Rubén Sosa (Fußballspieler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Rubén Sosa Ardáiz)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rubén Sosa
Spielerinformationen
Name Rubén Sosa Ardáiz
Geburtstag 25. April 1966
Geburtsort MontevideoUruguay
Größe 175 cm
Position Stürmer
Junioren
Jahre Station
Danubio FC
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1981–1985 Danubio FC
1985–1988 Real Saragossa 108 (33)
1988–1992 Lazio Rom 124 (40)
1992–1995 Inter Mailand 76 (44)
1995–1996 Borussia Dortmund 17 0(3)
1996–1997 CD Logroñés 5 0(0)
1997–2001 Nacional Montevideo
2002 Shanghai Shenhua 13 0(1)
2002–2004 Nacional Montevideo 15 0(1)
2006–2007 Racing Montevideo 2 0(0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
mind. 1983–1985 Uruguay U-20 mind. 14 (mind. 4)
1984–1995 Uruguay 46 (15)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Rubén Sosa, vollständiger Name Rubén Sosa Ardáiz, (* 25. April 1966 in Montevideo) ist ein ehemaliger uruguayischer Fußballspieler.

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sosa startete seine Profikarriere als 15-Jähriger bei Danubio FC. Damit war er einer der jüngsten Spieler, die je in der Primera División Uruguaya spielten. 1985 wechselte er nach Europa. Mit Real Saragossa gelang ihm 1986 der Sieg in der Copa del Rey, als er das entscheidende Tor zum Sieg gegen den FC Barcelona erzielte.

Anschließend wechselte Sosa in die Serie A zu Lazio Rom. Nach vier Jahren wurde er an Inter Mailand verkauft. Dort war er 1993 und 1994 bester Torschütze des Vereins und mit dem Verein gelang der Sieg im UEFA-Pokal 1993/94. Jedoch verpflichtete der neue Vereinsbesitzer Massimo Moratti den Niederländer Dennis Bergkamp und Sosa beschloss, Inter und die Serie A zu verlassen. Mit seinem neuen Verein Borussia Dortmund gewann er 1995/96 die deutsche Meisterschaft. In dieser Saison gelangen ihm in 17 Meisterschaftsspielen lediglich drei Tore. Als er Dortmund verließ, ging er für eine Spielzeit zurück nach Uruguay zu Nacional Montevideo, und in der Saison 1996/97 für ein Jahr nach Spanien zu CD Logroñés.

Nach nur wenigen glücklos verlaufenen Monaten führte ihn sein Weg zurück nach Uruguay zu seiner Lieblingsmannschaft Nacional Montevideo, mit der er drei Mal Landesmeister wurde. 1998 war er am Saisonende gemeinsam mit Martín Rodríguez (River Plate) nach jeweils 13 erzielten Saisontreffern bester Torschütze der Saison.[1] 2002 ging er für ein halbes Jahr nach China zu Shanghai Shenhua und kehrte anschließend in sein Heimatland zu Nacional zurück.

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sosa nahm mit der uruguayischen U-20-Auswahl an der U-20-Südamerikameisterschaft 1983 teil und wurde Vize-Südamerikameister. Im Verlaufe des Turniers wurde er von Trainer José Etchegoyen siebenmal (ein Tor) eingesetzt.[2] Im selben Jahr erreichte er mit der Celeste das Viertelfinale bei der Junioren-Fußballweltmeisterschaft 1983. Auch bei der U-20-Südamerikameisterschaft 1985 gehörte er zum Aufgebot. Das uruguayische Team belegte dort den vierten Rang. Trainer Aníbal Gutiérrez Ponce stellte ihn in Paraguay siebenmal auf. Sosa erzielte drei Tore.[3]

Sosa spielte zwischen dem 13. Juni 1984 und dem 16. Juli 1995 46 Mal für die A-Nationalmannschaft Uruguays. Dabei erzielte er 15 Treffer.[4] Dabei gehörte er zu den siegreichen uruguayischen Aufgeboten bei der Copa América 1987 und 1995. Außerdem nahm er mit der Celeste an der Copa América 1989, Copa América 1993 und der in Italien ausgerichteten Fußball-Weltmeisterschaft 1990 teil.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • UEFA-Pokal-Sieger: 1994 (Inter Mailand)
  • Uruguayischer Meister: 1998, 2000, 2001 (Nacional Montevideo)
  • Deutscher Meister: 1996 (Borussia Dortmund)
  • Spanischer Pokalsieger: 1986 (Real Saragossa)
  • Copa-América-Sieger: 1987, 1995
  • U-20-Vize-Südamerikameister: 1983

Nach der Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aktuell (Stand 7. Januar 2012) ist Sosa bei Nacional im Mitarbeiterstab der Sportlichen Führung eingebunden.[5] Im Dezember 2015 erschien bei Editorial Planeta eine Autobiographie Sosas mit dem Titel "Ruben Sosa, el Principito. Una vida consagrada al fútbol con alegría".[6]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Liste der Torschützenkönige der uruguayischen Meisterschaften auf observa.com.uy.
  2. Sudamericanos s20: década del 80 (spanisch) auf auf.org.uy, abgerufen am 11. Mai 2015.
  3. Sudamericanos s20: década del 80 (spanisch) auf auf.org.uy, abgerufen am 11. Mai 2015.
  4. Statistische Daten zu den Länderspieleinsätzen in der uruguayischen Nationalmannschaft auf rsssf.com
  5. Internetpräsenz des Club Nacional (spanisch) auf nacional.com.uy, abgerufen am 7. Januar 2012.
  6. Ruben goza (spanisch) auf futbol.com.uy vom 1. Dezember 2015, abgerufen am 10. Mai 2016.