Sonderaktion 1005

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Als Sonderaktion 1005, auch Aktion 1005 oder Enterdungsaktion wurde das Exhumieren der Massengräber der zuvor ermordeten jüdischen Bevölkerung und Kriegsgefangenen sowie die Verbrennung der exhumierten Leichen bezeichnet, die im Vernichtungslager Kulmhof, in Belzec, Sobibor und Treblinka sowie zahlreichen Massengräbern der Erschießungskommados vergraben worden waren. Auch die sterblichen Überreste der Sinti und Roma, Behinderten, Psychiatriepatienten und aller, die massenhaft als Partisanen oder Widerständler erschossen, erschlagen oder vergast wurden, sollten später nicht mehr aufzufinden sein. Ziel war, möglichst alle Beweise zu vernichten, die über das Ausmaß des Völkermords und einzelne Massaker Auskunft geben könnten.

Die Aktion wurde in den Jahren 1942–1944 unter Leitung des Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete vorwiegend in der Ukraine und in Polen durchgeführt. Alle an der Aktion beteiligten Einheiten erhielten die Bezeichnung „Sonderkommando 1005“ bzw. „Leichenkommando“. Die „Sonderkommandos 1005“ erhielten Unterstützung von Einheiten des Sicherheitsdienstes und der Ordnungspolizei.

Planung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Planung der Sonderaktion 1005 begann wahrscheinlich im Januar 1942, als Reinhard Heydrich den bislang als Kommandoführer des Einsatzkommandos 4a eingesetzten SS-Standartenführer Paul Blobel zu einem Treffen nach Berlin einbestellte. Im März oder April 1942 erhielt Blobel von Heinrich Müller im Reichssicherheitshauptamt nähere Instruktionen und wurde als Leiter eines „Sonderkommandos 1005“ eingesetzt. Das Aktenkürzel „1005“ hatte Müller in einem Schreiben vom 28. Februar 1942 an Martin Luther vom Auswärtigen Amt als Geschäftszeichen verwendet.[1] Müller etablierte die im entstehen begriffene Dienststelle aus Tarnungsgründen unter diesem Aktenkürzel.[2] Blobel besaß kein eigenständiges Stabsquartier in Berlin. Seine Aktenverwaltung ließ Blobel im Eichmann-Referat erledigen. Wenn er sich in Berlin aufhielt, diente ihm das SD-Gästehaus Am Großen Wannsee 56/58, das Haus der Wannseekonferenz, als Unterkunft und Organisationszentrale.[3] Sein erstes Quartier nahm er in Litzmannstadt.

Eine systematische Spurenbeseitigung organisierte Paul Blobel, indem er die örtlichen Gendarmerie-Gebietsführer anwies, ihm Listen der Orte zu schicken, an denen die Leichen verscharrt worden waren. Diese Unterlagen sollten vernichtet werden, einige Dokumente gerieten trotzdem in die Hände der Sowjets und wurden teils sogar im sowjetischen Rundfunk verlesen.[4]

Die Beseitigung der Spuren war mehrfach motiviert. Zum einen wollten die Nationalsozialisten Beweismaterial vernichten, da bei den Alliierten schon entsprechende Gerüchte kursierten und Rückschläge bei der Kriegsführung nicht ausgeschlossen werden konnten. Das vorrangige Motiv war allerdings, dass in Kulmhof, in Treblinka und den Massengräbern bei Bunker I und II im KZ Auschwitz-Birkenau Verwesungsgase und übelriechende Flüssigkeiten an die Oberfläche kamen. Eine Vergiftung des Grundwassers sollte ausgeschlossen werden. Vereinzelt wurde auch befürchtet, dass zukünftige Generationen die Massenmorde nicht verstehen und nicht billigen könnten.[5]

Durchführung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Zwangsarbeiter der Sonderaktion 1005 demonstrieren die Funktion einer Knochenmühle im Lager Janowska (August 1944)

