Ross Anderson (Informatiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Ross J. Anderson)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ross Anderson, 2008

Ross John Anderson (* 15. September 1956) ist ein britischer Forscher, Buchautor und Berater für Sicherheitstechnik. Er ist Professor am Institut für Informatik (Computer Laboratory) der University of Cambridge, wo er in der Forschungsgruppe Computersicherheit aktiv ist.

Zusammen mit Eli Biham entwarf er den Tiger-Hashalgorithmus. Die Blockchiffre Serpent entwickelte er gemeinsam mit Eli Biham und Lars Knudsen. Anderson entwarf auch die Stromchiffre Pike.

Er entdeckte Schwächen in vielen kryptografischen Algorithmen und Sicherheitssystemen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anderson absolvierte die High School of Glasgow. Am Trinity College (Cambridge) studierte er ab 1974 Mathematik und Naturwissenschaften. Nach eigenen Angaben war er in seinem ersten Studienjahr als Entwicklungsingenieur für Ferranti in der Avionik-Branche tätig. Nach seinem Bachelor 1978 reiste er zunächst durch die Welt und war später als selbstständiger Berater tätig, bevor er 1992 an die Uni Cambridge zurückkehrte für eine Doktorarbeit unter der Betreuung von Roger Needham. 1995 wurde Anderson zum PhD promoviert und erhielt eine Stelle als Lecturer.[1]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009 wählten ihn sowohl die Royal Academy of Engineering als auch die Royal Society zum Fellow. 2015 wurde Anderson mit der Lovelace Medal ausgezeichnet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.cl.cam.ac.uk/~rja14/Papers/cv.pdf