Science Busters

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Die Science Busters Helmut Jungwirth, Martin Puntigam und Florian Freistetter während der Buchpräsentation Warum landen Asteroiden immer in Kratern? auf der Frankfurter Buchmesse 2017.

Die Science Busters sind ein österreichisches Wissenschaftskabarett. Gegründet wurden sie 2007 von den beiden Physikern Heinz Oberhummer (Theoretische Physik; gestorben 2015) und Werner Gruber (Experimentalphysik) und dem Kabarettisten Martin Puntigam.

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Science Busters versuchen, Wissenschaft durch eine humorvolle Darstellung für eine breite Öffentlichkeit interessant und verständlich zu machen und gleichzeitig eine farbenprächtige Theatershow zu veranstalten. Dazu werden die Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler vom Kabarettisten Puntigam zu bestimmten Sachverhalten befragt. Die von bis zu sieben Personen gestalteten Programme beinhalten auch auf der Bühne durchgeführte Experimente, Musikeinlagen und die Show visuell von einem VJ unterstützt .

Mit ihren Programmen sind sie auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum zu sehen. Seit 2011 gestalten sie eine eigene TV-Sendung auf ORF eins und 3sat. Sie sind außerdem im Radio (FM4) präsent, gestalten einen Podcast und sind Autoren mehrerer populärwissenschaftlicher Bücher und Hörbücher.

Besetzung der Science Busters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründungsmitglieder der Science Busters (von links: Werner Gruber, Martin Puntigam, Heinz Oberhummer)

2005/06 begannen Heinz Oberhummer, Werner Gruber und Martin Puntigam an der Technischen Universität Wien unter dem Motto „Science in Films“ und untersuchten Filme auf wissenschaftliche Plausibilität.[1] Ab 2007 traten die drei dann unter dem Namen „Science Busters“ auf und bezeichneten sich als die „schärfste Science Boygroup der Milchstraße“.

Heinz Oberhummer starb am 24. November 2015 in Wien.[2]

Schon vor dem Tod Oberhummers haben die Science Busters unter dem Namen „Science Busters & Friends“[3] neue Wissenschaftler ins Ensemble geholt, danach und seit Grubers Ausstieg im Frühjahr 2016 treten sie als Science Busters mit neuer, größerer Besetzung auf.[4] An der Seite von Martin Puntigam spielen Florian Freistetter, Gunkl, Helmut Jungwirth, Elisabeth Oberzaucher, Martin Moder und Peter Weinberger.[5] Fallsweise auch der US-amerikanische Physiker und Spezialist für Zeitreisen Ronald Mallett.[6] Die Uraufführungen der Science Busters finden an verschiedenen Theatern statt, im Posthof Linz, im Mainzer unterhaus oder im Wiener Stadtsaal.[7][8][9]

TV, Radio, DVDs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • TV-Ausstrahlung im Rahmen der Sendung DIE.NACHT auf ORF eins; in Deutschland auf 3sat
  • Wöchentliche Radiokolumne inklusive Podcast im Jugendradiosender FM4 des ORF
  • Science Busters: Folge 01–08 [2 DVDs], Hoanzl, 2012.
  • Science Busters: Folge 01–32 [8 DVDs], Hoanzl, 2013.
  • Science Busters: Folge 33–44 [4 DVDs], Hoanzl, 2015.

