Schloss Petershagen

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Schloss Petershagen von Osten

Das Schloss Petershagen ist eine um 1306 als Wasserburg errichtete Anlage, die im 16. Jahrhundert im Stil der Weserrenaissance zu einem Schloss umgebaut wurde. Sie umfasst mehrere Gebäude, die zur heutigen Schlossanlage zusammengewachsen sind.

Das Schloss wurde nördlich der Stadt Minden an der Einmündung der Ösper in die Weser in Petershagen im Kreis Minden-Lübbecke errichtet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wehrburg in Petershagen wurde im Jahr 1306 vom damaligen Mindener Bischof Gottfried von Waldeck erbaut und unter den Schutz des Heiligen Gorgonius gestellt. Sie sollte das Land der Mindener Bischöfe nach Norden hin verteidigen.

Auf Veranlassung Bischofs Franz II., Graf von Waldeck, baute der Baumeister Jörg Unkair die Burg zu einem sehenswerten Schloss der Weserrenaissance um. Dabei wurde insbesondere dunkler Portasandstein als auch heller Obernkirchener Sandstein benutzt.

Heutige Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schloss Petershagen wird seit 1967 als Hotel genutzt. Auf der ausgebauten Terrasse hat man einen guten Blick auf die Weserauen. Darüber hinaus veranstaltet der Kreis Minden-Lübbecke in Kooperation mit dem Verein „Herrenhäuser und ihre Parks im Mühlenkreis“ Kammerkonzerte im Schloss.

Außerdem wird das Hotel als Ausgangspunkt für die Besichtigung zahlreicher in unmittelbarer Nachbarschaft liegender Mühlen der Westfälischen Mühlenstraße und für Radtouren auf dem Weserradweg genutzt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Schloss Petershagen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 52° 22′ 45,7″ N, 8° 58′ 18,7″ O