Uruguayische Fußballnationalmannschaft

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Republik Östlich des Uruguay
República Oriental del Uruguay
Logo des uruguayischen Fußballverbandes
Spitzname(n) La Celeste (Die Himmelblaue)
Verband Asociación Uruguaya de Fútbol
Konföderation CONMEBOL
Technischer Sponsor Puma
Trainer UruguayUruguay Óscar Washington Tabárez
Kapitän Diego Lugano
Rekordtorschütze Luis Suárez (46)
Rekordspieler Maxi Pereira (116)
Heimstadion Estadio Centenario
FIFA-Code URU
FIFA-Rang 21. (924 Punkte)
(Stand: 23. November 2017)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Statistik
Erstes Länderspiel
UruguayUruguay Uruguay 0:6 Argentinien ArgentinienArgentinien
(Montevideo, Uruguay; 20. Juli 1902)
Höchster Sieg
UruguayUruguay Uruguay 9:0 Bolivien BolivienBolivien
(Lima, Peru; 9. November 1927)
Höchste Niederlage
UruguayUruguay Uruguay 0:6 Argentinien ArgentinienArgentinien
(Montevideo, Uruguay; 20. Juli 1902)
Erfolge bei Turnieren
Weltmeisterschaft
Endrundenteilnahmen 11 (Erste: 1930)
Beste Ergebnisse Weltmeister: 1930, 1950
Südamerikameisterschaft
Endrundenteilnahmen 41 (Erste: 1916)
Beste Ergebnisse Copa-América-Pokal Südamerikameister: 1916, 1917, 1920, 1923, 1924, 1926, 1935, 1942, 1956, 1959 (II), 1967, 1983, 1987, 1995, 2011
Konföderationen-Pokal
Endrundenteilnahmen 2 (Erste: 1997)
Beste Ergebnisse 4. Platz (1997, 2013)
Olympische Spiele
0Gold0 1924
0Gold0 1928
(Stand: 15. November 2016)

Die uruguayische Fußballnationalmannschaft repräsentiert Uruguay bei Fußballspielen auf internationaler Ebene. Sie war besonders in den frühen Tagen des professionellen Fußballs eine der weltweit stärksten Nationalmannschaften und ist es nach einigen weniger erfolgreichen Jahrzehnten heute wieder. Sie ist die Fußballnationalmannschaft mit den meisten internationalen Titeln.

Von 1924 bis 1930 gewann sie fünf große Titel in nur sechs Jahren: die olympischen Fußballturniere in Paris und Amsterdam, 1930 die erste Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte im eigenen Land sowie 1924 und 1926 die Copa América. 1950 gewann sie in Brasilien ein zweites Mal die WM. 1954 und 1970 wurde sie jeweils WM-Vierter, konnte sich dann aber mehrmals nicht für die WM qualifizieren oder kam nicht mehr über das WM-Achtelfinale hinaus. Erst 2010 gelang es wieder, ins WM-Halbfinale einzuziehen und am Ende erneut WM-Vierter zu werden. Jedoch konnte in den zurückliegenden Jahrzehnten mehrfach (1942, 1956, 1959, 1967, 1983, 1987, 1995, 2011) der Gewinn der Copa América durch die uruguayische Fußballnationalmannschaft als Erfolg verbucht werden. Mit insgesamt 15 Titeln ist Uruguay seit 2011 Rekordsieger der Copa. Im Juni 2012 kletterte Uruguay auf Rang 2 der FIFA-Weltrangliste. Diese Platzierung war die bislang beste des Landes, musste jedoch schon im Juli 2012 an Deutschland abgegeben werden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Von den Anfängen bis 1930[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Englische Arbeiter brachten das Spiel Ende des 19. Jahrhunderts nach Uruguay und bald entwickelte sich der Fußball zum Nationalsport. Den Uruguayern ist es maßgeblich zu verdanken, dass der englische Kick-and-rush-Stil zu Gunsten eines modernen Kombinations- und Dribbelspiels in den Hintergrund zu treten begann.

Das Team aus dem kleinen Uruguay gewann 1916, 1917, 1920, 1923, 1924, 1926 und 1935 die Copa América. 1919, 1922, 1927 belegte es den zweiten Platz. Bereits hier zeigte sich die Klasse des Fußballlandes Uruguay.

