Martin Moder

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Martin Moder (* 10. Jänner 1988 in Wien) ist ein österreichischer Molekularbiologe, Autor populärwissenschaftlicher Bücher und Teil der Wissenschaftskabarettgruppe Science Busters.

Martin Moder (2018) nach seiner Promotionsprüfung am Zentrum für Molekulare Medizin in Wien

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Moder studierte Mikrobiologie und Genetik an der Universität Wien und schloss 2014 am Institut für Molekulare Biotechnologie (IMBA) seinen Master in Molekularbiologie ab, in dessen Rahmen er Hirntumorforschung an Fruchtfliegen betrieb. Von 2014 bis 2017 forschte er für seine Dissertation am Zentrum für Molekulare Medizin (CeMM) an seltenen Erbkrankheiten und beendete das Doktoratsstudium erfolgreich im Jahr 2018.

Den ersten Kontakt mit Wissenschaftskommunikation hatte er als mehrjähriger Tutor in dem Mitmachlabor Vienna Open Lab[1]. 2013 nahm Moder in Graz zum ersten Mal an einem Science-Slam teil, gewann diesen und wurde 2014 in Kopenhagen zum ersten Science-Slam Europameister gewählt. Sein erstes Buch „Treffen sich zwei Moleküle im Labor[2]“ beschäftigt sich mit einem breiten Themenspektrum der Molekularbiologie und erschien im September 2016 im Ecowin Verlag. Sein zweites Buch "Genpoolparty[3]" beschäftigt sich mit der Optimierung des Menschen und erschien im Februar 2019 im Hanser Verlag.

Moder ist aktives Mitglied in der Gesellschaft für kritisches Denken (GkD), die Wiener Regionalgruppe der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP)[4] und widmet sich durch Vorträge und Fernsehauftritte vorwiegend der Aufklärung von Gentechnik- und Medizin-Mythen. Im November 2016 stand Moder zum ersten Mal mit den Science Busters auf der Bühne und ist seitdem reguläres Mitglied der Wissenschaftskabarettgruppe.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Verleihung des Titels Science-Slam Europameister (2014)[5]
  • Als Mitglied der Science Busters:
    • Kleinkunstpreis Salzburger Stier (2018)[6]
    • Publikumspreis beim Österreichischen Kabarettpreis (2018)[7]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Genpoolparty: Wie die Wissenschaft uns stärker, schlauer und weniger unausstehlich macht, Carl Hanser Verlag, Februar 2019, ISBN 978-3446261907
  • Treffen sich zwei Moleküle im Labor, Ecowin, Salzburg 2016, ISBN 978-3-7110-0093-4

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Open Science. Abgerufen am 19. Juni 2017.
  2. Flapsig, aber fundiert. (spektrum.de [abgerufen am 19. Juni 2017]).
  3. Verbesserte Menschen? Abgerufen am 22. Juli 2019.
  4. GWUP Wien. Abgerufen am 19. Juni 2017 (britisches Englisch).
  5. STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H.: Im Fruchtfliegen-Kostüm zum Sieg im Science-Slam-Europafinale. In: derStandard.at. (derstandard.at [abgerufen am 19. Juni 2017]).
  6. Preisverleihung 2018. Abgerufen am 22. Juli 2019 (Schweizer Hochdeutsch).
  7. Österreichischer Kabarettpreis: Publikumspreis an "Science Busters" - derStandard.at. Abgerufen am 22. Juli 2019 (österreichisches Deutsch).