Schloss Oranienhof

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Chorfrauenstift St. Peter bzw. Oranienhof im Vordergrund der Zeichnung Crucenacum ad Navam von Theodor Gottfried Thum, um 1747 nach älteren Vorlagen

Schloss Oranienhof war ein Barockschloss in Kreuznach im heutigen Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz, das um 1669[1] errichtet, 1689 zerstört, im 18. Jahrhundert teilweise wiederhergestellt und Anfang des 19. Jahrhunderts abgebrochen wurde.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ungefähr 600 Meter südwestlich der Kreuznacher Altstadt nicht weit vom rechten Naheufer an der Stelle des heutigen Oranienparks befand sich von etwa 1140 bis 1566/68 das Augustiner-Chorfrauenstift St. Peter.

Das Kloster wurde 1566/68 aufgehoben und verlassen. Nach dem Westfälischen Frieden 1648 gehörte das Klostergut – wie das Oberamt Kreuznach insgesamt – zu zwei Fünfteln Pfalz-Simmern-Kaiserslautern, zu einem Fünftel der Kurpfalz und zu zwei Fünfteln der Markgrafschaft Baden-Baden.[2]

Prinzessin Marie von Oranien-Nassau, spätere Pfalzgräfin von Simmern, 1642

Marie von Oranien-Nassau (1642–1688), seit 1666 verheiratet mit Pfalzgraf Ludwig Heinrich von Simmern (1640–1674), ließ einen Teil des verlassenen Klosters um 1669[3][1] zu ihrer Sommerresidenz Schloss Oranienhof mit einer Meierei (Holländerei) umgestalten. Pfalzgraf Ludwig Heinrich baute zur gleichen Zeit den pfalz-simmerischen Hof in der Kreuznacher Neustadt neu.[3]

Das älteste der Schlösser der Töchter des Hauses Oranien in Deutschland war Schloss Oranienburg, das Kurfürst Friedrich Wilhelm 1651/52 für seine Frau Luise Henriette von Oranien (1627–1667), die älteste der Schwestern, im brandenburgischen Bötzow (Oranienburg) hatte errichten lassen. Albertine Agnes von Oranien-Nassau (1634–1696), eine verheiratete Fürstin von Nassau-Diez, ließ kurz nach 1664 das Lustschloss Oranienwald (Oranjewoud) in Heerenveen und ab 1672 das Barockschloss Oranienstein in Dirstein bei Diez und die Schwester Henriette Catharina von Oranien-Nassau (1637–1708), verheiratete Fürstin von Anhalt-Dessau, ab 1681 Schloss Oranienbaum in der Wüstung Nischwitz (Oranienbaum) erbauen.

Den Umbau des ehemaligen Nonnenklosters St. Peter zum Schloss Oranienhof führte der Ingenieur und pfalz-simmerische Hofjunker Johann Rudolf Stürler (1647–1689) aus Bern durch, ein Sohn von Nikolaus Stürler, Freiherr von Belp (1621–1693), Berner Oberamtmann (Landvogt) von Grandson und Nyon.[3] Johann Rudolf Stürler hatte am Athenaeum Illustre Bern studiert[4] und verfügte über gute technisch-mathematische Kenntnisse.[3] Er war ein Bruder von Vinzenz Stürler (1662–1734) und starb „au milieu de sa carrière (= mitten in seiner Laufbahn)“ als Hauptmann – wahrscheinlich Kapitein der genie – in holländischen Diensten.[5] Samuel Chappuzeau (1625–1701) ließ sich 1669 auf einer Reise durch die Stadt von Stürler bei Hofe einführen, besichtigte die Baustellen und begleitete den Pfalzgrafen in die Reit-Schul (heute: Grundschule Hofgartenstraße 14).[3]

Im neuen Kreuznacher Schloss Oranienhof, das deutlich einfacher als die anderen „Mutterhäuser“ ausfiel, wurden zunächst vier bis fünf Zimmer als Wohnung hergerichtet.[6] Es erhielt einen „Blumen-Garten auff einem dicken Thurm, welcher in das Feld hineinsieht“,[3] ein frühes Beispiel für einen barocken, technisch aufwändigen Dachgarten nördlich der Alpen.[7] Aus dem Nachlassinventar geht hervor, dass sich im Oranienhof ein Kabinett für Porzellan befand,[8] das zu dieser Zeit noch sehr kostbar war und von der Niederländischen Ostindien-Kompanie aus China importiert wurde. Im Mustergut der Meierei wurden „etliche[9] 20 melkende Kühe“ gehalten.[6] Der zum Kloster gehörende Nonnenwald (oberhalb des heutigen Nachtigallenwegs) wurde in Oranienwald oder Oranienwäldchen umbenannt,[10] und auch die Flurnamen Oranienberg, Oranienhardt, im Oranienhof, Oranienwiese (unterhalb des Kauzenbergs an der Nahe) und die Oranienstraße erinnern noch an das Schloss und die Prinzessin von Oranien.[6]

