Lazio Rom

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Lazio Rom
Vereinswappen von Lazio Rom
Basisdaten
Name Società Sportiva Lazio S.p.A.
Sitz Formello, Italien
Gründung 9. Januar 1900
Farben weiß, himmelblau
Präsident Claudio Lotito
Website sslazio.it
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Simone Inzaghi
Spielstätte Olympiastadion Rom
Plätze 72.698
Liga Serie A
2019/20 4. Platz
Heim
Auswärts
Alternativ

Die Società Sportiva Lazio, kurz S.S. Lazio oder einfach Lazio, im deutschsprachigen Raum bekannt als Lazio Rom, ist ein 1900 gegründeter Sportverein aus der italienischen Hauptstadt Rom. Bekannt ist Lazio Rom vor allem durch seine professionelle Fußballabteilung. Weitere Bezeichnungen sind Le Aquile („Die Adler“) und I Biancocelesti („Die Weiß-Himmelblauen“).

Die Società Sportiva Lazio ist siebenfacher Italienischer Pokalsieger, zweifacher Italienischer Meister, fünffacher Italienischer Supercupsieger, sowie einmaliger Gewinner des Europapokals der Pokalsieger und des UEFA Super Cups.

S.S. Lazio, benannt nach der italienischen Bezeichnung der Region Latium, ist einer von drei an der Borsa Italiana notierten italienischen Fußballklubs. Heimspielstätte des Sportvereins ist das Olympiastadion, das man sich mit dem Lokalrivalen AS Rom teilt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lazio Rom wurde am 9. Januar 1900 von Luigi Bigiarelli gegründet. Große Erfolge blieben aber zunächst selten. 1957/58 konnte man den italienischen Pokal gewinnen. In der Saison 1973/74 das erste Mal die italienische Meisterschaft.

Gedenktafel zum 100. Jahrestag der Gründung der Società Sportiva Lazio auf der Piazza della Libertà

1980 wurde der Klub im Sog eines Wettskandals zusammen mit dem AC Mailand in die Serie B zwangsversetzt, bis dahin das unrühmlichste Kapitel in der über hundertjährigen Vereinsgeschichte. Nach drei Spielzeiten gelang zwar der Wiederaufstieg, doch schon 1984/85 musste Lazio als Tabellenletzter erneut den Gang in die Serie B antreten. Es dauerte bis zur Saison 1988/89, dass Lazio wieder erstklassig spielte.

Ab der Saison 1992/93 konnte sich Lazio aber unter den Spitzenmannschaften der Serie A festsetzen und die nächsten Spielzeiten beendete man nie schlechter als auf Rang fünf. 1997 übernahm der Schwede Sven-Göran Eriksson den Trainerposten bei Lazio Rom. Seine erste Saison, die Spielzeit 1997/98, schloss man zwar nur auf dem siebten Tabellenplatz ab, dafür konnte aber erneut der italienische Pokal gewonnen werden. Außerdem konnte Lazio Rom im UEFA-Pokal das Finale erreichen, wo sich die Biancocelesti allerdings Inter Mailand mit 0:3 geschlagen geben mussten.

In der Saison 1998/99 investierte der Verein die enorme Summe von insgesamt 126,4 Millionen Euro in neue Spieler. Christian Vieri, Marcelo Salas, Siniša Mihajlović und Dejan Stanković waren nur einige der namhaften Neuverpflichtungen dieser Saison. Der Erfolg gab der Vereinsführung aber zunächst Recht, denn mit einem 2:1-Sieg über den RCD Mallorca gewann Lazio den Europapokal der Pokalsieger 1998/99, was zugleich den größten Erfolg der bisherigen Vereinsgeschichte bedeutet. Mit einem 1:0-Erfolg über Champions League-Sieger Manchester United sicherte sich Lazio außerdem den UEFA-Super-Cup.

Nach dem Double bestehend aus Meistertitel und Pokalsieg im Jahre 2000 kam Lazio aufgrund millionenschwerer Spielertransfers ihres damaligen Vereinspräsidenten in finanzielle Schwierigkeiten, obwohl zu Beginn der Saison Stürmer Christian Vieri für die damalige Rekordsumme von 45 Mio. Euro an Inter Mailand verkauft wurde.