1924 führte der uruguayische Stil auch auf der Weltbühne zum überwältigenden Erfolg über die kontinentaleuropäischen Nationen: Die aus Metzgern, Schuhputzern und Gemüseverkäufern zusammengestellte Mannschaft reiste in der 3. Klasse zu den Olympischen Spielen nach Frankreich. Die Fahrt wurde durch Hypotheken und spontan angesetzte Freundschaftsspiele finanziert. Im ersten Spiel einer südamerikanischen Mannschaft in Europa vor etwa 3000 Zuschauern bezwangen die „Urus“ Jugoslawien mit 7:0, zum zweiten Spiel gegen die USA (3:0) kamen schon 10.455 Zuschauer und zum Viertelfinalspiel (5:1) gegen Gastgeber Frankreich 30.868 Zuschauer. Den 3:0-Erfolg im Finale gegen die Schweiz sahen schließlich 40.522 Zuschauer.

Wie überlegen der südamerikanische dem europäischen Stil war, zeigte sich wieder vier Jahre später bei den Olympischen Spielen 1928 in Amsterdam: Das Finale fand zwischen Uruguay und Argentinien statt. Erst im Wiederholungsspiel bezwang Uruguay nach einem Tor von Hector Scarone zum 2:1-Endstand die Nachbarn.

Die Rivalen vom Río de la Plata trafen auch zwei Jahre später im Finale der ersten Weltmeisterschaft aufeinander. Im Estadio Centenario in Montevideo sahen 93.000 Zuschauer das 4:2 für den Gastgeber. Der Tag des Sieges wurde kurzerhand zum Nationalfeiertag erklärt.

Uruguay: Ballesteros; Mascheroni, Nasazzi; J. L. Andrade, Fernandez, Gestido; Dorado, Scarone, Castro, Cea, Iriarte. Argentinien: Botasso; Della Torre, Paternoster; J. Evaristo, Monti, Juarez; Peucelle, Varallo, Stabile, Ferreira, M. Evaristo. SR Langenus (Belgien). – Tore: 12. Dorado 1:0. 20. Peucelle 1:1. 22. Stabile 1:2. 57. Cea 2:2. 68. Iriarte 3:2. 89. Castro 4:2

Überragende Spieler dieser goldenen Periode des uruguayischen Fußballs war der charismatische José Nasazzi. Der Steinmetz war Spielführer und Spielmacher des Teams. Die „schwarze Perle“ José Leandro Andrade, der große Star des Turniers 1924, war sein kongenialer Partner im Mittelfeld. Ebenfalls nicht zu vergessen sind die Stürmer Hector Scarone und Castro, der trotz des Verlustes seiner rechten Hand weiterhin Tore für Uruguay erzielte.

Fußball-Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bilanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit zwei Titeln und dreimal Platz 4 rangiert Uruguay unter den zehn besten Nationalmannschaften bei Fußball-Weltmeisterschaften.[2]

1930 in Uruguay Weltmeister
1934 in Italien nicht teilgenommen
1938 in Frankreich nicht teilgenommen
1950 in Brasilien Weltmeister
1954 in der Schweiz 4. Platz
1958 in Schweden nicht qualifiziert
1962 in Chile Vorrunde
1966 in England Viertelfinale
1970 in Mexiko 4. Platz
1974 in Deutschland Vorrunde
1978 in Argentinien nicht qualifiziert
1982 in Spanien nicht qualifiziert
1986 in Mexiko Achtelfinale
1990 in Italien Achtelfinale
1994 in den USA nicht qualifiziert
1998 in Frankreich nicht qualifiziert
2002 in Südkorea/Japan Vorrunde
2006 in Deutschland nicht qualifiziert
2010 in Südafrika 4. Platz
2014 in Brasilien Achtelfinale

Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1908 in London nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1923 in die FIFA aufgenommen
1912 in Stockholm nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1923 in die FIFA aufgenommen
1920 in Antwerpen nicht teilgenommen, der Verband wurde erst 1923 in die FIFA aufgenommen
1924 in Paris Olympiasieger
1928 in Amsterdam Olympiasieger
1936 in Berlin nicht teilgenommen
1948 in London nicht teilgenommen
1952 in Helsinki nicht teilgenommen