Von ihrem Mann Ludwig Heinrich von Pfalz-Simmern erhielt die Prinzessin 1672 seinen Anteil an der Liegenschaft zum Geschenk. Er stellte ihr darüber hinaus den Erwerb der anderen drei Fünftel in Aussicht.[2] Kurfürst Karl II. von der Pfalz (1651–1685), dessen Vater Karl I. Ludwig (1617–1680) 1678 vorübergehend geplant hatte, „ihr Palais zu Kreuznach“ als Residenz für den damaligen Kurprinzen aufzukaufen,[11] verglich sich 1682 mit Marie von Oranien über die kurpfälzischen Anteile am Oranienhof, der nach dem Tod von Pfalzgraf Ludwig Heinrich ihr Witwensitz geworden war.[12] Auch Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden (1655–1707) stimmte 1683/84 zu, dass das Anwesen als Allodialgut in den Alleinbesitz der Witwe überging.[13]

Johann Kasimir Kolb Graf von Wartenberg

Marie von Oranien-Nassau vermachte Schloss Oranienhof 1688 ihrem Kammerherrn und mutmaßlichen Lebensgefährten[14][15] Johann Kasimir Kolb von Wartenberg (1643–1712). Freiherr von Wartenberg plante zunächst, den Oranienhof als Burglehen an die Kurpfalz zu übertragen.[16] Das Schloss wurde jedoch schon 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg von französischen Truppen zerstört. Steine scheinen 1698–1700 teilweise für den Bau der lutherischen Wilhelmskirche verwendet worden zu sein.[17] 1698 beschwerte sich das Presbyterium der reformierten Gemeinde beim Oberamt, weil „auf dem Oranienhof sonntags allerhand Volk sich versammle und Mutwillen treibe“.[18] 1707 wurden die Besitzungen der Kolb von Wartenberg von Kaiser Joseph I. zur reichsunmittelbaren Reichsgrafschaft erhoben.[19] Der Oranienhof gehörte als Exklave zum wartenbergischen Amt Sembach.

Die um 1747 entstandene Zeichnung Crucenacum ad Navam [= Kreuznach an der Nahe] des Theodor Gottfried Thum zeigt im Vordergrund rechts einen intakten Gebäudekomplex.[20] Es handelt sich allerdings um die Nachzeichnung älterer Vorlagen,[21] die im Wesentlichen einen friedlichen Zustand um 1645 wiedergibt und in die nur wenige Kriegszerstörungen (z. B. bei der Kauzenburg) eingetragen wurden.

Schloss Oranienhof blieb im Besitz der Familie Wartenberg, bis die überschuldete Grafschaft 1782 unter Sequester gestellt wurde. 1784/88/91 erwarb Reichsgraf Franz von Sickingen (1760–1834) das Anwesen als Höchstbietender.[22]

Oranienhof in Kreuznach, vorne quadratischer Altbau, rechts dahinter der Neubau des Badehotels, im Hintergrund links das Gymnasium; Carl Schlickum, Henry Winkles: Kreuznach (Ausschnitt), vor 1838

Spätestens in dieser Zeit war der Oranienhof als Hofgebäude mit Scheune und Stallungen wiederhergestellt worden.[23] Die Geistliche Administration in Heidelberg bzw. die kurfürstliche Hofkammer der Kurpfalz erhob 1790 Besitzansprüche auf das ehemalige Kloster St. Peter,[24] die 1791/93 durch einen Austausch und Vergleich mit Sickingen unter Zustimmung von Kaiser Franz II. endgültig geregelt wurden.[25] Durch die französische Besetzung und Annexion des linken Rheinufers 1794/97 gelangte das Anwesen in Staatsbesitz und war um 1796 an Eberhard Hönes verpachtet.[26][27] Reichsgraf Ludwig Kolb von Wartenberg-Rot erhielt 1803 im Reichsdeputationshauptschluss eine Entschädigung für den Verlust des Oranienhofes, weil keine wirksame Eigentumsübertragung an Sickingen stattgefunden hatte.[28]

