Roswitha Verhülsdonk

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Roswitha Verhülsdonk auf dem CDU-Bundesparteitag 1978
Kandidatenplakat zur Bundestagswahl 1987

Roswitha Verhülsdonk geb. Woll (* 26. April 1927 in Oberspay, Kreis Sankt Goar) ist eine deutsche Politikerin (CDU).

Sie war von 1991 bis 1994 Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie und Senioren.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Abitur im Jahr 1947 begann Roswitha Verhülsdonk ein Studium der Philologie in Mainz, das sie nach ihrer Heirat 1949 jedoch abbrach. 1966 begann sie wieder eine Berufstätigkeit als Referentin für Jugend- und Erwachsenenbildung in katholischen Bildungswerken, Akademien und Volkshochschulen.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roswitha Verhülsdonk war von 1949 bis zu seinem Tod 1995 mit dem Publizisten Eduard Verhülsdonk verheiratet, Sohn des früheren Reichstagsabgeordneten Eduard Verhülsdonk. Das Ehepaar hatte einen Sohn.

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1964 ist sie Mitglied der CDU. Hier engagierte sie sich vor allem in der Frauenvereinigung der CDU. Nachdem sie schon von 1966 bis 1970 deren Kreisvorstand in Koblenz angehört hatte, war sie ab 1969 Landesvorsitzende und seit 1977 auch stellvertretende Bundesvorsitzende der Frauenvereinigung. Von 1985 bis 1990 gehörte sie außerdem dem CDU-Bundesvorstand an.

Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roswitha Verhülsdonk war von 1972 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war sie von 1980 bis 1986 Vorsitzende der Fraktionsgruppe der Frauen und von 1986 bis 1990 stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Sie zog 1972 und 1976 über die Landesliste Rheinland-Pfalz und danach stets als direkt gewählte Abgeordnete des Wahlkreises Koblenz in den Bundestag ein.

Öffentliche Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 24. Januar 1991 wurde sie als Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie und Senioren in die von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 1994 schied sie am 17. November 1994 aus dem Amt. Von 1971 bis 1975 war sie Mitglied der gemeinsamen Synode der deutschen Bistümer und von 1974 bis 1994 Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Von 1996 bis 2006 war sie Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), deren Ehrenvorsitzende sie seit 2007 ist.[1]

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Roswitha Verhülsdonk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BAGSO-Jahresbericht 2007 (PDF; 2,6 MB), abgerufen am 11. April 2011