In der Saison 2000/01 wurden dennoch 77,7 Mio. Euro in neue Spieler investiert, darunter unter anderem die Rekordablösesumme von 55 Mio. Euro für den Argentinier Hernán Crespo. Auch Angelo Peruzzi, der die nächsten Jahre das Tor von Lazio hütete, wurde in dieser Saison verpflichtet. Zur Saison 2001/02 wurden Leistungsträger wie Juan Sebastián Verón, Pavel Nedvěd und Marcelo Salas für insgesamt über 100 Mio. Euro abgegeben, aber für eine noch höhere Summe wurden neue Spieler verpflichtet: Jaap Stam für fast 26 Mio. Euro, Stefano Fiore für 25 Mio. Euro und vom spanischen Verein FC Valencia Mittelfeldspieler Gaizka Mendieta für 48 Mio. Euro. Mendieta konnte die in ihn gesteckten Erwartungen allerdings nicht erfüllen und fand nie wirklich seine Form.

Über die Jahre hinweg hat sich Lazio durch seine fußballerische Rivalität mit dem AS Rom und im Streben um die Vorherrschaft in der Stadt mit immer teureren Spielereinkäufen an den Rande des Ruins getrieben. Schon 2002/03 war der Verein durch die massiven Schulden gezwungen, wichtige Spieler zu verkaufen: Alessandro Nesta für 30 Mio. Euro zum AC Mailand und Hernán Crespo für 36 Mio. Euro zu Inter Mailand. Dennoch konnte 2003/04 noch einmal der italienische Pokal gewonnen werden. Doch auch 2004/05 mussten mit Jaap Stam (10,5 Mio. Euro, AC Mailand) und Stefano Fiore (17 Mio. Euro, FC Valencia) weitere Schlüsselspieler verkauft werden.

Präsident Napolitano überreicht Lazio-Kapitän Rocchi die Coppa Italia (2009)

Wie Juventus Turin war auch Lazio in den Manipulationsskandal in der Serie A rund um Luciano Moggi verwickelt, der 2006 bekannt wurde. Als Strafe wurde gegen Lazio zunächst der Abstieg in die Serie B (zweithöchste Spielklasse) und der Abzug von sieben Punkten für die Saison 2006/07 verhängt. Lazio ging gegen dieses Urteil zweimal erfolgreich in Revision: Im ersten Revisionsurteil wurde der Zwangsabstieg in einen 11-Punkte-Abzug abgemildert, im zweiten Urteil wurden diese elf Zähler nochmals auf drei Punkte reduziert.

Sportlich gesehen waren die letzten Jahre für Lazio ein stetes Auf und Ab: Die Saison 2006/07 schloss man trotz Punkteabzug als Tabellendritter ab und erreichte damit die Champions League-Qualifikation. In dieser konnte Lazio sich gegen Dinamo Bukarest durchsetzen und sich somit für den Hauptbewerb qualifizieren, in welchem man hinter Real Madrid, Olympiakos Piräus und Werder Bremen aber nur Gruppenletzter wurde. In der Liga lief es in den folgenden Jahren ebenfalls relativ enttäuschend und Lazio kam nie über einen Platz im Tabellenmittelfeld hinaus. Mit einem Sieg im Elfmeterschießen über Sampdoria Genua konnte 2009 aber zum fünften Mal der italienische Pokal gewonnen werden.

Die Spielzeiten 2010/11 und 2011/12 schloss man als Tabellenfünfter bzw. -vierter ab, was jeweils zur Teilnahme an der UEFA Europa League berechtigte. 2012/13 gewann Lazio mit einem Finalsieg über den AS Rom zum sechsten Mal den italienischen Pokal.[1]

Die Saison 2014/15 schloss Lazio Rom auf dem dritten Tabellenplatz ab und sicherte sich somit die Möglichkeit zur Qualifikation für die UEFA Champions League 2015/16.

Spiel- und Trainingsstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Spielstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erste Spielstätte war von 1900 bis 1905 der Campo di Piazza d'Armi. Es folgten von 1905 bis 1913 der Parco dei Daini, von 1913 bis 1931 der Campo della Farnesina und von 1931 bis 1953 das Stadio Nazionale del PNF.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1953 trägt der Lazio Rom seine Heimspiele im Stadio Olympico aus. Das Multifunktionsstadion wurde von 1927 bis 1932 als Teil des Foro Italico erbaut und diente seither als Austragungsstätte zahlreicher Sportgroßveranstaltungen wie etwa den Olympischen Sommerspielen 1960, den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 1987, den Fußball-Europameisterschaften 1968 und 1980, der Fußball-Weltmeisterschaft 1990, sowie bis dato fünf Europapokal-Endspielen. Seit 2008 findet das jährliche Coppa-Italia-Finalspiel im Olympico statt.

