf
4. Bezirk von Berlin
Bezirk Mitte Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg Bezirk Pankow Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf Bezirk Spandau Bezirk Steglitz-Zehlendorf Bezirk Tempelhof-Schöneberg Bezirk Neukölln Bezirk Treptow-Köpenick Bezirk Marzahn-Hellersdorf Bezirk Lichtenberg Bezirk Reinickendorf BrandenburgOrtsteile des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf
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Koordinaten 52° 29′ 56″ N, 13° 17′ 6″ OKoordinaten: 52° 29′ 56″ N, 13° 17′ 6″ O.
Fläche 64,72 km²
Einwohner 334.351 (30. Jun. 2016)
Bevölkerungsdichte 5166 Einwohner/km²
Ausländeranteil 20,2[1] % (31. Dez. 2012)
Arbeitslosenquote 10,7[2] % (30. Apr. 2013)
Postleitzahl 10585, 10587, 10589, 10623, 10625, 10627, 10629, 10707, 10709, 10711, 10713, 10715, 10717, 10719, 10777, 13627, 14050, 14052, 14053, 14055, 14057, 14059, 14193, 14197, 14199
Vorwahl 030
Adresse der
Verwaltung
Rathaus Charlottenburg
Otto-Suhr-Allee 100
10585 Berlin
Website charlottenburg-wilmersdorf.de
Durchschnittsalter 45,7 Jahre[1] (31. Dez. 2012)
Gliederung
Bezirksschlüssel 04
Gliederung des Bezirks

7 Ortsteile

Politik
Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD)
Stellvertretender Bezirksbürgermeister Carsten Engelmann (CDU)
Sitzverteilung (Bezirksverordnetenversammlung)
SPD CDU Grüne FDP AfD Linke
15 13 12 6 5 4
Sitzverteilung in der BVV

Charlottenburg-Wilmersdorf ist der vierte[3] Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 334.351 Einwohner per 30. Juni 2016.

Der Bezirk entstand zum 2001 durch die Fusion der damaligen Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf.

Der Bezirk gilt heute als eher bürgerlicher Wohnbezirk und weist eine vorteilhafte Sozialstruktur auf.[4]

Charlottenburg-Wilmersdorf ist eines der umsatzstärksten Geschäfts- und Handelszentren in Berlin. Die im Bezirk ansässige Technische Universität zählt zu den größten ihrer Art in Deutschland.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bereich um den Kurfürstendamm nimmt als City West neben der historischen Mitte eine der beiden Zentrumsfunktionen für ganz Berlin wahr. Nennenswerte im Bezirk gelegene Institutionen sind unter anderem die Technische Universität, die Universität der Künste, die Deutsche Oper, das Olympiastadion sowie das Messegelände unter dem Funkturm mit dem CityCube, der das nahegelegene Congress Centrum (ICC) ersetzt.

Siedlungsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bezirk ist sehr unterschiedlich besiedelt. Neben den dicht besiedelten Ortsteilen Wilmersdorf (Rang 7 in Berlin), Charlottenburg und Halensee (Rang 11 und 12) liegt Grunewald, einer der am dünnsten besiedelten Ortsteile Berlins. Im Ortsteil Grunewald leben drei Prozent der Bevölkerung des Bezirks auf mehr als einem Drittel der Gesamtfläche des Bezirks, allerdings entfallen rund 85 Prozent der Fläche des Ortsteils auf den (unbewohnten) Forst Grunewald und Wasserflächen. Zwei Drittel der Bevölkerung des Bezirks lebt in Charlottenburg und Wilmersdorf. Halensee ist nach dem Hansaviertel der zweitkleinste Ortsteil Berlins, während der Ortsteil Grunewald zu den größten zählt.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Rathaus Charlottenburg ist Sitz des Bezirksbürgermeisters von Charlottenburg-Wilmersdorf
Hotel am Kurfürstendamm
Villa Nathan Samuel in Grunewald

Der Bezirk unterteilt sich in sieben Ortsteile:

Ortsteile und
Ortslagen
Fläche
(km²)
Einwohner[5]
30. Juni 2016
Einwohner
pro km²
Lage
0401 Charlottenburg
10,60 126.800 11.962
Berlin Halensee Westend Grunewald Schmargendorf Wilmersdorf Charlottenburg Charlottenburg-NordOrtsteile des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf
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0402 Wilmersdorf