Die Amateur-, Olympia- bzw. U-20-Mannschaften konnten sich zwischen 1956 und 2008 entweder nicht qualifizieren oder nahmen nicht teil. Erst für die Olympischen Spiele in London konnte sich wieder eine uruguayische Mannschaft qualifizieren, die als U-23 antrat, in der sieben A-Nationalspieler standen, u. a. der derzeitige Rekordtorschütze Luis Suárez als Mannschaftskapitän und Edinson Cavani. Die Mannschaft schied aber in der Vorrunde aus, wobei Uruguay am 29. Juli 2012 gegen den Senegal erstmals ein Spiel bei einem olympischen Fußballturnier verlor.

1924 und 1928 trat Uruguay in den drei Finalspielen mit folgenden Spielern an:

  • Tor: Mazzali
  • Verteidiger: Arispe, Nasazzi
  • Läufer: Andrade, Fernández (nur 1928 im 1. Finale), Gestido (nur 1928), Ghierra (nur 1924), Plirz (nur 1928 im 2. Finale), Vidal (nur 1924)
  • Sturm: Arremún (nur 1928 im 2. Finale), Borjas (nur 1928 im 2. Finale), Campolo (nur 1928 im 1. Finale), Castro (nur 1928 im 1. Finale), Cea, Figueroa (nur 1928 im 2. Finale), Petrone (1928 nur im 1. Finale), Romano (nur 1924), Scarone (1928 nur im 2. Finale), Urdinarán (1928 nur im 1. Finale)
(Fett gedruckte Spieler standen 1930 auch im WM-Finale)

Bilanz bei der Copa América[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011: Sieger
  • 2015: Viertelfinale
  • 2016: Vorrunde (Copa América Centenario)

Teilnahme am Konföderationen-Pokal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Gastgeberland Teilnahme bis … Letzter Gegner Ergebnis[K 1] Trainer Bemerkungen und Besonderheiten
1992 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1995 Saudi-Arabien nicht qualifiziert
1997 Saudi-Arabien Spiel um Platz 3 Tschechien Vierter Víctor Púa Halbfinalniederlage gegen Australien durch Golden Goal
1999 Mexiko nicht qualifiziert
2001 Südkorea/Japan nicht qualifiziert
2003 Frankreich nicht qualifiziert
2005 Deutschland nicht qualifiziert
2009 Südafrika nicht qualifiziert
2013 Brasilien Spiel um Platz 3 Italien Vierter Óscar Tabárez Beim 8:0 im letzten Gruppenspiel gegen Tahiti steigert Uruguay die eigene Bestmarke für südamerikanische Mannschaften gegen ozeanische Mannschaft um ein Tor
Niederlage im Spiel um Platz 3 im Elfmeterschießen
  1. Laut All-time Ranking 1992–2009 [1] (PDF; 1,8 MB)

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Junioren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

U-20[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

U-17[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

U-15[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekordinternationale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Noch aktive Spieler sind fett gedruckt.

Stand: 15. November 2016: [5][6]
# Name Zeitraum Spiele Tore
1 Maxi Pereira 2005–aktiv 116 3
2 Diego Forlán 2002–2014 112 36
3 Diego Godín 2005–aktiv 106 8
4 Diego Lugano 2003–aktiv 95 9
Cristian Rodríguez 2003–aktiv 95 9
6 Luis Suárez 2007–aktiv 90 46
7 Edinson Cavani 2008–aktiv 89 37
Diego Pérez 2001–aktiv 89 2
9 Fernando Muslera 2009–aktiv 88 0
10 Egidio Arévalo 2006–aktiv 87 0
11 Alvaro Pereira 2008–aktiv 83 7
12 Rodolfo Rodríguez 1976–1986 78 0
13 Fabián Carini 1999–2009 74 0
14 Enzo Francescoli 1982–1997 73 17

Rekordtorschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

# Spieler Zeitraum Tore Spiele Schnitt
1 Luis Suárez 2007– 46 90 0,51
2 Edinson Cavani 2008– 37 89 0,42
3 Diego Forlán 2002–2014 36 112 0,32
4 Héctor Scarone 1917–1930 31 52 0,60
5 Ángel Romano 1911–1927 28 69 0,41
6 Omar Oscar Míguez 1950–1958 27 39 0,69
7 Sebastián Abreu 1996–2012 26 70 0,37
8 Pedro Petrone 1923–1930 24 29 0,83
9 Carlos Aguilera 1982–1997 22 64 0,34
Fernando Morena 1971–1983 22 53 0,42