Das Stadio Olympico ist ein vom europäischen Fußballverband UEFA in die Kategorie 4 (Elitestadion) eingeordnetes Stadion und zählt mit aktuell über 70.000 Zuschauerplätzen zu den größten Europas.[2]

Fans und Anhänger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lazio-Fans in der Curva Nord des Olympiastadions (2007)

Insbesondere bei Heimspielen im Derby gegen den Lokalrivalen AS Rom zeigten sich in der Vergangenheit Ultra-Gruppierungen von Lazio Rom (Curva Nord) des Öfteren gewaltbereit. So kam es wiederholt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Lazio wurde vom italienischen Verband deswegen schon mehrfach mit Platzsperren oder Spielen unter Ausschluss der Öffentlichkeit bestraft. Ein Problem stellte bis zu ihrer Auflösung die Ultragruppierung Irriducibili Lazio dar, die sich offen zum Faschismus bekannte und dementsprechend rassistisch und antisemitisch agierte. So waren bei Heim- sowie auch Auswärtsspielen oft Flaggen und Fahnen mit dem Hakenkreuz oder anderen faschistischen Symbolen zu sehen. Die Gruppe verlor hauptsächlich durch ihre ausgedehnten kommerziellen Tätigkeiten, wie dem Verkauf einer breiten Palette an Merchandise, zunehmend den Rückhalt innerhalb der Kurve. Die Führungsposition wechselte an die landesweit angesehene Banda Noantri. Teile der Lazio-Ultras gelten nach wie vor als politisch rechts bis rechtsextrem.

Rivalitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AS Rom[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lazio Rom ist Teil eines der bekanntesten Fußballderbys der Welt, dem Derby della Capitale (deutsch Hauptstadt-Derby), auch Derby di Roma, Derby Capitolino oder Derby del Cupolone, das Stadtderby gegen den AS Rom. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Klubs fand am 8. Dezember 1929 in der Serie A statt.

Das Derby erhält seine besondere Brisanz durch die Fan-Rivalität der beiden römischen Vereine. Dies hat auch historische und politische Gründe: Der Geburtsort der Roma liegt im politisch linken Arbeiterviertel Testaccio im Süden von Rom, während Lazio im politisch rechten, wohlhabenden Parioli im Norden Roms beheimatet ist.

Ausrüster und Sponsoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausrüster ist seit 2012 der italienische Sportartikelhersteller Macron, der Vertrag läuft bis 2022.[3]

1981 schloss Lazio Rom einen Werbevertrag mit Tonini, die ihren Schriftzug auf den Trikots platzierten. Es folgten Seleco (1982–1984), Castor (1984–1986), Cassa di Risparmio di Roma (1986–1991), Banco di Santo Spirito (1991–1992), Banca di Roma (1992–1996), Cirio (1996–2000), Del Monte Foods (1998–1999), Stream (1999–2000), Siemens (2000–2003), Indesit (2003–2004), Parmacotto (2003–2005), INA Assitalia (2005–2007), Edileuropa (2007–2008), Groupama/Region Latium (2008–2009), Edileuropa/Paideia (2009), Paideia (2014) und Seleco (2017–).

Daten und Fakten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereinserfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

National Titel Saison
Italienische Meisterschaft 2 1973/74, 1999/2000
Italienischer Pokal 7 1958, 1997/98, 1999/2000, 2003/04, 2008/09, 2012/13, 2018/19
Italienischer Supercup 5 1998, 2000, 2009, 2017, 2019
International Titel Saison
Europapokal der Pokalsieger 1 1998/99
UEFA Super Cup 1 1999
Coppa delle Alpi 1 1971