7,16 100.114 13.982
Berlin Halensee Westend Grunewald Schmargendorf Wilmersdorf Charlottenburg Charlottenburg-NordOrtsteile des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf
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0403 Schmargendorf

3,59 21.258 5.921
Berlin Halensee Westend Grunewald Schmargendorf Wilmersdorf Charlottenburg Charlottenburg-NordOrtsteile des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf
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0404 Grunewald

22,30 10.530 472
Berlin Halensee Westend Grunewald Schmargendorf Wilmersdorf Charlottenburg Charlottenburg-NordOrtsteile des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf
Über dieses Bild
0405 Westend
13,50 41.352 3.063
Berlin Halensee Westend Grunewald Schmargendorf Wilmersdorf Charlottenburg Charlottenburg-NordOrtsteile des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf
Über dieses Bild
0406 Charlottenburg-Nord
6,20 19.470 3.140
Berlin Halensee Westend Grunewald Schmargendorf Wilmersdorf Charlottenburg Charlottenburg-NordOrtsteile des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf
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0407 Halensee

1,27 14.827 11.675
Berlin Halensee Westend Grunewald Schmargendorf Wilmersdorf Charlottenburg Charlottenburg-NordOrtsteile des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf
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Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charlottenburg ist hervorgegangen aus der Gemeinde Lietzenburg (ursprünglich: Lietzow), auf deren Territorium zu Ehren von Königin Sophie Charlotte das Schloss Charlottenburg errichtet und 1705 die Stadt Charlottenburg gegründet wurde. Bis zur Eingemeindung zu Groß-Berlin im Jahr 1920 entwickelte sich Charlottenburg zur reichsten Stadt Preußens. (→… mehr zu Charlottenburg und seiner Geschichte)

Der ehemaliger Bezirk Wilmersdorf und heutige Ortsteil wurde nach 1220 gegründet. Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die ersten Berliner Bürger Land und Bauernhäuser im damaligen Deutsch-Wilmersdorf und richteten Sommersitze in der Wilhelmsaue ein. Mit dem 1. April 1907 schied Wilmersdorf aus dem Kreis Teltow aus und wurde ein selbstständiger Stadtkreis. Ab 1912 führte die Stadt die Bezeichnung Berlin-Wilmersdorf. Zum 1. Oktober 1920 wurde die Großstadt nach Groß-Berlin eingemeindet. (→… mehr zu Wilmersdorf und seiner Geschichte)

Der Bezirk entstand zum 1. Januar 2001 durch die Fusion der damaligen Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf (beide ehemals in West-Berlin). Im Jahr 2004 wurde der Bezirk in die heutigen Ortsteile gegliedert.

Stadtquartiere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charlottenburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Charlottenburg umfasst unter anderem die historische Altstadt Charlottenburg mit dem gleichnamigen Schloss und das ehemalige Zooviertel, heute besser bekannt als City West oder zwischen den Weltkriegen auch Neuer Westen genannt. Bis heute nimmt die Gegend um den Bahnhof Zoo mit dem Boulevard Kurfürstendamm eine Zentrumsfunktion für große Teile des Berliner Westens ein.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde vor der Ostteil der Ortslage stark zerstört, woran bis heute die in Teilen als Ruine erhaltene Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche erinnert. Wesentlich weniger Zerstörungen erlitten der Norden und Westen Charlottenburg, sodass in gewissen Gegenden, wie etwa in der Altstadt oder dem Danckelmannkiez, ein fast homogenes Vorkriegsstadtbild erhalten blieb.

Charlottenburg-Nord[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nördlich von Charlottenburg liegt der 2004 neu definierte Ortsteil Charlottenburg-Nord, der mit seinen Großwohnsiedlungen im Kontrast zur historischen und zum Teil sehr großzügig angelegten Bausubstanz im Süden liegt. Auch ist hier bereits die industrielle Atmosphäre des Berliner Nordens spürbar. Als Siedlungsgebiet entstand die Gegend erst nach dem Zweiten Weltkrieg als Reaktion auf den allgegenwärtigen Wohnungsmangel.

Westend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich ab den 1860er Jahren als reine Villenkolonie für die wachsende Großstadt Charlottenburg geplant, haben heute einige Gegenden in Westend auch das typische (West-)Berliner Ambiente mit einer Mischung aus Mietshäusern und Gewerbe. Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 ließ das Nazi-Regime hier groß angelegte Sportstätten errichten, die bis heute für Großveranstaltungen genutzt werden. Eine Besonderheit ist das Corbusierhaus, ein Hochhaus, das vom Architekten Le Corbusier 1957 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung 1957 (Interbau) errichtet wurde.

Wilmersdorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der heutige Ortsteil Wilmersdorf besteht im Wesentlichen aus dem ehemaligen Ortsteilzentrum des ehemaligen Bezirks Wilmersdorf um die sogenannte „Carstenn-Figur“, einer historischen Straßenstruktur mit der Bundesallee (bis 1950: Kaiserallee) im Zentrum und den vier Eckpunkten Fasanenplatz, Nürnberger Platz, Prager Platz und Nikolsburger Platz. Die Gegend östlich der Bunderallee wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, sodass die historische Stadtstruktur dort kaum noch erkennbar ist. Auch die autogerechte Stadtplanung der 1960er und 1970er Jahre trug in diesem Teil der Ortslage stark dazu bei, das geschlossene stadtplanerische Bild der Wilmersdorfer Carstenn-Figur zu zerstören. Westlich der Bundesallee sind Ensembles wie die Schmuckplätze Fasanenplatz und Nikolsburger Platz gut erhalten.

Die eigentliche Keimzelle der Ortslage, ist die nördlich des Volksparks Wilmersdorf gelegene Wilhelmsaue mit der neogotischen Auenkirche und dem Schoeler-Schlösschen, dem ältesten Gebäude Wilmersdorfs. Der Volkspark entstand 1915 an Stelle des ehemaligen Wilmersdorfer Sees, der ab 1915 trockengelegt wurde.

Südlich angrenzend und ebenfalls zum Ortsteil Wilmersdorf gehörend, befindet sich das Rheingauviertel und die Künstlerkolonie. Das Rheingauviertel wurde kurz vor dem Ersten Weltkrieg als Landhauskolonie im englischen Stil für gehobenes Wohnen fertiggestellt und ist in dieser Gestalt weitestgehend erhalten. Auch die Künstlerkolonie aus den 1920er Jahren, die von der Interessenvertretung für Künstler und Schriftsteller für die Kulturschaffenden Berlins errichtet wurde, ist in ihrer Gestalt weitestgehend unverändert geblieben.

Halensee[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benannt nach dem im angrenzenden Grunewald gelegenen Halensee wurde die Gegend des heutigen Ortsteils Halensee als Villen- und Mietshaussiedlung für gehobenes Wohnen geplant. In den 1920er Jahren siedelten sich hier viele russische Emigranten an, die ihre Heimat in Folge der Oktoberrevolution hatten verlassen müssen. Die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg trafen Halensee besonders stark und der anschließende Wiederaufbau veränderten den Charakter des Ortsteils nachhaltig. Es entstanden zunächst vor allem Bauten des Sozialen Wohnungsbaus und später zahlreiche Bürohochhäuser und die Stadtautobahn. Diese Trasse teilt den kleinen Ortsteil in zwei Hälften.

Schmargendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen AVUS und dem Grunewald liegt Schmargendorf, das seinen kleinstädtischen Charakter mit seinem eigenen historischen Ortsteilzentrum bis heute erhalten hat. Besonderer Beliebtheit bei Hochzeitspaaren erfreut sich das Standesamt im historischen Rathaus Schmargendorf. In der Friedrichshaller Straße 23 wohnte Elisabeth (Lilly) Wust, besser bekannt als Aimée aus dem Film und Tatsachenroman Aimée & Jaguar, der von ihrer Liebe zu der jüdischen Journalistin Felice Schragenheim erzählt. Ein Großteil der Handlung von Film und Buch spielt in eben dieser Wohnung.

Grunewald[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsteil Grunewald ist benannt nach dem gleichnamigen Forst, der einen Großteil seiner Fläche einnimmt. Seit seiner Entstehung in den 1880er Jahren, zählt er zu wohlhabendsten Gebieten Berlins. Grunewald ist geprägt von größtenteils herrschaftlicher Villenbebauung, wie etwa das Palais Mendelssohn, das in den 1960er Jahren mit zeitgenössischen Bauelementen wiederhergestellt wurde und seither von der Johannischen Kirche als St.-Michaels-Heim genutzt wird. Damals wie heute befinden sich viele Botschaften und zahlreiche Botschafter-Residenzen im Ortsteil Grunewald. Eine dunkle Geschichte hat der Bahnhof Grunewald. Von dort erfolgte ab 1941 die Deportation der Berliner Juden, vornehmlich in Konzentrations- und Vernichtungslager in Osteuropa. An diese Verbrechen erinnert seit 1988 das Mahnmal Gleis 17.

