Reinhard Resch (Politiker)

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Reinhard Resch (2019)

Reinhard Resch (* 1955 in Opponitz, Niederösterreich) ist ein österreichischer Arzt, Politiker (SPÖ) und seit 2012 amtierender Bürgermeister der Stadt Krems an der Donau.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reinhard Resch wurde 1955 in Opponitz im Bezirk Amstetten in Niederösterreich geboren und wuchs in Hollenstein an der Ybbs auf. Er besuchte die Mittelschule in Chiavari (Italien), das Stiftsgymnasium Seitenstetten und legte die Matura am Stiftsgymnasium Melk ab. Es folgte ein Medizinstudium an der Universität Wien. Die Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation absolvierte er am Landesklinikum St. Pölten sowie in den USA (u. a. Mayo Clinic, Harvard).

Nach einer Stellung als Oberarzt im Sozialmedizinisches Zentrum Ost – Donauspital Wien wurde er 1992 Primarius am Landesklinikum Krems. Von 1995 bis 2012 war er dort stellvertretender ärztlicher Direktor. 1995 gründete er das Therapiezentrum CARDEA im Steigenberger Avance Hotel Krems.[1]

Aus der 1985 mit Erika Resch geschlossenen Ehe stammen drei Kinder.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reinhard Resch als Stadtrat mit Parteikollegen in Krems an der Donau (zweiter von rechts, 2008).

Ab 2002 war er Gemeinderat von Krems, Bezirksobmann des Bund Sozialdemokratischer Akademikerinnen und Akademiker, Intellektueller, Künstlerinnen und Künstler, 2005 Stadtrat, 2008 Stadtparteiobmann und ab dem 28. Januar 2009 zweiter Vizebürgermeister. Am 7. Oktober 2012 gewann Resch die Gemeinderatswahl 2012 in der Stadt Krems an der Donau knapp vor der damaligen Bürgermeisterin Inge Rinke.

Er trat sowohl bei der Gemeinderatswahl am 15. Oktober 2017 als SPÖ-Spitzenkandidat an, bei der die SPÖ 46,09 Prozent der Stimmen erzielte,[2][3] als auch bei der Wahl am 4. September 2022, wo die Partei zwar Verluste auf 40,92 % hinnehmen musste, aber dennoch stimmenstärkste Kraft im Gemeinderat blieb und Resch als Bürgermeister bestätigt werden konnte.[4]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gemeinderatswahlkampf 2017 wurde Kritik geäußert. Auf einem SPÖ-Werbeplakat war Resch mit dem Propst des Stiftes Herzogenburg Maximilian Fürnsinn zu sehen. Der Titel: "Mein Weg: Offenheit predigen. Und leben." Fürnsinn meinte daraufhin, Resch habe ihn lediglich gefragt, ob er denn das Foto verwenden dürfe. Er hätte jedoch einer SPÖ-Plakatkampagne mit ihm nie eine Zustimmung gegeben.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Reinhard Resch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Der neue Kremser Vizebürgermeister, in "Der Kremser Stadtkurier", Juni 2009, S. 2ff (PDF; 1,5 MB) abgefragt am 23. März 2013
  2. NÖN: Gemeinderatswahl in Krems: Bürgermeister Reinhard Resch feiert Wahlsieg. Artikel vom 15. Oktober 2017, abgerufen am 15. Oktober 2017.
  3. SPÖ baut Vorsprung in Krems weiter aus - noe.ORF.at. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
  4. Reinhard Resch (SPÖ) bleibt Kremser Bürgermeister. In: NÖN. 4. Oktober 2022, abgerufen am 7. Januar 2023.
  5. Wahlplakate sorgen für Aufregung - noe.ORF.at. Abgerufen am 11. Oktober 2017.
VorgängerAmtNachfolger
Inge RinkeBürgermeister von Krems an der Donau
seit 2012