Erfolge der Jugendmannschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader der Profimannschaft (2020/21)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nr. Nat. Name Geburtsdatum im Verein seit Vertrag bis
Torhüter
01 AlbanienAlbanien Thomas Strakosha 19. März 1995 2013 2022
25 SpanienSpanien Pepe Reina 31. August 1982 2020 2022
71 AlbanienAlbanien Marco Alia 26. April 2000 2020 2021
Abwehrspieler
03 BrasilienBrasilien Luiz Felipe 22. März 1997 2016 2022
04 SpanienSpanien Patric 17. April 1993 2015 2022
13 ItalienItalien Nicolò Armini 7. März 2001 2019 2023
14 NiederlandeNiederlande Wesley Hoedt 6. März 1994 2020 2021
26 RumänienRumänien Ștefan Radu 22. Oktober 1986 2008 2021
33 ItalienItalien Francesco Acerbi 10. Februar 1988 2018 2023
37 ArgentinienArgentinien Mateo Musacchio 26. August 1990 2021 2021
77 MontenegroMontenegro Adam Marušić 17. Oktober 1992 2017 2022
Mittelfeldspieler
06 BrasilienBrasilien Lucas Leiva 9. Januar 1987 2017 2022
07 BrasilienBrasilien Andreas Pereira 1. Januar 1996 2020 2021
08 NiederlandeNiederlande Djavan Anderson 21. April 1995 2018 2023
10 SpanienSpanien Luis Alberto 28. September 1992 2016 2025
16 ItalienItalien Marco Parolo 25. Januar 1985 2014 2021
18 ArgentinienArgentinien Gonzalo Escalante 27. März 1993 2020 2024
19 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Senad Lulić (C)Kapitän der Mannschaft 18. Januar 1986 2011 2021
21 SerbienSerbien Sergej Milinković-Savić 27. Februar 1995 2015 2024
29 ItalienItalien Manuel Lazzari 29. November 1993 2019 2024
32 ItalienItalien Danilo Cataldi 6. August 1994 2013 2024
92 ElfenbeinküsteElfenbeinküste Jean-Daniel Akpa-Akpro 11. Oktober 1992 2020 2022
96 AlgerienAlgerien Mohamed Farès 15. Februar 1996 2020 2025
Stürmer
11 ArgentinienArgentinien Joaquín Correa 13. August 1994 2018 2024
17 ItalienItalien Ciro Immobile 20. Februar 1990 2016 2025
20 EcuadorEcuador Felipe Caicedo 5. September 1988 2017 2022
94 KosovoKosovo Vedat Muriqi 24. April 1994 2020 2025
Stand: 1. Februar 2021[4][5]

Vereinsführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Simone Inzaghi
Trainerstab[6][7]
Funktion Name
Cheftrainer Simone Inzaghi
Co-Trainer Massimiliano Farris
Torwarttrainer Adalberto Grigioni
Fitnesstrainer Adriano Bianchini
Fabio Ripert
Team-Manager Stefan Derkum
Maurizio Manzini
Mannschaftsarzt Ivo Pulcini
Fabio Rodia
Management[8]
Funktion Name
Präsident Claudio Lotito
Chief Executive Officer Marco Moschini
Sportdirektor Igli Tare
Teamkoordinator Angelo Peruzzi
Organisationsdirektor Giovanni Russo
Nachwuchskoordinator Mauro Bianchessi
Joop Lensen

Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielerrekorde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: Saisonende 2019/20; Fettgedruckte Spieler sind noch aktiv. Angegeben sind alle Pflichtspiele und -tore.

Rekordspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einsätze
Name Zeitraum Liga Pokal Europapokal Sonstige Gesamt
01 ItalienItalien Giuseppe Favalli 1992–2004 298 46 57 1 401
02 ItalienItalien Giuseppe Wilson 1969–1979 324 58 12 - 394
03 RumänienRumänien Ștefan Radu 2008–0000 307 29 43 4 379
04 ItalienItalien Paolo Negro 1993–2005 246 47 63 2 376
05 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Senad Lulić 2011–0000 266 29 56 3 351
06 ItalienItalien Aldo Puccinelli 1940–1943
1945–1955
339 3 - - 342
07 ItalienItalien Luca Marchegiani 1993–2003 243 37 57 2 339
08 ItalienItalien Vincenzo D’Amico 1972–1980
1981–1985
276 55 7 - 338
09 ItalienItalien ArgentinienArgentinien Cristian Ledesma 2006–2015 259 27 31 1 318
10 ItalienItalien Stefano Mauri 2006–2016 253 24 25 1 303