Oranienhof (Hotelneubauten und Reste des Altbaus), Plan der Stadt Creuznach, 1875

1803 wurde in Koblenz das Nationalgut Oranienhof mit Wirtschaftsgebäuden (Haus mit Keller und Speicher, Scheune, Kelter, Stall), Bering, 0,6 ha Gemüse- und Baumgarten, 55,2 ha Äcker, 3 ha Wiesen und 12,5 ha Heckenland für 38.200 Franc versteigert.[29][27] Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der alte Oranienhof teilweise abgetragen. Der Gastwirt Carl Friedrich Pitthan († 1845) und seine Frau Johanna Karoline Philippine Schellhaas (1810–1857) errichteten an dieser Stelle neben den früheren Gebäuden 1834–42 das Luxus- und Bade-Hotel Oranienhof.

1929 wurde der Komplex wegen Baufälligkeit abgerissen.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfaffenschwabenheim und St. Peter-Kreuznach, 1484–1693; Stadtarchiv Mainz (Bestand 14 Archiv der Mainzer Jesuiten (Kolleg, Noviziat), Akten und Amtsbücher der kurfürstlichen Zeit bis 1798)
  • Drei Inventarien des Besitztums der Frau Herzogin Maria von Simmern, 1667–1697; Inventarien der Verlassenschaft der Herzogin Maria von Simmern, 1688; Der Oranienhof bei Kreuznach und die Donation desselben an die Herzogin Maria von Simmern, desgleichen die zum Bau desselben nachgesuchte Zollfreiheit, 1684/85 (darin: Kopien aus früheren Jahren), und Testament der Herzogin Maria von Simmern, geborene Prinzessin von Oranien, Original, 1670; Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt, Standort Dessau (Z 44 Abteilung Dessau, A 7b Auswärtige Erbschaften aus den Familien der fürstlichen Gemahlinnen und aus auswärtigen Legaten, Pfalz Simmersche Erbschaft, Nr. 65–67 und 78, vgl. Nr. 28, Nr. 81–82 und D Auswärtige Angelegenheiten, 3a Weltliche Kurfürsten, Nr. 4)
  • Promemoria den Oranienhof und den Fürstenhof bei und in Kreuznach betreffend, 1752; Bayerische Staatsbibliothek München (Deutsche Handschriften, Cgm 2655)
  • Kreuznachsche Güter, 1704–1769; Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin (II. Hauptabteilung Generaldirektorium, Abt. 22 Moers, Geldern, Güter, Neuchatel, Hannover, Vz 912)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gotthelf Huyssen: Die Heidenmauer und das christliche Kreuznach. In: ders.: Zur christlichen Alterthumskunde in ihrem Verhältniß zur heidnischen. Vorträge und Studien. J. H. Maurer / Fr. Wohlleben, Kreuznach 1870, S. 317–356 (Google-Books)
  • Walter Zimmermann (Bearb.): Die Kunstdenkmäler des Kreises Kreuznach (Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz 18/1), L. Schwann, Düsseldorf 1935, S. 91 (Nachdruck: Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1972 ISBN 3-422-00540-4)
  • Karl Hessel: Zur Geschichte des Oranienhofes in Kreuznach (Sonderdruck aus dem Oeffentlichen Anzeiger für den Kreis Kreuznach). s. n., s. l. 1913
  • Wilhelm Fabricius: Die Herrschaften des unteren Nahegebietes. Der Nahegau und seine Umgebung. (Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz 6). Behrend, Bonn 1914, bes S. 91*–98* und S. 1–130 (Digitalisat des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz Koblenz)
  • Friedrich Wilhelm Weber: Das pfälzische Adelsgeschlecht der Kolbe von Wartenberg. Abstammung, Besitz- und Herrschaftsrechte in der nachmittelalterlichen Zeit. Roch, Kaiserslautern 1955, bes. S. 91–93
  • Erhard Hirsch: Kulturgeschichtliche Beziehungen Mitteldeutschlands zur „Niederländischen Bewegung“ des 17. Jahrhunderts und ihr Weiterwirken auf den Dessau-Wörlitzer Kulturkreis. In: Arina Völker, Burchard Thaler (Hrsg.): Die Entwicklung des medizinhistorischen Unterrichts (Wissenschaftliche Beiträge der Martin-Luther-Universität Halle 6 = E Pädagogische Beiträge 43). Abteilung Wissenschaftspublizistik der Martin-Luther-Universität, Halle/Saale 1982, S. 112–146, bes. S. 117
  • Wolfgang Stribrny: Die Kreuznacher Besitzungen des Preußischen Königshauses 1688–1748. In: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 31 (2005), S. 257–267

