Snow White (2005)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
Deutscher TitelSnow White
OriginaltitelSnow White
ProduktionslandSchweiz
Österreich
OriginalspracheSchweizerdeutsch
Deutsch
Französisch
Erscheinungsjahr2005
Länge113 Minuten
AltersfreigabeFSK 16
Stab
RegieSamir
DrehbuchSamir
Michael Sauter
ProduktionSusann Rüdlinger
MusikWalter W. Cikan
Marnix Veenenbos
KameraAndreas Hutter
Michael Saxer
Hans Meier
SchnittOliver Neumann
Besetzung

Snow White ist ein schweizerisch-österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 2005. Regie bei dem Drama führte Samir, der gemeinsam mit Michael Sauter auch das Drehbuch verfasste.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nico kennt nichts anderes als Party, Kokain und Sex in ihrem noch jungen Leben. Sie ist irgendwie unzufrieden. Mit ihrer besten Freundin Wanda genießt sie das ausschweifende Leben der Jeunesse dorée. Nicos Eltern sind geschieden, sie lebt bei ihrem reichen Vater in einer Villa am See. Außerdem hat sie eine Affäre mit dem Clubbesitzer Boris. Bei einem Konzert in seinem Club lernt sie den bodenständigen Rapper Paco kennen. Bei Paco findet Nico endlich Liebe, Respekt und Zuneigung, obwohl beide aus völlig verschiedenen Milieus stammen. Sie verbringt mit Paco eine wunderschöne Zeit, gleichzeitig beginnt Nico aber auch ein verhängnisvolles Lügenbild aufzubauen, um Paco nicht zu verlieren. Aber auch in Paco schwelen seine inneren Konflikte, es geht um seinen drogensüchtigen Bruder und seinen Vater, der ihm die Schuld an der Drogenabhängigkeit gibt.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Einer der interessantesten Schweizer Filme der letzten Zeit.“

Filmbulletin

„Samir entzaubert die Welt der Drogen, ohne den Reiz ihrer Versprechen zu leugnen. Nicht zuletzt dank seines starken Hauptdarstellers Carlos Leal gewinnt er eine vibrierende emotionale Ueberzeugungskraft. SNOW WHITE ist ein bildstarker Film, der zwar dick aufträgt, aber stark aufwühlt.“

Blick

„Glamour und Engagement treffen sich in diesem aufrüttelnden Drama um ein reiches armes Mädchen – mit viel Sinn für Bilder und mit manchen Anleihen bei Larry Clark und Mike Figgis bringt Samir seine bürgerlichen Milieus zur Implosion. Auch Zürich kann sehr kalt sein.“

Frankfurter Allgemeine

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]