Schach dem Roboter

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Schach dem Roboter (Originaltitel: Les Robots pensants, dt.: Denkende Roboter[1]) ist eine 1962 veröffentlichte Erzählung des englisch-französischen Autors George Langelaan, die 1976 verfilmt wurde.

Inhalt der Erzählung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die junge Pianistin Penny Vanderwood macht 1961 eine makabre Entdeckung. Die Schachzüge des Roboters (genauer: Androids), die sie beim Grafen Saint Germain beobachtet, gleichen denen ihres vor wenigen Monaten verschwundenen Verlobten Robert. Zusammen mit ihrem Verehrer Lewis Armight legt die besorgte Penny dem Grafen, der menschliche Gehirne in Androiden einbaut und aus ihr einen Klavierandroiden bauen will, nach einer Reihe gruseliger Ereignisse das Handwerk.

Die Erzählung bezieht sich direkt auf Edgar Allan Poes Essay Maelzel's Chess-Player (1836), in dem sich Poe mit dem als "Schachtürke" bezeichneten vorgeblichen Schachroboter aus dem 18. Jahrhundert auseinandersetzt. Lagelaan vertritt in seiner Erzählung noch den Standpunkt, ein schachspielender Roboter sei "nicht herstellbar", obwohl die Entwicklung von Schachprogrammen um 1960 bereits weit fortgeschritten war.

Verfilmung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1976 entstand unter der Regie von Michel Subiela der französische Film Schach dem Roboter mit Claude Jade als Penny.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In: George Langelaan: Die Fliege und andere Erzählungen aus der phantastischen Wirklichkeit. Scherz 1963, dtv 1965, S. 145-182