Reuchelheim
Reuchelheim Stadt Arnstein
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| Koordinaten: | 49° 58′ N, 9° 56′ O |
| Höhe: | 199–256 m ü. NHN |
| Fläche: | 8,84 km²[1] |
| Einwohner: | 417 (31. Dez. 2018)[2] |
| Bevölkerungsdichte: | 47 Einwohner/km² |
| Eingemeindung: | 1. Juli 1974 |
| Postleitzahl: | 97450 |
| Vorwahl: | 09363 |
Reuchelheim ist ein Gemeindeteil der Stadt Arnstein im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart in Bayern.[3]
Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Kirchdorf liegt im Tal der Wern, drei Kilometer westlich von Arnstein. Die Werntalbahn durchquert den Ort. Nördlich davon liegt der Altort, südlich am Hang des Wernberges ein Siedlungsgebiet.
Die nördlich des Ortes verlaufende Bundesstraße 26 führt westwärts nach Müdesheim, Halsheim und Binsfeld und ostwärts nach Arnstein.
Gemarkung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemarkung Reuchelheim hat eine Fläche von 8,844 km². Sie ist in 1020 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8671,01 m² haben.[1] In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort der Weiler Marbach und die Gutshöfe Ebenroth und Erlasee.[4]
An Reuchelheim grenzen folgende Gemarkungen:[1]
| Hundsbach | Büchold | |
| Müdesheim | Heugrumbach | |
| Gramschatzer Wald | Arnstein |
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Reuchelheim wurde zwischen 500 und 700 n. Chr. von den Franken besiedelt und entwickelte sich aus sieben Freihöfen im heutigen Ortszentrum. Andere Quellen sprechen von der Gründung durch einen Ritter Ruchilo. Die erste urkundliche Erwähnung stammt von 907, ein gewisser Lichtenstein hatte das Dorf pfandweise inne. Ab dem 16. Jahrhundert gehörte Reuchelheim zum Zehntgericht Arnstein. Die Kirche St. Johannes Baptista wurde 1750 im Rokokostil erbaut und 1904 restauriert.
Der Weinbau war in dem Ort schon immer heimisch und hat sich bis heute erhalten. Am 1. Juli 1974 wurde Reuchelheim im Rahmen der Gebietsreform in Bayern ein nach Arnstein eingemeindet.
Bauwerke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Neben einigen Baudenkmälern Reuchelheims ist besonders die Dorfkirche St. Johannes der Täufer hervorzuheben.[5]
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Reuchelheim auf der Website von Arnstein ( vom 27. Februar 2014 im Internet Archive)
- Private Seite zu Reuchelheim
- Reuchelheim in der Ortsdatenbank von bavarikon.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ a b c Gemarkung Reuchelheim (090973). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 22. Januar 2026.
- ↑ Zahlen, Daten, Fakten. Stadt Arnstein, archiviert vom am 15. November 2018; abgerufen am 15. November 2019 (Hauptwohnsitze).
- ↑ Stadt Arnstein, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 3. Januar 2025.
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 22. Januar 2026.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 762 (Statistische Bibliothek des Bundes und der Länder [PDF; 41,1 MB]).