Am Stößensee befinden sich zahlreiche Yacht- und Ruderclubs, Segelvereine und Ausflugslokale.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungspyramide des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorfs 2010

Charlottenburg-Wilmersdorf gilt als eher bürgerlicher Bezirk. Per 30. Juni 2016 zählte der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf 334.351 Einwohner auf einer Fläche von 64,7 Quadratkilometern.[5] Somit lag am Stichtag die Bevölkerungsdichte bei 5.166 Einwohnern pro Quadratkilometer.

Am 31. Dezember 2012 lag der Ausländeranteil bei 20,2 Prozent, während insgesamt der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund bei 36,0 % lag.[1] Die Arbeitslosenquote bezifferte sich am 30. April 2013 auf 10,7 %.[2] Am 31. Dezember 2012 betrug das Durchschnittsalter der Bevölkerung 45,7 Jahre.[1]

Bevölkerung nach Herkunft (2012)
Deutsche ohne Migrationshintergrund 66,0 % (209.700)
Deutsche mit Migrationshintergrund bzw. Ausländer 34,0 % (110.000)
Muslimischer/nahöstlicher Migrationshintergrund (Türkei, Arabische Liga, Iran) 8,0 %   (25.500)
Ehemalige Sowjetunion 4,4 %   (14.000)
Polnischer Migrationshintergrund 3,5 %   (11.000)
Ehemaliges Jugoslawien 2,5 %   0(7.500)
Afrodeutsche 2,5 %   0(7.500)
Andere (Europäische Union, Israel, Ostasien, USA etc.) 13,1 %   (44.500)

Sakralbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christentum

Judentum

Islam

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludwig-Erhard-Haus (IHK Berlin)

Unternehmen
Zu den größten Arbeitgebern im Bezirk (Stand: 2016) gehören:

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Individualverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Zoologischer Garten

Die Autobahnen A 100, A 111 und A 115 sowie die Bundesstraßen B 2 und B 5 führen durch den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Bemerkenswert für den Individualverkehr sind in diesem Zusammenhang die beiden folgenden historischen Garagen:

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die S-Bahn-Linien S5, S7, S41, S42, S45, S46 und S75 sowie die U-Bahn-Linien U1, U2, U3, U7 und U9 führen durch den Bezirk.

Fahrradverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einige regionale und internationale Radwanderwege verlaufen durch den Bezirk, u. a. der Spreeradweg[6] und der Europaradweg R1[7].

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bezirksverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bezirksverordnetenversammlung von Charlottenburg-Wilmersdorf wurde im September 2016 gewählt.

Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung 2016[8]
Wahlbeteiligung: 62,9 %
 %
30
20
10
0
25,1
21,6
19,8
10,3
9,7
7,9
5,5
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2011[8]
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-10
-3,7
-8,5
-4,1
+7,6
+9,7
+4,5
-5,6

Bezirksbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bürgermeister der Stadt Charlottenburg (1705–1920): → siehe hier
  • Bürgermeister des Bezirks Charlottenburg (1921–2000): → siehe hier
  • Gemeindevorsteher und Bürgermeister des Bezirks Wilmersdorf (1875–2000): → siehe hier
Zeitraum Name Partei
2000–2001 Andreas Statzkowski CDU
2001–2011 Monika Thiemen SPD
seit 2011 Reinhard Naumann SPD

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf wurde am 4. September 2001 durch den Senat von Berlin verliehen.

Coat of arms of Charlottenburg-Wilmersdorf.svg

Wappenbeschreibung: Unter silbern-blau gespaltenem Schildhaupt, darin drei Lilien in verwechselten Farben, in Gold ein gezinntes blaues Burgtor mit offenem schwarzem Fallgatter, die Seitentürme mit Kuppeldächern, der Mittelbau mit einem Walmdach, das oben mit zwei abgewendeten Flaggen besteckt ist, die rechte schwarz-silbern, die linke silbern-rot geteilt. Die Seitentürme sind belegt mit je einem Schild: rechts in Silber ein goldengekrönter und -bewehrter schwarzer Adler mit goldenen Kleeblattstängeln auf den Flügeln und auf der Brust belegt mit dem goldenen Monogramm FR, überhöht von einer goldenen Königskrone; links in Rot ein silbernes springendes Ross. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist. [9]

