Soner Uysal

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Soner Uysal
Holstein HSV-2.jpg
Soner Uysal, 2011
Personalia
Geburtstag 24. August 1977
Geburtsort Ludwigshafen am RheinDeutschland
Größe 184 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
FG Mutterstadt
Ludwigshafener SC
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1996–1997 Waldhof Mannheim 17 0 (3)
1997 Hamburger SV 5 0 (0)
1998 FC Gütersloh 12 0 (0)
1998–2001 Hamburger SV 8 0 (1)
2001 Waldhof Mannheim
2004 Wedeler TSV
2005 Örnek/Türkspor Hamburg
Stationen als Trainer
Jahre Station
2005–2010 Hamburger SV U19 (Co-Trainer)
2008 Hamburger SV II (interim)
2010–2015 Hamburger SV II (Co-Trainer)
2011 → Hamburger SV II (interim)
2015–2016 Hamburger SV II
2016–2018 Hamburger SV II (Co-Trainer)
2018 Hamburger SV (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Soner Uysal (* 24. August 1977 in Ludwigshafen am Rhein, Deutschland) ist ein ehemaliger deutsch-türkischer Fußballspieler und heutiger -trainer.

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Soner Uysal, Sohn türkischer Einwanderer, spielte in seiner Jugend bei der FG Mutterstadt und beim Ludwigshafener SC und erhielt 1996 beim damaligen Zweitligisten SV Waldhof Mannheim seinen ersten Profivertrag. Am 27. September 1996 gab er beim 1:4 am achten Spieltag auswärts gegen den KFC Uerdingen sein Profidebüt.[1] In der Saison 1996/97 kam er zu 17 Einsätzen und drei Toren und stieg mit der Mannschaft aus der 2. Bundesliga ab. Im Sommer 1997 wechselte Uysal in die erste Fußball-Bundesliga zum Hamburger SV. Nachdem er in der Hinrunde zu lediglich fünf Einsätzen gekommen war, wurde er in der Wintertransferperiode der Saison 1997/98 an den damaligen Zweitligisten FC Gütersloh verliehen. Für den FC Gütersloh absolvierte er zwölf Einsätze und belegte am Ende der Saison den fünften Platz.

Im Sommer 1998 kehrte er zum HSV zurück, allerdings kam er in der Saison 1998/99 zu keinem Einsatz. Sein Comeback gab er am 1. April 2000 beim 1:0-Auswärtssieg am 27. Spieltag gegen Borussia Dortmund.[2] Am 13. Mai 2000 gelang Uysal beim 3:0-Sieg am vorletzten Spieltag gegen die SpVgg Unterhaching mit dem Tor zum 2:0 sein erstes Bundesligator.[3] In der Saison 1999/2000 kam er zu acht Einsätzen und bestritt in der Folgesaison verletzungsbedingt kein Spiel. Zur Saison 2001/02 kehrte er zum mittlerweile wieder in der 2. Bundesliga spielenden SV Waldhof Mannheim zurück, beendete allerdings wegen eines irreparablen Knieschadens im Januar 2002 seine Profikarriere.[4] Im Januar 2004 kehrte er noch einmal zum Fußball zurück und schloss sich dem Hamburger Vorortverein Wedeler TSV an, ehe er im Januar 2005 zu Örnek/Türkspor Hamburg wechselte. Ein halbes Jahr später beendete Uysal endgültig seine Karriere.

Trainerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende seiner Karriere wurde Uysal 2005 Co-Trainer der A-Jugend (U19) des HSV. Am 18. Dezember 2008 wurde er bei der zweiten Mannschaft Interimstrainer und kehrte Anfang des Jahres 2009 wieder als Co-Trainer zur A-Jugend zurück. Im Jahre 2010 war er Co-Trainer der zweiten Mannschaft, bis er am 13. März 2011 bis Saisonende zum Cheftrainer befördert wurde, nachdem Rodolfo Cardoso bei den Profis den frei gewordenen Posten des Co-Trainers bis zum Saisonende übernommen hatte. Am 16. September 2015 übernahm Uysal die zweite Mannschaft als Cheftrainer vom zum FC St. Gallen gewechselten Josef Zinnbauer.[5]

Mit der Verpflichtung von Dirk Kunert als neuem Cheftrainer zur Saison 2016/17 wechselte Uysal wieder in die Co-Trainerposition.[6] In der Saison 2017/18 assistierte er Christian Titz. Am 13. März 2018 übernahm Titz die erste Mannschaft; Uysal wurde erneut sein Co-Trainer.[7] Da sich Uysal und der Hamburger SV nicht auf eine weitere Zusammenarbeit einigen konnten, verließ er den Verein zum Saisonende.[8][9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spieldaten auf kicker online
  2. Olympia Verlag GmbH (Hrsg.): SPIELBERICHT. In: kicker online. 1. April 2000, abgerufen am 1. Mai 2018.
  3. Hans-Günter Klemm und Thiemo Müller: SPIELBERICHT. In: kicker online. Olympia Verlag GmbH, 13. Mai 2000, abgerufen am 1. Mai 2018.
  4. André Dinzler: Bitter: Uysals Karriere vorbei. In: kicker online. Olympia Verlag GmbH, 21. Januar 2002, abgerufen am 1. Mai 2018.
  5. HSV Fußball AG (Hrsg.): Zinnbauer wechselt zum FC St. Gallen. In: Hamburger SV. 16. September 2015, abgerufen im 16. September 2015.
  6. HSV Fußball AG (Hrsg.): Perfekt! Dirk Kunert wird Cheftrainer der neuen HSV-U21. In: Hamburger SV. 25. Mai 2016, abgerufen im 23. Januar 2017.
  7. HSV Fußball AG (Hrsg.): Christian Titz übernimmt den Posten von Bernd Hollerbach. In: Hamburger SV. 12. März 2018, abgerufen im 12. März 2018.
  8. Andre Kilian wird neuer Co-Trainer beim HSV, hsv.de, 21. Juni 2018, abgerufen am 21. Juni 2018.
  9. Trainer-Beben beim HSV Darum müssen Titz' Assistenten gehen, mopo.de, 20. Juni 2018, abgerufen am 21. Juni 2018.