Rekordtorschützen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tore
Name Zeitraum Liga Pokal Europapokal Sonstige Gesamt
01 ItalienItalien Silvio Piola 1934–1943 143 6 10 - 159
02 ItalienItalien Giuseppe Signori 1992–1997 107 17 3 - 127
03 ItalienItalien Ciro Immobile 2016–0000 103 9 11 2 125
04 ItalienItalien Giorgio Chinaglia 1969–1976 98 13 11 - 122
05 ItalienItalien Bruno Giordano 1975–1985 86 18 4 - 108
06 ItalienItalien Tommaso Rocchi 2004–2013 82 10 12 1 105
07 ItalienItalien Aldo Puccinelli 1940–1943
1945–1955
77 1 - - 78
08 ItalienItalien Renzo Garlaschelli 1972–1981 51 9 4 - 64
09 NordmazedonienNordmazedonien Goran Pandev 2004–2010 48 10 6 - 64
10 DeutschlandDeutschland Miroslav Klose 2011–2016 54 3 6 - 63

Individuelle Erfolge (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

National[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußballer des Jahres/Guerin d’Oro (4)[9]

Trainer des Jahres (1)

Serie-A-Liga-Awards (2)

Spieler des Monats (4)

Goldener Schuh der UEFA (1)

Torschützenkönig (9)[10]

Italienischer Pokal (5)

Trainerhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der bis heute erfolgreichste Trainer der Vereinsgeschichte von Lazio Rom, Sven-Göran Eriksson.
Cheftrainer
Amtszeit Name
1901–1902 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) FrankreichFrankreich Bruto Seghettini
1902–1906 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Sante Ancherani
1906–1907 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Sante Ancherani
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Guido Baccani
1907–1908 MaltaMalta Silvio Mizzi
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Guido Baccani
1908–1924 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Guido Baccani
1924–1926 Ungarn 1918Ungarn Dezső Kőszegy
1926–1927 Ungarn 1918Ungarn Jenő Ligeti
1927–1928 OsterreichÖsterreich Franz Sedlacek
1928–1929 Technische Kommission
1929–1930 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Pietro Piselli
1930–1931 Ungarn 1918Ungarn Ferenc Molnár
1931–1932 Brasilien 1889Brasilien Amílcar Barbuy
1932–1934 OsterreichÖsterreich Karl Stürmer
1934–1936 OsterreichÖsterreich Walter Alt
1936–1939 Ungarn 1918Ungarn József Viola
1939 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Luigi Allemandi
ArgentinienArgentinien Alfredo Di Franco
1939–1940 Ungarn 1940Ungarn Géza Kertész
1940–1941 Ungarn 1940Ungarn Ferenc Molnár
1941 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Dino Canestri
1941–1943 OsterreichÖsterreich Alexander Popovich
1943–1944 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Dino Canestri
1944–1948 OsterreichÖsterreich Anton Cargnelli
1948 ItalienItalien Orlando Tognotti
1948–1951 ItalienItalien Mario Sperone
1951–1953 ItalienItalien Giuseppe Bigogno
1953 ItalienItalien Alfredo Notti
1953–1954 ItalienItalien Mario Sperone
Cheftrainer
Amtszeit Name
1954 ItalienItalien Federico Allasio
1954–1955 EnglandEngland George Raynor
ItalienItalien Roberto Copernico
1955–1956 ItalienItalien Luigi Ferrero
ItalienItalien Roberto Copernico
1956 ItalienItalien Luigi Ferrero
EnglandEngland Jesse Carver
1956–1957 EnglandEngland Jesse Carver
1957–1958 SerbienSerbien Milovan Ćirić
1958 ItalienItalien Alfredo Monza
ItalienItalien Dino Canestri
1958–1960 ItalienItalien Fulvio Bernardini
1960–1961 ArgentinienArgentinien ItalienItalien Enrique Flamini
1961 ArgentinienArgentinien ItalienItalien Enrique Flamini
EnglandEngland Jesse Carver
1961–1962 ItalienItalien Paolo Todeschini
1962 ItalienItalien Alfonso Ricciardi
1962 ItalienItalien Carlo Facchini
1962–1964 ArgentinienArgentinien Juan Carlos Lorenzo
1964–1966 ItalienItalien Umberto Mannocci
1966–1967 ItalienItalien Maino Neri
1967–1968 ItalienItalien Renato Gei
1968 ItalienItalien Roberto Lovati
1968–1971 ArgentinienArgentinien Juan Carlos Lorenzo
1971 ItalienItalien Roberto Lovati
1971–1975 ItalienItalien Tommaso Maestrelli
1975 ItalienItalien Giulio Corsini
1975–1976 ItalienItalien Tommaso Maestrelli
1976–1978 Brasilien 1968Brasilien Luís Vinício
1978–1980 ItalienItalien Roberto Lovati
Cheftrainer
Amtszeit Name
1980–1982 ItalienItalien Ilario Castagner
1982–1983 ItalienItalien Roberto Clagluna
1983 ArgentinienArgentinien Juan Carlos Morrone
1983–1984 ItalienItalien Paolo Carosi
1984–1985 ArgentinienArgentinien Juan Carlos Lorenzo
1985 ItalienItalien Giancarlo Oddi
ItalienItalien Roberto Lovati
1985–1986 ItalienItalien Luigi Simoni
1986–1988 ItalienItalien Eugenio Fascetti
1988–1990 ItalienItalien Giuseppe Materazzi
1990–1994 ItalienItalien Dino Zoff
1994–1997 TschechienTschechien Zdeněk Zeman
1997 ItalienItalien Dino Zoff
1997–2001 SchwedenSchweden Sven-Göran Eriksson
2001 ItalienItalien Dino Zoff
2001–2002 ItalienItalien Alberto Zaccheroni
2002–2004 ItalienItalien Roberto Mancini
2004 ItalienItalien Domenico Caso
2004–2005 ItalienItalien Giuseppe Papadopulo
2005–2009 ItalienItalien Delio Rossi
2009–2010 ItalienItalien Davide Ballardini
2010–2012 ItalienItalien Edoardo Reja
2012–2013 Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina SchweizSchweiz Vladimir Petković
2014 ItalienItalien Edoardo Reja
2014–2016 ItalienItalien Stefano Pioli
2016 ItalienItalien Simone Inzaghi
2016 ArgentinienArgentinien Marcelo Bielsa
2016– ItalienItalien Simone Inzaghi

Präsidentenhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Claudio Lotito
Präsidenten
Amtszeit Name
1901–1904 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giuseppe Pedercini
1904–1922 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Fortunato Ballerini
1922–1923 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Enrico Giammei
1924–1925 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giorgio Guglielmi
1925–1926 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Gerardo Branca
1926–1927 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Riccardo Barisonzo
1927–1929 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Nicolò Maraini
1929–1932 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Remo Zenobi
1932 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Alfredo Palmieri
1932–1933 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Remo Zenobi
1933–1936 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Eugenio Gualdi
1936–1938 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Erberto Vaselli
1938 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Olindo Bitetti
1938–1939 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Remo Zenobi
1939–1941 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Andrea Ercoli
1941–1944 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Giovanni Minotto
Präsidenten
Amtszeit Name
1944–1945 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Andrea Ercoli
1945 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Arnaldo Coni
1945–1948 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Andrea Ercoli
1948 ItalienItalien Renato Bornigia
1948 ItalienItalien Giuseppe Rivola
1948–1949 ItalienItalien Giovanni Mazzitelli
1949–1953 ItalienItalien Remo Zenobi
1953 ItalienItalien Antonio Annunziata
1953–1956 ItalienItalien Costantino Tessarolo
1956–1960 ItalienItalien Leonardo Siliato
1960 ItalienItalien Andrea Ercoli
1960–1961 ItalienItalien Costantino Tessarolo
1961–1962 ItalienItalien Massimo Giovannini
1962–1963 ItalienItalien Ernesto Brivio
1963–1964 ItalienItalien Angelo Miceli
1964–1965 ItalienItalien Giorgio Vaccaro
Präsidenten
Amtszeit Name
1965 ItalienItalien Gian Chiarion Casoni
1965–1980 ItalienItalien Umberto Lenzini
1980–1981 ItalienItalien Aldo Lenzini
1981–1983 ItalienItalien Gian Chiarion Casoni
1983–1986 ItalienItalien Giorgio Chinaglia
1986 ItalienItalien Franco Chimenti
1986–1992 ItalienItalien Gianmarco Calleri
1992–1994 ItalienItalien Sergio Cragnotti
1994–1998 ItalienItalien Dino Zoff
1998–2003 ItalienItalien Sergio Cragnotti
2003–2004 ItalienItalien Ugo Longo
2004– ItalienItalien Claudio Lotito

Hockey[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lazios Hockeymannschaft der Herren gewann in der Saison 2004/05 die italienische Meisterschaft auf dem Feld, sowie 1991, 1996, 2001 und 2006 den italienischen Pokal.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lazio Rom – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]