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b In dem in der Literatur oft als Gründungsdatum genannten Jahr 1684 fand die endgültige Eigentumsübertragung an der Liegenschaft auf Marie von Oranien-Nassau statt.
  2. a b Vgl. Regest der Schenkungsurkunde von Pfalzgraf Ludwig Heinrich an seine Frau Marie von Oranien vom 15. Juli 1672 (Kriegsverlust); Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Gräflich Wartenbergsches Archiv, 226).
  3. a b c d e f Vgl. Samuel Chappuzeau: Jetztlebendes Europae, Bd. III Die Beschreibung einer Reyse in Teutschland … deß Jahres 1669. Johann Georg Schiele, Frankfurt am Main 1672, S. 119f, vgl. S. 1 (Google-Books).
  4. Vgl. seine Disputation über den Herzschlag vom 5. August 1665; David Albinus (Wyss), Johann Rudolph Stürler: Disputatio philosophica de motu cordis. Georg Solleichner, Bern 1665, unpaginiert (Digitalisat der Bayerischen Staatsbibliothek München). Der Cartesianer David Wyss war seit 1662 Professor der Philosophie in Bern.
  5. Vgl. (Jean-)François Girard: Histoire abrégée des officiers suisses qui se sont distingués aux services étrangers dans des grades supérieurs, Bd. III. B. Louis Piller, Fribourg 1782, S. 117f (Google-Books); Berner Geschlechter (Online bei www.bernergeschlechter.ch, abgerufen am 24. Oktober 2014).
  6. a b c Vgl. Willi Wagner: Die Wittelsbacher der Linie Pfalz-Simmern. (Schriftenreihe des Hunsrücker Geschichtsvereins 34). Hunsrücker Geschichtsverein, Simmern 2003, S. 286f.
  7. Vgl. Christian Schittich: Das flache Dach - eine Entwicklungsgeschichte. In: Klaus Sedlbauer u. a.: Flachdach Atlas. Kösel, München 2010, S. 8–21, bes. S. 12.
  8. Vgl. Ulrike Hammer. Kurfürstin Luise Henriette. (Studien zur Geschichte und Kultur Nordwesteuropas 4). Waxmann, Münster u. a. 2001, S. 74.
  9. D. h. „mehr als“.
  10. Vgl. E. Hirsch: Kulturgeschichtliche Beziehungen (a. a. O.).
  11. Vgl. Ludwig Häusser: Geschichte der Rheinischen Pfalz nach ihren politischen: kirchlichen und literarischen Verhältnissen, Bd. II. J. C. B. Mohr, Heidelberg 1845, S. 693; mit „Palais“ dürfte der pfalz-simmerische Hof gemeint sein.
  12. Urkunde vom 17. Dezember 1682; vgl. W. Stribrny: Kreuznacher Besitzungen (a. a. O.), bes. S. 258; Kopie von 1736 im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt (Gräflich Wartenbergsches Archiv (Kriegsverlust), 246); Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt (Z 44, A 7b, Nr. 67).
  13. Vgl. Annelise Stemper (Bearb.): Die Medaillen der Pfalzgrafen und Kurfürsten bei Rhein, Bd. II Die Nebenlinien. Werner, Worms 1997, S. 644.
  14. Vgl. u. a. Briefe der Liselotte von der Pfalz vom 16. September 1700 und 25. Juni 1721; Eduard Bodemann (Hrsg.): Aus den Briefen der Herzogin Elisabeth Charlotte von Orléans an die Kurfürstin Sophie von Hannover, Bd. I. Hahn, Hannover 1891, S. 415f (Google-Books; eingeschränkte Vorschau); Wilhelm Ludwig Holland (Hrsg.): Briefe der Herzogin Elisabeth Charlotte von Orléans aus den Jahren 1721 und 1722. Laupp, Tübingen 1881, S. 160–164, bes. S. 161 (Google-Books; eingeschränkte Vorschau).
  15. Vgl. Eduard Vehse: Geschichte des preußischen Hofs und Adels und der preußischen Diplomatie, Bd. II. Hoffmann Campe, Hamburg 1851, S. 13f, u. a.
  16. Vgl. Landesarchiv Speyer (Bestand A 2 Kurpfalz, Akten, Lehnswesen, Sachakte 760 U, Nr. 1).