(Stand: 15. November 2016)

Erweiterter Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: Oktober 2017[7] [8]

Name Geburtstag Spiele Tore Verein Debüt
Torwart
Martín Campaña 29.05.1989 1 0 ArgentinienArgentinien CA Independiente 2016
Gastón Guruceaga 15.03.1995 0 0 UruguayUruguay Club Atlético Peñarol -
Fernando Muslera 16.06.1986 94 0 TurkeiTürkei Galatasaray Istanbul 2009
Martín Silva 25.03.1983 9 0 BrasilienBrasilien CR Vasco da Gama 2009
Abwehr
Martín Cáceres 07.04.1987 75 4 ItalienItalien Hellas Verona 2007
Sebastián Coates 07.10.1990 29 1 PortugalPortugal Sporting Lissabon 2011
Mathías Corujo 08.05.1986 22 1 UruguayUruguay Club Atlético Peñarol 2014
José María Giménez 20.01.1995 37 4 SpanienSpanien Atlético Madrid 2013
Diego Godín (C)Kapitän der Mannschaft 16.02.1986 112 8 SpanienSpanien Atlético Madrid 2015
Mauricio Lemos 28.12.1995 0 0 SpanienSpanien UD Las Palmas -
Álvaro Pereira 28.11.1985 83 7 ParaguayParaguay Club Cerro Porteño 2008
Maxi Pereira 08.06.1984 123 3 PortugalPortugal FC Porto 2005
Federico Ricca 01.12.1994 1 0 SpanienSpanien FC Málaga 2017
Gastón Silva 05.03.1994 14 0 ArgentinienArgentinien CA Independiente 2014
Mittelfeld
Giorgian De Arrascaeta 01.06.1994 10 1 BrasilienBrasilien Cruzeiro Belo Horizonte 2014
Rodrigo Bentancur 25.06.1997 2 0 ItalienItalien Juventus Turin 2017
Álvaro González 29.10.1984 72 3 UruguayUruguay Nacional Montevideo 2006
Diego Laxalt 07.02.1993 3 0 ItalienItalien FC Genua 2016
Nicolás Lodeiro 21.03.1989 52 4 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Seattle Sounders FC 2009
Nahitan Nández 28.12.1995 8 0 ArgentinienArgentinien CA Boca Juniors 2015
Gastón Pereiro 11.06.1995 0 0 NiederlandeNiederlande PSV Eindhoven -
Gastón Ramírez 02.12.1990 42 0 ItalienItalien Sampdoria Genua 2010
Egidio Arévalo Ríos 01.01.1982 90 0 ArgentinienArgentinien Racing Club 2006
Cristian Rodríguez 30.09.1985 101 11 UruguayUruguay Club Atlético Peñarol 2003
Carlos Sánchez 02.12.1984 31 1 MexikoMexiko CF Monterrey 2014
Federico Valverde 22.07.1998 3 1 SpanienSpanien Deportivo La Coruña 2017
Matías Vecino 24.08.1991 17 1 ItalienItalien Inter Mailand 2016
Sturm
Edinson Cavani 14.02.1987 96 39 FrankreichFrankreich Paris St. Germain 2008
Maximiliano Gómez 14.08.1996 0 0 SpanienSpanien Celta Vigo -
Abel Hernández 08.08.1990 29 11 EnglandEngland Hull City 2010
Diego Rolán 24.03.1993 25 4 SpanienSpanien FC Málaga 2014
Luis Suárez 24.01.1987 95 49 SpanienSpanien FC Barcelona 2007
Christian Stuani 12.10.1986 37 5 SpanienSpanien FC Girona 2012
Urreta 19.03.1990 3 0 MexikoMexiko CF Pachuca 2017