Wappenbegründung: Das Wappen wurde aus den bisherigen eigenen Wappen der Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf erstellt. Das untere Feld des geteilten Schildes zeigt ein schwebendes blaues gezinntes Burgtor mit aufgezogenem schwarzen Fallgatter im Durchgang des Mittelbaus. Dieses Element Charlottenburgs hat einige geschichtliche Details – der vordere Turm symbolisiert das Königreich Preußen mit dem auflegten Schild mit preußischem Adler und der schwarz-weißen Flagge, während der hintere Turm für das Haus Hannover steht, mit dem springenden Ross und der weiß-roten Flagge. Das Element des Schlosses Charlottenburg wurde um die drei blau-silberfarbenen Lilien angereichert, die aus dem Wappen des Bezirks Wilmersdorf entlehnt wurden – diese Elemente verweisen dabei auf die Gründer von Wilmersdorf aus dem 1802 ausgestorbenen Geschlecht derer von Wilmersdorf. Die Mauerkrone ist das verbindende Element aller Berliner Bezirke.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin hat folgende Partnerschaften:[10]

International
NiederlandeNiederlande Apeldoorn (Niederlande), seit 5. Januar 1968 mit Wilmersdorf
UngarnUngarn Budapest (fünfter Bezirk, Ungarn), seit 9. Juni 1998 mit Charlottenburg
FrankreichFrankreich Gagny (Frankreich), seit 1992 mit Wilmersdorf
DanemarkDänemark Gladsaxe (Dänemark), seit 5. Januar 1968 mit Wilmersdorf
IsraelIsrael Karmi’el (Israel), seit 16. Januar 1985 mit Wilmersdorf
UkraineUkraine Kiew (Ukraine), seit 21. Februar 1991 mit Wilmersdorf
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London Borough of Lewisham (Vereinigtes Königreich), seit 19. März 1968 mit Charlottenburg
OsterreichÖsterreich Linz (Österreich), seit 9. Juni 1998 mit Charlottenburg
PolenPolen Międzyrzecz (ehem. Meseritz, Polen), seit 11. Juni 1993 mit Wilmersdorf
IsraelIsrael Or Jehuda (Israel), seit 1966 mit Charlottenburg
KroatienKroatien Split (Kroatien), seit 5. Mai 1970 mit Wilmersdorf
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London Borough of Sutton (Vereinigtes Königreich), seit 18. April 1968 mit Wilmersdorf
ItalienItalien Trient (Italien), seit 11. Mai 1966 mit Charlottenburg

National

Polizei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Direktion 2 der Berliner Landespolizei ist für die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau zuständig.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gymnasium zum Grauen Kloster
(Auswahl)

Universitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Technische Universität in Charlottenburg

Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bühnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Clubs, Bars und Cafés[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kinos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Berliner Funkturm in Westend


Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Classic Days Berlin, Schauparade mit klassischen Automobilen

Persönlichkeiten des Bezirks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Charlottenburg-Wilmersdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Charlottenburg-Wilmersdorf – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Statistischer Bericht – Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2012 (PDF; 3,1 MB). Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Abgerufen am 18. Juni 2013.
  2. a b Arbeitslosigkeits-Atlas – Arbeitslosigkeit in Berlin – Zahlen und Quoten in der Stadt und in den Bezirken (Memento vom 11. Juli 2011 im Internet Archive). Berliner Morgenpost. Abgerufen am 18. Juni 2013.
  3. Nummerierung gemäß Bezirksschlüssel
  4. Handlungsorientierter Sozialstrukturatlas Berlin 2013. Gesundheitsberichterstattung Berlin – Spezialbericht. Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, S. 15, abgerufen am 28. Juli 2015 (PDF; 17 MB).
  5. a b Melderechtlich registrierte Einwohner im Land Berlin am 30. Juni 2016, Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 24. September 2016 (PDF-Datei) (Hilfe dazu).
  6. Spreeradweg – Teilstrecke im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. 8. September 2016, abgerufen am 19. Mai 2017 (deutsch).
  7. Europaradweg R1 (Ost) / Land Berlin. Abgerufen am 19. Mai 2017 (deutsch).
  8. a b Die Landeswahlleiterin für Berlin
  9. Hoheitszeichen von Berlin – Bezirkswappen
  10. Partnerschaften. Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, abgerufen am 3. Januar 2015.