Arnstein (Arnstein)
Arnstein Stadt Arnstein | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 59′ N, 9° 58′ O |
| Höhe: | 227 m ü. NHN |
| Fläche: | 18,18 km²[1] |
| Einwohner: | 3032 (31. Dez. 2018)[2] |
| Bevölkerungsdichte: | 167 Einwohner/km² |
| Postleitzahl: | 97450 |
| Vorwahl: | 09363 |

Arnstein ist der Hauptort der Stadt Arnstein im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart in Bayern.[3]
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ort liegt 227 m ü. NHN[4] zwischen Karlstadt und Schweinfurt an der Einmündung der Bundesstraße 26a in die Bundesstraße 26. Prägend für die Lage und die Geschichte des Ortes ist die sich das östlich in Spornlage befindliche Burg Arnstein (auch Amtsschloss Arnstein).
Gemarkung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemarkung Arnstein hat eine Fläche von 18,183 km². Sie ist in 2999 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6063,14 m² haben.[1] In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort der Weiler Dürrhof und die Einöde Faustenbach.[5]
An Arnstein grenzen folgende Gemarkungen:[1]
| Büchold | Schwebenried | Schraudenbach |
| Heugrumbach Reuchelheim | Gänheim | |
| Gramschatzer Wald | Gramschatz | Binsbach |
Gewässer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Südöstlich des Ortes fließt der Hintere Lerchengraben von links in die Wern, in die im Ort der Schwabbach mündet.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Arnstein war eine Stadt im Landkreis Karlstadt bis zu dessen Auflösung. Seit dem 1. Juli 1972 gehört Arnstein zum Landkreis Main-Spessart. Am 31. Dezember 2018 hatte der Ort 3032[2] Einwohner mit Hauptwohnsitz.
Religion
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Arnstein ist katholisch geprägt. Die Pfarrei Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz (Pfarreiengemeinschaft Um Maria Sondheim, Arnstein) mit der Stadtkirche St. Nikolaus, der Wallfahrtskirche Maria Sondheim und der Kapelle St. Elisabeth gehört zum Dekanat Karlstadt.[6][7] Zusätzlich gehört die Christuskirche der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Thüngen-Arnstein zum Dekanatsbezirk Würzburg.[8]
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Johann Kaspar Bundschuh: Arnstein. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 169–173 (Digitalisat).
- Pleikard Joseph Stumpf: Arnstein. In: Bayern. Ein geographisch-statistisch-historisches Handbuch des Königreiches. Zweiter Theil. München 1853, OCLC 643829991, S. 799–800 (Digitalisat).
- Martin Zeiller: Arnstein. In: Matthäus Merian (Hrsg.): Topographia Franconiae (= Topographia Germaniae. Band 9). 1. Auflage. Matthaeus Merian, Frankfurt am Main 1648, S. 21 (Volltext [Wikisource]).
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Arnstein in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Gemarkung Arnstein (090950). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 22. Januar 2026.
- 1 2 Zahlen, Daten, Fakten. Stadt Arnstein, archiviert vom am 15. November 2018; abgerufen am 15. November 2019 (Hauptwohnsitze).
- ↑ Stadt Arnstein, Liste der amtlichen Gemeindeteile/Ortsteile im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales, abgerufen am 22. Januar 2026.
- ↑ Rechtsklick auf den BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise).
- ↑ Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 22. Januar 2026.
- ↑ Arnstein. In: pg-um-maria-sondheim.de. Pfarreiengemeinschaft Um Maria Sondheim, archiviert vom am 27. September 2018; abgerufen am 27. September 2018.
- ↑ Dekanat Karlstadt. In: main-franken-katholisch.de. Bistum Würzburg, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 22. September 2018; abgerufen am 27. September 2018.
- ↑ Christuskirche, Arnstein. In: arnstein-evangelisch.de. Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Thüngen-Arnstein, archiviert vom (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2018; abgerufen am 27. September 2018.