Richard Gleim

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Richard Gleim (* 1941; Pseudonym: ar/gee gleim) ist ein deutscher Fotograf. Sein Künstlername ar/gee gleim, den er sich Ende der 1970er Jahre als Szenefotograf in der Düsseldorfer Punkszene zulegte, entspricht der englischen Aussprache seiner Initialen R. G.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Richard Gleim arbeitete als gelernter Gärtner mit einer zusätzlich abgeschlossenen kaufmännischen Berufsausbildung. Gleim spielte in den 1950er Jahren in verschiedenen Jazzbands Klarinette und tingelte abends unter dem Pseudonym „Fat Daddy“ durch die Clubs der Düsseldorfer Altstadt.[1] 1978 begann er sich als freischaffender Fotograf zu betätigen und machte seine ersten bezahlten Aufnahmen für Frau im Spiegel, bevor er durch die Bekanntschaft mit der Band Der Plan zum Fotograf der gerade aufkommenden Düsseldorfer Punkszene wurde.[2] Die 1980 entstandene Zeitschrift Spex zeigte eine Vielzahl seiner Fotos.

Gleims Fotodokumentation Guter Abzug wurde 1982 bei der documenta in Kassel vorgestellt. Seine Fotografien gelten als Zeitdokumente und waren Bestandteil der Ausstellung Zurück zum Beton im Juli 2002 in der Kunsthalle Düsseldorf.[3] Gleim betrieb jahrelang eine Künstleragentur in Düsseldorf und schreibt als Autor in diversen Onlinemagazinen und Blogs.[4] In der Anthologie Düsseldorf Walking aus dem Jahr 2014 ist Gleim mit mehreren Erzählungen vertreten. Zudem ist Richard Gleim an der Wanderausstellung des Goethe-Instituts Geniale Dilletanten mit 25 Exponaten beteiligt.

Gleims Fotografien aus den Jahren 1980 bis 1983 werden vom 30. September bis 14. Oktober 2017 unter dem Titel ZK und die frühen Toten Hosen im „PostPost – Grand Central“ in Düsseldorf ausgestellt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jazz in Düsseldorf – Die 50er Jahre
  2. Interview mit Richard Gleim in Ox-Fanzine, Ausgabe 48.
  3. ar/gee Gleim in der Kunsthalle Düsseldorf 2002
  4. Artikel über kraut mask replica