Somplar

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Somplar
Gemeinde Bromskirchen
Koordinaten: 51° 5′ 49″ N, 8° 40′ 4″ O
Höhe: 363 (350–400) m
Einwohner: 467 (31. Jul. 2007)
Postleitzahl: 59969
Vorwahl: 02984

Somplar ist nach dem namensgebenden Hauptort der größte Ortsteil der Gemeinde Bromskirchen im Landkreis Waldeck-Frankenberg in Nordhessen.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Somplar liegt im Südwestteil des Landkreises Waldeck-Frankenberg direkt an der Grenze zum nordwestlich gelegenen Nordrhein-Westfalen, die hier entlang der das Dorf tangierenden Nuhne verläuft. Es befindet sich am Südrand der Medebacher Bucht unterhalb der Westflanke des Hombergs (490,2 m ü. NN).

Nachbarorte von Somplar sind Hallenberg im Nordwesten, Braunshausen im Nordosten, Rengershausen im Ostnordosten und Bromskirchen im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1353. Das Dokument ist ein Kaufvertrag zwischen Ernst von Wangershausen und einem Richter aus Hallenberg über einen Teil von Somplar, niedergeschrieben am 18. August 1353. 1537 kam es zu einer Grenzeinigung des Erzbischofs von Köln mit dem Landgrafen von Hessen. Somplar ging dem Herzogtum Westfalen endgültig verloren und kam an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt. 1835 wurde die Ruhrstraße von Frankenberg nach Somplar gebaut, 1879 der Gesangverein und 1884 die Freiwillige Feuerwehr gegründet. 1950 erfolgte der Bau der Dorfkirche der aufgrund der Nachwirkungen des Zweiten Weltkrieges erst 1952 fertiggestellt werden konnte. Somplar wurde am 1. Februar 1971 in die Gemeinde Bromskirchen eingegliedert.[1] Durch die Kreisgebietsreform in Hessen wurden mit Wirkung vom 1. Januar 1974 die Landkreise Waldeck und Frankenberg zum Landkreis Waldeck-Frankenberg zusammengeschlossen. 2003 wurde der Heimatverein gegründet.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 389.