Weitere berühmte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainergeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Länderspiele gegen deutschsprachige Fußballnationalmannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Heimmannschaft Resultat Gastmannschaft Anlass
1. 9. Juni 1924 Paris (FrankreichFrankreich) UruguayUruguay Uruguay 3:0 SchweizSchweiz Schweiz Olympia Finale
2. 3. Juni 1928 Amsterdam (NiederlandeNiederlande) UruguayUruguay Uruguay 4:1 Deutsches ReichDeutsches Reich Deutsches Reich Olympia Viertelfinale
3. 23. Mai 1954 Lausanne SchweizSchweiz Schweiz 3:3 UruguayUruguay Uruguay
4. 5. Juni 1954 Saarbrücken Saarland 1947Saarland 1947 Saarland 1:7 UruguayUruguay Uruguay
5. 3. Juli 1954 Zürich (SchweizSchweiz) OsterreichÖsterreich Österreich 3:1 UruguayUruguay Uruguay WM Spiel um Platz 3
6. 11. April 1962 Hamburg Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD 3:0 UruguayUruguay Uruguay
7. 14. Mai 1964 Wien OsterreichÖsterreich Österreich 0:2 UruguayUruguay Uruguay
8. 2. Januar 1965 Montevideo UruguayUruguay Uruguay 0:2 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
9. 23. Juli 1966 Sheffield (EnglandEngland) UruguayUruguay Uruguay 0:4 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD WM-Viertelfinale
10. 20. Juni 1970 Mexiko-Stadt (MexikoMexiko) Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD 1:0 UruguayUruguay Uruguay WM Spiel um Platz 3
11. 10. Februar 1971 Montevideo UruguayUruguay Uruguay 0:3 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
12. 15. Februar 1971 Montevideo UruguayUruguay Uruguay 1:1 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
13. 27. Mai 1972 Leipzig Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 1:0 UruguayUruguay Uruguay
14. 31. Mai 1972 Rostock Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR 0:0 UruguayUruguay Uruguay
15. 8. Juni 1977 Montevideo UruguayUruguay Uruguay 0:2 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD
16. 18. Dezember 1980 Montevideo UruguayUruguay Uruguay 4:0 SchweizSchweiz Schweiz
17. 29. Januar 1985 Montevideo UruguayUruguay Uruguay 3:0 Deutschland Demokratische Republik 1949DDR DDR
18. 4. Juni 1986 Santiago de Querétaro (MexikoMexiko) UruguayUruguay Uruguay 1:1 Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD WM-Gruppenspiel
19. 25. April 1990 Stuttgart Deutschland BundesrepublikBundesrepublik Deutschland BRD 3:3 UruguayUruguay Uruguay
20. 20. Dezember 1992 Montevideo UruguayUruguay Uruguay 1:4 DeutschlandDeutschland Deutschland
21. 13. Oktober 1993 Karlsruhe DeutschlandDeutschland Deutschland 5:0 UruguayUruguay Uruguay
22. 3. März 2010 St. Gallen SchweizSchweiz Schweiz 1:3 UruguayUruguay Uruguay
23. 10. Juli 2010 Port Elizabeth (SudafrikaSüdafrika) UruguayUruguay Uruguay 2:3 DeutschlandDeutschland Deutschland WM Spiel um Platz 3
24. 29. Mai 2011 Sinsheim DeutschlandDeutschland Deutschland 2:1 UruguayUruguay Uruguay
25. 5. März 2014 Klagenfurt OsterreichÖsterreich Österreich 1:1 UruguayUruguay Uruguay

Spiele gegen Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland und Uruguay trafen bisher elfmal aufeinander. Den einzigen Sieg Uruguays gab es beim ersten Aufeinandertreffen bei den Olympischen Spielen 1928. Für Deutschland war es das erste Spiel gegen eine außereuropäische Mannschaft. Mit 4:1 gewann der spätere Olympiasieger im Viertelfinale. Deutschland verlor Richard Hofmann und Hans Kalb durch Platzverweise, wobei Kalb der erste Deutsche war, der in einem Länderspiel vom Platz gestellt wurde. Da auch der Uruguayer José Nasazzi das Spielende nicht auf dem Platz erlebte, ist es das Länderspiel mit den meisten Platzverweisen in der deutschen Fußballgeschichte. Auch das WM-Viertelfinale 1966 ging nicht ohne Platzverweise über die Bühne. Dort traf es die beiden Uruguayer Héctor Silva und Horacio Troche, den es danach für einige Jahre in die deutschen Ligen verschlug. Beim Spiel am 13. Oktober 1993 stellte Lothar Matthäus den Rekord von Franz Beckenbauer mit 103 Länderspielen ein.[19] Beide Mannschaften trafen zweimal im Spiel um den dritten Platz bei einer WM aufeinander. Damit ist dies die häufigste Paarung im Spiel um den dritten Platz.

