Soner Uysal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Soner Uysal
Holstein HSV-2.jpg
Soner Uysal, 2011
Personalia
Geburtstag 24. August 1977
Geburtsort Ludwigshafen am RheinDeutschland
Größe 184 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
FG Mutterstadt
Ludwigshafener SC
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1996–1997 Waldhof Mannheim 17 0 (3)
1997 Hamburger SV 5 0 (0)
1998 FC Gütersloh 4 0 (0)
1998–2001 Hamburger SV 10 0 (1)
2001 Waldhof Mannheim
2004 Wedeler TSV
2005 Örnek/Türkspor Hamburg
Stationen als Trainer
Jahre Station
2005–2010 Hamburger SV U19 (Co-Trainer)
2008 Hamburger SV II (interim)
2010–2015 Hamburger SV II (Co-Trainer)
2011 → Hamburger SV II (interim)
2015–2016 Hamburger SV II
2016–2018 Hamburger SV II (Co-Trainer)
2018– Hamburger SV (Co-Trainer)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Soner Uysal (* 24. August 1977 in Ludwigshafen am Rhein, Deutschland) ist ein ehemaliger deutsch-türkischer Fußballspieler und heutiger -trainer.

Kindheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Soner Uysal kam als Sohn türkischer Einwanderer in der deutschen Großstadt Ludwigshafen am Rhein zur Welt.

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Soner Uysal spielte in seiner Jugend bei der FG Mutterstadt und beim Ludwigshafener SC.

Soner Uysal begann seine Karriere 1996 beim Zweitligisten Waldhof Mannheim aus der Ludwigshafener Nachbarstadt Mannheim.

1997 wechselte Uysal in die Fußball-Bundesliga und ging zum Hamburger SV.

Sein Bundesliga-Debüt gab er am 3. August 1997, als er am ersten Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach in der Startaufstellung stand und nach 55 Minuten ausgewechselt wurde. Beim HSV konnte er sich jedoch nicht durchsetzen.

Nach nur einem halben Jahr ging er nach Gütersloh und spielte dort beim FC Gütersloh aus der zweiten Liga. Auch dort kam er nur zu wenigen Einsätzen.

Nach nur wiederum halben Jahr ging er zurück nach Hamburg und spielte wieder für den HSV. Dort kam er jedoch in der ersten Saison nicht zum Einsatz.

Erst in der Saison 1999/00 kam er zum Einsatz. In jener Saison gelang ihm auch sein erster Bundesliga-Treffer. Beim 3:0-Sieg am 13. Mai 2000 am vorletzten Spieltag gegen die SpVgg Unterhaching machte er dass 2:0. Zum Saisonende qualifizierte man sich für die Qualifikationsrunde zur UEFA Champions League. In der Saison darauf kam er nur zu zwei Einsätzen.

2001 kehrte Uysal nach Mannheim zurück und spielte wieder für Waldhof Mannheim. Jedoch gab er nach nur einem halben Jahr eine Pause vom aktiven Fußball bekannt.

Im Januar 2004 kehrte Uysal in den Fußball zurück und begann beim Hamburger Vorortverein Wedeler TSV.

Im Januar 2005 ging Uysal abermals nach Hamburg, diesmal zu Örnek/Türkspor Hamburg. Nach nur einem halben Jahr gab er dass Ende seiner aktiven Laufbahn bekannt.

Trainerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Ende seiner Karriere wurde Uysal 2005 Co-Trainer der A-Jugend (U19) des HSV. Diesen Posten hatte er bis zum 18. Dezember 2008 inne, um bei der zweiten Mannschaft als Interimstrainer zu fungieren. Zum Anfang des Jahres 2009 wurde er wieder Co-Trainer bei der A-Jugend.

2010 wurde er Co-Trainer bei der zweiten Mannschaft, bis er am 13. März 2011 bis Saisonende zum Cheftrainer befördert wurde, da Rodolfo Cardoso bei den Profis den frei gewordenen Posten des Co-Trainers bis zum Saisonende übernommen hatte. Am 16. September 2015 übernahm Uysal die zweite Mannschaft als Cheftrainer vom zum FC St. Gallen gewechselten Josef Zinnbauer.[1]

Mit der Verpflichtung von Dirk Kunert als neuen Cheftrainer zur Saison 2016/17, wechselte Uysal wieder in die Co-Trainerposition.[2] In der Saison 2017/18 assistierte er Christian Titz. Am 13. März 2018 übernahm Titz die erste Mannschaft; Uysal wurde erneut sein Co-Trainer.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hamburger SV: Zinnbauer wechselt zum FC St. Gallen, 16. September 2015, abgerufen am 16. September 2015.
  2. Hamburger SV: Perfekt! Dirk Kunert wird Cheftrainer der neuen HSV-U21, abgerufen am 23. Januar 2017
  3. Hamburger SV: Christian Titz übernimmt den Posten von Bernd Hollerbach, 12. März 2018, abgerufen am 12. März 2018.