Paul Blobel verbrachte im Vernichtungslager Kulmhof, der ersten deutschen „Todesfabrik“, den Sommer 1942 damit, Möglichkeiten zur Beseitigung der Leichenmassen auszuprobieren. Er ließ die Leichen ausgraben – der Terminus technicus lautete „Enterdung“ – und benutzte sie für seine Experimente. Zunächst wurden sie gezählt und alle Wertgegenstände, insbesondere das Zahngold, ordnungsgemäß an die Reichsbank abgeführt. Jüdische Häftlinge, von Blobel als „Figuren“ oder „Tote auf Urlaub“ bezeichnet, mussten die Körper der Ermordeten – oft die ihrer eigenen Familienangehörigen und Freunde – auf verschiedene Art und Weise in Brand setzen. Zunächst in den freigelegten Leichengruben, später auf offenem Gelände, kamen unter anderem Flammenwerfer und Thermitbomben zum Einsatz. Mit Handstößeln mussten übriggebliebene Knochen zerkleinert oder mit Mühlen zu Asche gemahlen werden.[6] Häftlinge, die sich dieser Arbeit widersetzten oder unter der Last zusammenbrachen, wurden von ihren Bewachern – meist gewöhnlichen Polizisten – durch einen Genickschuss getötet. Ohnehin durfte, um der Geheimhaltung willen, keiner von ihnen überleben. Blobel gab den Befehl aus, jedes dieser Häftlingskommandos nach zwei Wochen zu „liquidieren“ und durch neue „Figuren“ zu ersetzen.[7]

Beseitigungsversuche mittels Sprengstoff waren nicht erfolgreich, auch mehrere der errichteten Versuchsöfen, in denen Holz oder Benzin verwendet wurde, arbeiteten nicht sehr effizient. Im Sommer 1942 schloss Blobel seine Experimente ab. Als wirksame Beseitigungsmethode hatte er ein Verbrennungsverfahren entwickelt, bei dem über einem Rost aus Eisenbahnschienen Leichen und Brennholz im Wechsel aufgeschichtet und dann mit einem Brandbeschleuniger (z. B. Benzin) übergossen wurden. An jedem gewünschten Ort ließen sich fortan gewaltige Scheiterhaufen errichten. Die Verbrennungsrückstände wurden in einer Knochenmühle zermahlen und in den umliegenden Wäldern verstreut.

Im Mai 1943 befahl der Reichsführer SS Heinrich Himmler die „Abäscherung“ der gesamten Ostfront, wobei die Asche so zu zerkleinern sei, dass später niemand mehr erkennen könne, wie viele Körper verbrannt worden waren. Die Verbrechen der deutschen Besatzung, speziell die Menschenvernichtungen durch die Einsatzgruppen der SS und der Polizeibataillone sollten unerkennbar werden. Blobel bildete daraufhin spätestens im Juni 1943 im Zwangsarbeitslager Lemberg-Janowska das Sonderkommando 1005, das jüdische Arbeitskommandos befehligte, die die Arbeit ausführen mussten.[8]

Die Arbeitskommandos waren in drei Gruppen aufgeteilt: Die erste Gruppe hob die Leichen mit Eisenhaken aus den Massengräbern, die zweite transportierte die Leichen zum Feuer und die dritte Gruppe fahndete nach den in den Leichen versteckten „Goldreserven“ (bspw. in Zähnen und versteckten Ringen). Die bei der Verbrennung anfallenden Knochenreste wurden mit Straßenwalzen zermalmt oder mit einer Kugelmühle zerkleinert und anschließend verstreut. Neben Paul Blobel waren einsatzführende SS-Angehörige Scharführer Johann Rauch, Arthur Harder, Walter Schallock und Oberwachtmeister Kepick. Letztere waren Angehörige des SD (Sicherheitsdienst der SS). Die Überwachung der 129 eingesetzten Zwangsarbeiter übernahmen 70 Schutzpolizisten eines Polizeiregiments. Ende März 1944 rückte die Rote Armee bedrohlich nahe; die Häftlinge der Arbeitskommandos wurden als unliebsame Zeugen ermordet.

