Setagaya-Linie

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Setagaya-Linie
Tokyu-EC300-3.jpg
Streckenlänge: 5,0 km
Spurweite: 1372 mm (Schottische Spur)
Stromsystem: 600 V =
Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h
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Tōkyū Den’entoshi-Linie von Shibuya
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0,0 Sangen-Jaya (三軒茶屋)
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Den’entoshi-Linie nach Chūō-Rinkan
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0,3 Nishi-Taishidō (西太子堂駅)
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0,9 Wakabayashi (若林駅)
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1,4 Shōin-jinja-mae (松陰神社前駅)
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1,8 Setagaya (世田谷駅)
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2,2 Kamimachi (上町駅)
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2,7 Miyanosaka (宮の坂駅)
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Gōtokuji (豪徳寺駅) Odakyū Odawara-Linie
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3,4 Yamashita (山下駅)
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4,2 Matsubara (松原駅)
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Keiō-Linie von Shinjuku
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5,0 Shimo-Takaido (下高井戸駅)
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Keiō-Linie nach Keiō-Hachiōji
Wagen der charakteristischen Serie DeHa200 auf der früheren Tamagawa-sen
Netzentwicklung (durchgezogen = Bestand, unterbrochen = stillgelegt)

Die Setagaya-Linie (jap. 東急世田谷線, Tōkyū Setagaya-sen) ist eine Straßenbahnlinie der Bahngesellschaft Tōkyō Kyūkō Dentetsu im Westen Tokios, welche auf einer Länge von 5 km Sangen-Jaya mit Shimo-Takaido verbindet. Die Linie verkehrt zur Gänze im Bezirk Setagaya, nach welchem sie auch benannt wurde.

Als einzige Strecke der Tōkyū ist diese Strecke rechtlich als Straßenbahn klassifiziert, auch wenn sie aufgrund des durchgängigen eigenen Gleiskörpers vom Charakter her den einer deutschen Stadtbahn entspricht. Sie zählt daher mit der Toden-Arakawa-Linie zu den einzigen überlebenden Straßenbahnlinien in Tokio. Die Strecke ist komplett zweigleisig, abgesehen von den Endstellen, bei denen über ein einziges Gleis mit Bahnsteigen auf beiden Seiten stumpf gewendet wird.

Ursprünglich wurde sie 1925 als Zweigstrecke der sog. Tamagawa-Linie (玉川線) angelegt, welche ab 1907 den Bahnhof Shibuya mit Tamagawa im Südwesten verband. Nach Umspurung von 1067 mm auf die noch heute gültigen 1372 mm 1920 wurden außerdem zwei Äste im Süden angebaut, nämlich 1924 bis Kinuta (砧) und 1927 bis Mizonokuchi (溝ノ口). Die gleichzeitig errichteten Erweiterungen im Norden nach Tengenji-bashi (天現寺橋) und Naka-Meguro (中目黒) wurden 1948 durch das städtische Verkehrsamt übernommen. Das Netz wurde 1969 wegen U-Bahnbaus stillgelegt, sodass nur noch die heutige Strecke verblieb.

Es sind an allen Stationen Hochbahnsteige in seitlicher Lage zum niveaugleichen Einsteigen vorhanden. Die Strecke wird mit 1999 eingeführten zweiteiligen, stadtbahnartigen Fahrzeugen der Reihe 300 betrieben. Der Fuhrpark umfasst zehn Triebwagen, welche alle in einer unterschiedlichen Farbe lackiert sind.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tōkyū Setagaya Line – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien