Seikatsu no Tō

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Seikatsu no tō to Yamamoto Tarō to nakamatachi
People’s Life Party & Taro Yamamoto and Friends
Parteilogo
Partei­vorsitz (daihyō) Ichirō Ozawa
Tarō Yamamoto
Parteivorsitzender
Stellvertretender Vorsitz fuku-daihyō: Ryō Shuhama, Ryōko Tani
General­sekretär Denny Tamaki
PARC-Vorsitz Tarō Yamamoto
Parlaments­angelegenheiten Denny Tamaki
Fraktionsvorsitz im Sangiin Ryō Shuhama
Gründung 27. Dezember 2012
(rechtlich nur Umbenennung, Gründung am 27. November 2012 als Nippon Mirai no Tō)
Haupt­sitz 2-12-8 Nagatachō, Chiyoda, Präfektur Tokio
Abgeordnete im Shūgiin
2/475
(26. Dezember 2014)
Abgeordnete im Sangiin
3/242
(26. Dezember 2014)
Staatliche Zuschüsse 333 Mio. Yen (Zuteilung 2016)[1]
Website www.seikatsu1.jp

Seikatsu no tō to Yamamoto Tarō to nakamatachi (jap. 生活の党と山本太郎となかまたち, dt. etwa „Partei des Lebens und Tarō Yamamoto und Freunde“, wobei seikatsu das Alltagsleben bezeichnet, gegebenenfalls auch mit wirtschaftlicher Konnotation; engl. The People's Life Party & Taro Yamamoto and Friends), oft mit ihrem ursprünglichen Namen nur als Seikatsu no Tō bezeichnet, ist eine politische Partei in Japan. Sie entstand im Dezember 2012, als sich die Zukunftspartei (engl. Tomorrow Party) nach der für sie verheerenden Unterhauswahl 2012 wieder spaltete. Die Mehrheit der verbliebenen Mitglieder, vor allem die Anhänger Ichirō Ozawas, die bis November 2012 der Kokumin no Seikatsu ga Daiichi (engl. People's Life First) angehört hatten, sammelten sich in der Seikatsu no Tō. Sie bestand anfangs aus 15 nationalen Abgeordneten, sieben im Unterhaus, acht im Oberhaus. Den Parteivorsitz übernahm zunächst die Oberhausabgeordnete Yūko Mori, für die die Abgeordneten der Zukunftspartei auch bei der Wahl des Premierministers am 26. Dezember 2012 abgestimmt hatten. Sie trat aber bereits im Januar 2013 zurück und wurde von Ichirō Ozawa abgelöst.

Zu den Zielen der Partei gehören der Atomausstieg, die Stärkung des inländischen Konsums und Reformen zur Dezentralisierung; sie lehnt weitere Mehrwertsteuererhöhungen und die Teilnahme Japans am transpazifischen Freihandelsabkommen TPP ab, wie sie die Demokratische Partei und Liberaldemokratische Partei in der Regierung ausgehandelt haben.

Bei den Parlamentswahlen 2013 und 2014 verzichtete die Partei auf flächendeckende Nominierungen. Bei der Oberhauswahl 2013 verlor sie alle sechs zur Wahl stehenden Abgeordneten (zwei standen nicht zur Wahl). Bei der Unterhauswahl 2014 kooperierte sie bei der Nominierung 2014 teilweise wieder implizit mit der Demokratischen Partei und ihren Oppositionsverbündeten, als Ozawa (「生き残れるような道を選びなさい。」, etwa: „Bitte wählt den Weg, der Euch [die Wahl] überleben lässt.“)[2] die Abgeordneten Katsumasa Suzuki (Tōkai) und Yasuko Komiyama (Süd-Kantō) ohne Widerstand die Partei verlassen ließ, um wieder als Demokraten zu kandidieren. Von fünf zum Wahlkampfbeginn verbliebenen Sitzen im Unterhaus konnte die Seikatsu no Tō zwei halten: In Iwate gewann Ozawa seine 16. Wahl in Folge und in Okinawa konnte Denny Tamaki als „Einheitsfront“-Kandidat der Stützpunktgegner (explizit unterstützt von KPJ, SDP, Shadaitō, Grüner Partei und ohne Gegenkandidat der bürgerlichen Opposition) gegen die Regierungskandidatin Natsumi Higa den Wahlkreis 3 gewinnen. Kurz nach der Unterhauswahl trat im Dezember 2014 der Oberhausabgeordnete Tarō Yamamoto der Partei bei und sie nahm ihren heutigen Namen an. Seit Januar 2015 teilen sich Ozawa und Yamamoto den Vorsitz.

Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nationalparlament[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Stand: April 2016)

Subnational[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 bildeten nach der Präfekturparlamentswahl in Ozawas Heimat (und Seikatsu-Hochburg) Iwate die sechs Seikatsu-Abgeordneten wieder eine gemeinsame Fraktion mit fünf Demokraten und mehreren Parteilosen und blieben zusammen trotz Wahlverlusten stärker als die LDP.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sōmushō, 1. April 2016: 平成28年分政党交付金の交付決定
  2. 生活・小沢氏、所属議員に「生き残れる道選べ」. In: Yomiuri Online. 21. November 2014, abgerufen am 12. Mai 2016 (japanisch).