Um die weiter im Osten – wo die Rote Armee begann, die Wehrmacht zurückzudrängen – befindlichen Gräber zu „enterden“, erweiterte Blobel seinen Stab und ließ mobile 1005-Kommandos aufstellen. Diese bestanden aus Angehörigen der Gestapo, Kriminalbeamten und Schutzpolizisten. Auch auf Angehörige der Einsatzgruppen des Reichssicherheitshauptamts (RSHA) wurde zurückgegriffen. Diese Einheiten hatten das Gros der Massenmorde im Ostfeldzug zu verantworten. In Lemberg und bei Mogilew entstanden eigene Schulungszentren, wo angehende 1005-Führer die „richtige“ Vorgehensweise beim Verbrennen von Leichen einübten. Um jene mit Toten zu versorgen, wurden Hinrichtungen am Ort anberaumt.[7]

Die Fortschritte bei den Enterdungen wurden als unverfängliche „Wettermeldungen“ übermittelt. Als „Niederschlagsgebiete“ bezeichnete man die Orte der Massengräber, die Menge der Leichen wurde als „Wolkenhöhe“ beziffert. Die Zahl der nach Abschluss der Arbeiten ermordeten Häftlinge titulierte man als „Regenmenge“.[7]

Im Juli 1943 fuhr Blobel nach Kiew, um von dort aus die Massengräber im Operationsgebiet der Einsatzgruppen C und D beseitigen zu lassen. In Kiew setzte er ein „Kommando 1005 A“ ein, das aus zehn SD-Angehörigen und 60 Ordnungspolizisten bestand. In Dnepropetrowsk stellte er ein „Kommando 1005 B“ auf. Beide begannen mit der Spurenverwischung von Babyn Jar. An anderen Stellen wurde bei der Beseitigung von Massengräbern auch ein Schaufelbagger eingesetzt. Nach Abschluss der Arbeit wurden die Arbeitskommandos erschossen; in einigen Fällen verwendeten die Täter auch Gaswagen.

Max Thomas, der oberste RSHA-Repräsentant in der Ukraine, nannte die Aktion einen „Narrenauftrag“. Zu groß war die Zahl der zu entleerenden Erschießungsgruben und deren genaue Lage mitunter unbekannt. Zudem gelang einigen 1005-Gefangenen die Flucht, somit war die Geheimhaltung nicht mehr gewährleistet. Den Spurenbeseitigern lief die Zeit davon.[7] Als die militärische Lage die Beseitigung von Massengräbern in der Ukraine nicht mehr zuließ, wurden die beiden Kommandos 1005 A und B im April 1944 nach Riga und Salaspils verlegt.

Um von der Aktion 1005 abzulenken und zugleich einen Keil zwischen die Alliierten zu treiben, gab das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda 1943 den Fund der ca. 20.000 Leichen des von den Sowjets verübten Massakers von Katyn bekannt. Zugleich wurde ab Herbst 1943 die Vertuschung der eigenen Verbrechen in Nordrussland, im Baltikum, dem Generalgouvernement und in der Ukraine umso intensiver betrieben. Am Mittelabschnitt der Ostfront erhielten die Einheiten der Wehrmacht Order, ihre Stellungen so lange zu verteidigen, bis die Arbeit der 1005er hinter der Frontlinie beendet war. Das Grauen vollzog sich hinter Sichtschutzwänden, in schier endloser Wiederholung: Gräber öffnen, Tote herauszerren, Wertsachen sicherstellen, Leichen aufschichten und verbrennen, Knochen zerschlagen, Asche verstreuen. Frisch gesetzte Baumschößlinge tarnten anschließend die Gelände der ungezählten Massengräber zwischen der Ostsee und dem Schwarzen Meer. Letztlich mussten die 1005er aber immer mehr Leichengruben zurücklassen, weil sie mit der Arbeit nicht hinterherkamen. Im August 1944 ließ Blobel die Aktion 1005 weitgehend einstellen, da der Wettlauf gegen die Zeit nicht mehr zu gewinnen war. Seine Trupps wurden als Sonderkommando „Iltis“ zur Partisanenbekämpfung nach Slowenien abgestellt.[7]