  17. Vgl. G. Huyssen: Heidenmauer (a. a. O.), S. 347.
  18. Vgl. Albert Rosenkranz: Pfarrer Wolfgang Christoph Sixt und das Kreuznacher Simultaneum. In: Monatshefte für Evangelische Kirchengeschichte des Rheinlandes (1957), S. 33–69, bes. S. 57.
  19. Regest einer Urkunde vom 17. Dezember 1707; Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Gräflich Wartenbergsches Archiv (Kriegsverlust), 329).
  20. Johann Franz Capellini von Wickenburg: Handschrift Thesaurus Palatinus; Bayerisches Hauptstaatsarchiv München (Geheimes Hausarchiv, Hs. 317 (1)) (Digitalisat der Universitätsbibliothek Heidelberg).
  21. Vorlage ist offensichtlich ein Kupferstich aus Matthäus Merian: Topographia Palatinus Rheni et vicinarium regionum, Auflage unsicher, nach Sébastien de Beaulieu (1644) und dessen noch älterer Vorlage; vgl. ausführlich Jörg Julius Reisek: Anmerkungen über Kreuznacher Stadtansichten des frühen 17. Jahrhunderts (Online bei regionalgeschichte.net). Der Merianstich ist auch bei Karl Geib: Die Entwicklung des mittelalterlichen Städtebildes von Kreuznach. In: Otto Lutsch (Hrsg.): Festschrift zur Jahrhundertfeier des Gymnasiums und Realgymnasiums zu Kreuznach (1819–1919). Robert Voigtländer, Kreuznach 1920, S. 49–65 und Anhang S. 1–19, Abb. 5, abgedruckt (Digitalisat des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz in Koblenz).
  22. Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Mittelrheinische Reichsritterschaft, 159/10 und 183/3; Gräflich Wartenbergsches Archiv (Kriegsverlust), 431 und 435); o. V.: Die ehmalige Reichsgraffschaft Wartemberg. In: Intelligenzblatt des Rheinkreises 10 (1827), S. 167–172, bes. S. 169 (Google-Books).
  23. Vgl. Johann Heinrich Andreae: Crucenacum Palatinum cum ipsius archisatrapia, Bd. II. Johannes Wiesen, Heidelberg 1781, S. 150 (Arausionensis Aula, der Oranienhof); Ludwig Wilhelm Gilbert: Handbuch für Reisende durch Deutschland, Bd. II. Schwickert, Leipzig 1792, S. 146; Friedrich W. Weber: Graf Ludwig, der letzte Kolb von Wartenberg. F. Arbogast, Otterbach 1988, S. 35.
  24. Vgl. Generallandesarchiv Karlsruhe (72 Lehen- und Adelsarchiv, Sickingen, Nr. 8108).
  25. Regest einer inserierten Urkunde Kaiser Franz' II. vom 9. März 1791; Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Gräflich Wartenbergsches Archiv (Kriegsverlust), 435.
  26. Landeshauptarchiv Koblenz (Bestand 256 Präfektur des Rhein Mosel Departements in Koblenz, Staatsgüterverwaltung, Nr. 6314); Joseph Anton Vahlkampf (Hrsg.): Reichskammergerichtliche Miscellen, Bd. II/1. Tasche & Müller, Gießen / Wetzlar 1806, S. 187f.
  27. a b Bestand Landeshauptarchiv Koblenz (Bestand 256 Präfektur des Rhein Mosel Departements in Koblenz, Staatsgüterveräußerungen, Nr. 9926, 10141); Wolfgang Schieder (Hrsg.): Säkularisation und Mediatisierung in den vier rheinischen Departements. 1803–1813, Bd. II Rhein-Mosel-Departement. (Forschungen zur deutschen Sozialgeschichte 5). Harald Boldt, Boppard 1991, S. 530 (Google-Books; eingeschränkte Vorschau).
  28. § 24; vgl. .
  29. Landeshauptarchiv Koblenz (Bestand 261 Unterpräfektur des Arrondissements Simmern, Finanzverwaltung, Domänensachen (Nationalgüter), Verkauf und Versteigerung, Sachakte 75).

Koordinaten: 49° 50′ 14″ N, 7° 51′ 12″ O