Bücher, Hörbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Programme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2007: Im Weltall gibt es keine Bohnen – Warum der Mensch zum Mond will und wie
  • 2007: Wie sprenge ich einen Präsidenten – Von Kofferbomben und Bombenkoffern
  • 2007: How Gänseleberfett saved my life! – Ein physikalischer Adventkalender
  • 2008: Alien Invasion Austria – Gibt es Leben im All, wie schaut es aus und was nimmt es zum Aperitif?
  • 2008: Last Exit Mars? – Warum der Mensch zum Mars will und wie
  • 2008: Geheimnisvolles Universum – Kann das alles Zufall sein?
  • 2008: Wie viel Eier hat der Osterhase? – Ein physikalisches Osterkörbchen
  • 2008: Don’t surf a Tsunami – Was wir uns vom Weltuntergang erwarten dürfen und ab wann
  • 2008: Artificial Intelligence – Wie tröstet man einen depressiven Terminator?
  • 2008: Moderne Mythen – Über Mondlandungslügen, Kornkreise und die Todesfalle Bermudadreieck
  • 2008: James Bond & Co. – Hollywood und die Physik
  • 2008: Die Genussformel – Kulinarische Physik
  • 2008: Tatort Gehirn – Warum wir lieben, wann wir morden und wodurch wir uns manipulieren lassen
  • 2008: Geheimnisvolles Universum Reloaded – Vom Urknall bis zum Multiversum
  • 2008: Mythen, Katastrophen und Verschwörungstheorien
  • 2008: Der perfekte Christbaumbrand – Ein physikalischer Adventkalender
  • 2008: Science Busters Silvester-Special – Raketen, Schaumwein und gute Vorsätze
  • 2009: Magic Science Busters
  • 2009: Science Busters for Kids
  • 2009: Crucifixion Party – Die Physik des Christentums
  • 2009: Beam me up, Scotty – Die Physik von Star Trek zwischen Wurmloch und Warp-Antrieb
  • 2009: Global Warming Party – warum sich die Erde erwärmt, wer daran verdient und warum Kernenergie unser Leben retten könnte
  • 2010: Mars macht mobil – von rostigen Planeten, alten Männern in Raumanzügen und Sex in Space
  • 2010: Physik des Paranormalen – Schutzengelenergie, spukhafte Fernwirkung und spontane Selbstentzündung – Vergessenes Wissen oder esoterischer Unfug?
  • 2010: Ozapft is – 200 Jahre Saufen, Schunkeln und Speiben für den Wirtschaftsstandort München
  • 2010: Wer nichts weiß, muss alles glauben – Die Physik der Science Busters
  • 2011: String, String, Brüderlein, String – Mit Schleifenquanten und nackten Singularitäten unterwegs im Multiversum zur Weltformel
  • 2011: Mamaaaaaaa! – Physik des Muttertags
  • 2011: Mondlandung Chop-Suey – Warum die Amerikaner am Mond waren, wie man Mondwasser abschlägt und weshalb die nächste Flagge am Mond rot mit 5 Sternen sein könnte
  • 2012: Missing Manual Weltuntergang
  • 2012: Superjoghurt rettet die Welt – Lichtfasten, Blähbauch und anderer Unfug
  • 2012: Marantjosef! – Die Wissenschaft der Wunder
  • 2012: Die Dunkle Seite des Alls
  • 2012: Hatte der Urknall Hintermänner?
  • 2012: Gedankenlesen durch Schneckenstreicheln
  • 2012: Weltuntergang Edition 2012 – Gemma Maya
  • 2012: Silvester Edition 2012 – Ein naturwissenschaftlicher Jahresrückblick
  • 2013: Es lebe der IgNoble Prize
  • 2013: Spukhafte Fernwirkung, überlichtschnelle Tachyonen und mondsüchtige Ozeane – Wie paranormal ist Physik
  • 2013: Die Globulisierungsfalle
  • 2013: Science Busters for Kids II
  • 2013: Buche suche, Eiche weiche
  • 2013: The Return of una Paloma blanca
  • 2013: Science rulez
  • 2013: Dicke fette Omalette, ausgestopfte Mondrakete
  • 2013: Mondverschwörung, my ass
  • 2013: Science Busters all inklusive
  • 2013: Wie schwer ist das Schwerelos?
  • 2013: Unendliche Welten
  • 2013: Wer nichts weiß, muss alles glauben REDUX
  • 2013: Science Busters XXL – Burn, Motherfucker, Burn
  • 2013: Silvester Edition 2013
  • 2014: Ich ess Dich, Du Weh!
  • 2014: Sagt der Hausverstand
  • 2014: Neues von der Klatschmohnwiese
  • 2014: Hey, Wickie, Hey
  • 2014: Bitte 10 dag Sauwetter von der Guten
  • 2014: Life is Live
  • 2014: Bist du schiach – die Physik der Tiefsee
  • 2014: Unter Donner und Blitz
  • 2014: Satellite Of Love
  • 2014: Alles Gute kommt von oben
  • 2014: Freeze! Gehirnfrost, Winterdepression und Kältetod
  • 2014: Heat! Brennen für die Physik
  • 2014: Silvester Edition 2014
  • 2015: Wie viel Eier hat der Osterhase?
  • 2015: Speed
  • 2015: Sound of Silence
  • 2015: Das Universum ist eine Scheißgegend (Puntigam, Oberhummer, Gruber, Freistetter und Jungwirth)
  • 2015: Blade (Puntigam, Gunkl und Freistetter)
  • 2016: Bierstern ich dich grüße (Puntigam, Freistetter und Jungwirth)
  • 2016: Battle Royal: Leben (Puntigam, Freistetter, Gunkl, Jungwirth, Oberzaucher, Weinberger, Moder)
  • 2017: Winter is coming - die Wissenschaft von Game of Thrones (Puntigam, Oberzaucher, Moder, Freistetter)
  • 2017: Warum landen Asteroiden immer in Kratern (Puntigam, Jungwirth, Freistetter)

Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Science Busters – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Science in Film – Die zweite Staffel auf der Website der TU Wien
  2. Salzburger Science-Buster Heinz Oberhummer gestorben
  3. Science Busters & Friends: “Bestialisches Weltall” – Ich gehe auf die Bühne! – Astrodicticum Simplex. Abgerufen am 9. Oktober 2017 (deutsch).
  4. Oberösterreichische Nachrichten: Ein Science Buster auf Rückzug. (nachrichten.at [abgerufen am 16. Oktober 2017]).
  5. Mitglieder der Science Busters auf der Website der Science Busters
  6. "Science Busters" machen weiter - wien.ORF.at. Abgerufen am 9. Oktober 2017.
  7. unterhaus pro:gramm - Science Busters. Abgerufen am 9. Oktober 2017.
  8. Science Busters. In: posthof - zeitkultur am hafen. (posthof.at [abgerufen am 9. Oktober 2017]).
  9. Science Busters: Darum kommt in "Game of Thrones" also der Winter. In: Die Presse. (diepresse.com [abgerufen am 9. Oktober 2017]).
  10. APA-Pressemeldung Ausgezeichnete PR, 25. November 2010
  11. Buchlieblinge 2011 (Memento vom 6. Juni 2011 im Internet Archive)
  12. vienna.at: Science Busters erhalten Volksbildungs-Preis der Stadt Wien für 2012, 9. Jänner 2013
  13. Sonderpreis an Science Busters
  14. Die Presse: Radiopreis der Erwachsenenbildung an „Science Busters“, 20. November 2013
  15. Wissensbücher des Jahres 2016 - bild der wissenschaft. Abgerufen am 9. Oktober 2017 (deutsch).
  16. derStandard.at: Science Busters erhalten Salzburger Stier 2018. Artikel vom 11. Oktober 2017, abgerufen am 11. Oktober 2017.