Ein Sonderkommando „1005-Mitte“ war in Maly Trostinez tätig, dem u. a. Adolf Rübe angehörte. Weitere Enterdungskommandos setzte Blobel in Weißrussland ein, wobei er auf Männer zurückgriff, die früher in Einsatzkommandos gedient hatten. Auch überbrachte Blobel anderen Höheren SS- und Polizeiführern und Kommandeuren der Sicherheitspolizei mündlich den Befehl zur Beseitigung der Massengräber in ihrem Befehlsgebiet. Teilweise wurden für die neu eingesetzten Kommandoführer „Schulungskurse“ in Janowska angeboten. Die Quellenlage für diesen Komplex ist schlecht; der Einsatz von 17 Enterdungskommandos ist in Teilen belegt, eine umfassende Darstellung liegt mit der Monographie von Angrick[9] seit 2018 vor.

Vernichtungslager[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Enterdungsaktionen, bei denen Massengräber geöffnet und die Leichen auf Scheiterhaufen verbrannt wurden, fanden in den Vernichtungslagern der Aktion Reinhardt statt. Hier war Blobel nicht zuständig. Der Kommandant von Auschwitz, Rudolf Höß, ließ sich am 17. September 1942 in Kulmhof die Verbrennungsmethoden vorführen und wandt diese zwischen Ende September und Ende November 1942 sowie 1944 in Birkenau an. Hinweise gibt es auch auf Kontakte von Blobel zu Christian Wirth.[10] Auch die Abertausenden Toten in den Lagern Belzec, Treblinka und Sobibor wurden fortan nach Blobels Scheiterhaufen-Methode verbrannt.[7]

Nach dem Krieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nürnberger Prozesse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blobel sagte in einem der Nürnberger Prozesse, dem Einsatzgruppen-Prozess, aus. Er wurde ausschließlich wegen seiner Verbrechen als Chef des Sonderkommandos 4a der Einsatzgruppe C angeklagt, zum Tod durch den Strang verurteilt und am 7. Juni 1951 hingerichtet. Die Aktion 1005 war nicht Gegenstand des Verfahrens.[7] In einer eidesstattlichen Erklärung bezeugte er gegenüber dem amerikanischen Militärgericht, dass sich seine Aufgabe befehlsgemäß über das ganze Gebiet der Einsatzgruppen erstrecken sollte, er jedoch wegen des deutschen Rückzuges aus der Sowjetunion nicht zur Gesamtdurchführung seines Befehls gekommen sei.[11] Einige Häftlinge der Arbeitskommandos konnten entkommen und später bei Prozessen in Polen und Deutschland als Zeugen gehört werden.

