Rolf Sachs

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Rolf Sachs (* 10. August 1955 in Lausanne) ist ein Schweizer Künstler, Designer und Bühnenbildner.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolf Sachs ist der Sohn des Industrieerben und Fotografen Gunter Sachs und dessen erster Frau Anne-Marie Faure. Sachs besuchte das Internat Le Rosey im Kanton Waadt, wo er auch seine aus Teheran stammende Frau Maryam Banihashem (* 1962) kennenlernte, die er 1985 heiratete. Aus der Ehe stammen die drei Kinder Philipp, Frederik und Roya Sachs. Von Maryam trennte er sich 2014 einvernehmlich. Seit 2015 ist offiziell Mafalda von Hessen seine Lebensgefährtin.

Er studierte ab 1975 Wirtschaftswissenschaft an den Universitäten von London und San Francisco.[1] Anschließend arbeitete er als Investmentbanker.[2] Seit 1984 ist er als Möbeldesigner und seit 2006 auch als Bühnenbildner tätig. Eine große Sonderausstellung mit Designobjekten, die sich mit deutschen Tugenden auseinandersetzen, fand 2014 im Museum für Angewandte Kunst Köln statt.[1]

Seit 1994 lebt Rolf Sachs in London und gründete dort sein Designstudio rolf sachs fun’ction.[1] Nach eigenen Angaben beeinflussten ihn der Suprematismus, Dadaismus, Surrealismus, die Künstlergruppe Nouveau Réalisme sowie der Künstler Joseph Beuys. Sein Faible für Stühle führte zu einer Ende der 1980er begonnenen umfangreichen Stuhlsammlung.[2]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

"Typisch deutsch" – Museum für Angewandte Kunst in Köln
  • Typisch deutsch?, Museum für Angewandte Kunst, Köln (2014)
  • Camera in Motion, St. Moritz (2014)
  • Herzschuss, Chanf (2012)
  • in-pulse, Studio Visconti, Mailand (2011)
  • flawless / imperfection, Studio Visconti, Mailand (2010)
  • take 2, Phillips de Pury, London (2008)
  • etc...etc..., Designers Gallery, Köln (2007)
  • Delicatessen, Project b Gallery, Mailand (2007)
  • Wild & Real, Phillips de Pury, London (2006)
  • Duality 2, Louisa Guinness Gallery, London (2004)
  • Duality, Galleria Mauro Brucoli, London (2004)
  • Galerie Blau, Freiburg (2001)
  • Galerie Monika Sprüth, Köln (1999), (1997), (1996), (1995), (1994)
  • Faggionato Fine Arts, London (1997)
  • Galerie Monika Reitz, Frankfurt am Main (1997)
  • Galerie Tanit, München (1997)
  • Galleria Internos, Mailand (1996), (1995), (1994)
  • Pur Pur, Design Horizonte, Frankfurt am Main (1995)
  • Collection Gallery, London (1994)
  • Mobilia, Nürnberg (1994)
  • Werkhaus, Fuschl am See (1990)
  • Kulturring, Sundern (1990)
  • Wunderhaus, München (1990)

Gruppenausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Petra Hesse (Hrsg.): Rolf Sachs Typisch deutsch?, Katalog Museum für Angewandte Kunst Köln, 2014, ISBN 978-3-9547605-2-7, S. 152.
  2. a b Anna Richardson: Der zwinkernde Designer. Rolf Sachs, Sohn des Playboys Gunter Sachs und erfolgreicher Möbelgestalter, über Humor in seinen Arbeiten, die Schönheit von Stühlen und prägende Kindheitserinnerungen. In: Welt am Sonntag. Nr. 43/2012, 21. Oktober 2012, Stil, S. 70.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Petra Hesse (Hrsg.): Rolf Sachs Typisch deutsch?, Katalog Museum für Angewandte Kunst Köln, 2014, ISBN 978-3-9547605-2-7, 157 S.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]