Nationaltrikot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem ersten Länderspiel im Jahre 1901 besaß Uruguay bis 1910 kein offizielles Nationaltrikot. So spielte man in der ersten Partie im Trikot des montevideanischen Clubs Albion Football Club. In der Folgezeit wurde dann mit einer großen Anzahl an verschiedenen Trikots experimentiert, bis man sich 1910 offiziell zu Ehren des River Plate Football Club, der zwischen 1897 und 1929 existierte, für dessen Alternativ-Trikot und somit die himmelblauen Hemden entschied.

Trikots
Zeitraum Ausrüster
1978–1984 Adidas
1984–1987 Le Coq Sportif
1987–1991 Puma
1992–1998 NR
1998–2004 FUF
2004–2006 Uhlsport
2007–heute Puma

Zur Gestalt des Logos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Fußballnationalmannschaft trägt vier Sterne auf dem Trikot: Zwei für die WM-Titel von 1930 und 1950 sowie zwei für die Siege bei den Olympischen Sommerspielen in Paris 1924 und Amsterdam 1928. Die Sterne für die beiden Siege in den olympischen Fußballturnieren wurden hinzugefügt, da in den Jahren 1924 und 1928 keine Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen wurde und die beiden Olympiasiege nach Meinung des uruguayischen Fußballverbandes denselben Stellenwert wie ein WM-Titel haben.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stefan Thimmel: Uruguay. Nostalgie und Krise im Land des zweimaligen Weltmeisters· »Ich bin in den Fußball vernarrt«. Ein Gespräch mit Eduardo Galeano. In: Dario Azzellini, Stefan Thimmel Futbolistas. Fußball und Lateinamerika: Hoffnungen, Helden, Politik und Kommerz. Assoziation A, Berlin 2006, ISBN 3-935936-46-X.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Uruguayische Fußballnationalmannschaft – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Die FIFA/Coca-Cola-Weltrangliste. In: fifa.com, 23. November 2017 , abgerufen am 23. November 2017
  2. Facts Sheet – FIFA World CupTM: All-time ranking (PDF; 126 kB). FIFA
  3. Titel geteilt mit Paraguay
  4. José Luis Pierrend: Copa Artigas. In: RSSSF. 30. September 1998, abgerufen am 26. Mai 2010.
  5. Statistik der Länderspiele uruguayischer Nationalspieler auf rsssf.com (Stand: 28. Apr. 2016)
  6. Plantel – Copa América Centenario
  7. https://www.transfermarkt.de/uruguay/startseite/verein/3449
  8. http://www.national-football-teams.com/country/198/2017/Uruguay.html
  9. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z aa ab ac ad ae af ag ah ai aj ak al am an ao ap aq ar as at au av aw ax Juan Ramón Carrasco es el 44º técnico de la Selección (spanisch) auf lr21.com.uy vom 12. Juni 2003, abgerufen am 10. November 2016
  10. a b c d e f g h i j k Los 45 partidos mas nefastos (spanisch) auf lr21.com.uy vom 22. Februar 2004, abgerufen am 10. November 2016
  11. Southamerican Championship 1959 (2nd Tournament) auf rsssf.com, abgerufen am 8. November 2016
  12. Uruguay auf fifa.com, abgerufen am 8. November 2016
  13. Uruguay – World Cup Qualifiers auf rsssf.com, abgerufen am 7. November 2016
  14. Southamerican Championship 1967 auf rsssf.com, abgerufen am 8. November 2016
  15. Uruguay – World Cup Qualifiers auf rsssf.com, abgerufen am 7. November 2016
  16. Uruguay – World Cup Qualifiers auf rsssf.com, abgerufen am 7. November 2016
  17. Uruguay – World Cup Qualifiers auf rsssf.com, abgerufen am 7. November 2016
  18. Uruguay – World Cup Qualifiers auf rsssf.com, abgerufen am 7. November 2016
  19. DFB.de: Duelle gegen Uruguay: Ohrfeige, Overath, Olympia