Hamburger Prozess[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen November 1967 und Februar 1968 fand in Hamburg ein Prozess gegen Max Krahner, Otto Goldap und Otto Drews statt. Diese drei SS-Offiziere der Sonderaktion 1005 wurden wegen der Ermordung von 500 polnischen und sowjetischen Zwangsarbeitern des Leichenkommandos angeklagt. Die Rekrutierung der Zwangsarbeiter für das Kommando erfolgte mit dem falschen Versprechen einer Freilassung. Sie mussten 1943 und 1944 in Weißrussland und in der Umgebung der polnischen Stadt Białystok die Leichname von zehntausenden dort Ermordeten exhumieren und verbrennen. Nach Beendigung der Sonderaktion wurden die 500 Zwangsarbeiter durch Vergasung, Erschießung oder mit Sprengstoff ermordet. Am 9. Februar 1968 endete der Prozess, die drei SS-Offiziere wurden zu lebenslanger Haft verurteilt.[12]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andrej Angrick: „Aktion 1005“ – Spurenbeseitigung von NS-Massenverbrechen 1942–1945: Eine „geheime Reichssache“ im Spannungsfeld von Kriegswende und Propaganda. Wallstein, 2018, Zwei Bände, 1381 Seiten. ISBN 978-3-8353-3268-3.
  • Alexander Brakel: Der Holocaust. Judenverfolgung und Völkermord. Im Sammelwerk: Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert, 9. Bebra, Berlin 2008, ISBN 3-89809-409-X (auch als TB verlegt; das Personen-Register ist online lesbar) S. 157–159.
  • Jens Hoffmann (Hrsg.): Diese außerordentliche deutsche Bestialität. Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten. Augenzeugenberichte und Gespräche. KVV Konkret, Hamburg 2013, ISBN 978-3-930786-67-1.
  • Jens Hoffmann: „Das kann man nicht erzählen“. Aktion 1005. Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten. ISBN 978-3-930786-53-4 (Konkret – Texte 46/47 Ermittlung).
  • Leon W. Wells: Ein Sohn Hiobs. Übers. H. Th. Asbeck. Hanser, München 1963; Heyne TB 1982 ISBN 3-453-01050-7.
  • Zentrale Jüdische Historische Kommission (Hrsg.): Im Feuer vergangen. Tagebücher aus dem Ghetto. Aus dem Polnischen von Viktor Mika. Rütten & Loening, Berlin 1958. (Mehrere Auflagen, auch in anderen Verlagen; enthält u. a. Die Todesbrigade, Aufzeichnungen des Leon Weliczker-Wells, der vom 15. Juni 1943 bis zum Tag seiner Flucht am 20. November einem „Enterdungskommando“ der „Sonderaktion 1005“ zugeteilt war.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jens Hoffmann: „Das kann man nicht erzählen“ – „Aktion 1005“ – Wie die Nazis die Spuren ihrer Massenmorde in Osteuropa beseitigten. Hamburg 2008, ISBN 978-3-930786-53-4, S. 81.
  2. Andrej Angrick: »Aktion 1005« - Spurenbeseitigung von NS-Massenverbrechen 1942 -1945. Eine »geheime Reichsache« im Spannungsfeld von Kriegswende und Propaganda. Göttingen 2018, ISBN 978-3-8353-3268-3, Bd. 1, S. 85.
  3. Andrej Angrick: Motive und Strategie Heydrichs für die Wannsee-Konferenz. In: Norbert Kampe, Peter Klein (Hrsg.): Die Wannsee-Konferenz am 20. Januar 1942 – Dokumente, Forschungsstand, Kontroversen. Köln 2013, ISBN 978-3-412-21070-0, S. 257.
  4. Dokument VEJ 8/282, S. 686f In: Bert Hoppe (Bearb.): Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945. (Quellensammlung) Band 8: Sowjetunion mit annektierten Gebieten II. Berlin 2016, ISBN 978-3-486-78119-9, sowie dort S. 42–43.
  5. Jens Hoffmann: „Das kann man nicht erzählen“, S. 82 mit Anm. 100 = Hinweis auf entsprechende Bemerkung Herbert Lindens von der T4 gegenüber Odilo Globocnik.
  6. Andrej Angrick: „Aktion 1005“ – Spurenbeseitigung von NS-Massenverbrechen 1942–1945. Göttingen 2018, ISBN 978-3-8353-3268-3, Bd. 1, S. 103-121.
  7. a b c d e f g Andrej Angrick: Das große Vertuschen in: Die Zeit vom 15. August 2019, S. 16.
  8. Jens Hoffmann: „Das kann man nicht erzählen“, S. 12.
  9. Andrej Angrick: Aktion 1005. Wallstein, 2018, ISBN 978-3-8353-3268-3.
  10. Jens Hoffmann: „Das kann man nicht erzählen“, S. 11.
  11. Richard Rhodes: Die deutschen Mörder. Die SS-Einsatzgruppen und der Holocaust, Bergisch Gladbach 2004, ISBN 3-7857-2183-8, S. 388 ff.
  12. Associated Press (AP): Pressemitteilung 3 SS Men guilty of killing 500 body-burners. New York, 1968, 9. Februar.