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KFC Uerdingen 05

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KFC Uerdingen 05
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Basisdaten
Name Krefelder Fußball-Club
Uerdingen 05 e. V.
Sitz Krefeld, Nordrhein-Westfalen
Gründung 17. November 1905
Farben Blau-Rot
Präsident Mikhail Ponomarev
Website www.kfc-uerdingen.de
Erste Mannschaft
Trainer Michael Wiesinger
Stadion Grotenburg-Stadion
Plätze 34.500
Liga Regionalliga West
2016/17 1. Platz (Oberliga Niederrhein)
Heim
Auswärts

Der Krefelder Fußball-Club Uerdingen 05 e. V. (kurz KFC; von 1953 bis 1995 FC Bayer 05 Uerdingen) ist ein im Krefelder Stadtteil Uerdingen beheimateter Fußballverein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein, der am 17. November 1905 als FC Uerdingen 05 gegründet[1] wurde, schloss sich 1953 mit der Betriebssportgruppe des Chemiekonzerns Bayer zusammen. Bis 1995 hieß der Verein FC Bayer 05 Uerdingen. Seit dem Rückzug der Bayer AG aus dem Sponsoring der Fußballabteilung agiert diese unter dem heutigen Namen. Der KFC Uerdingen 05 ist Rechtsnachfolger des früheren Vereins; die übrigen Abteilungen sind seither als SC Bayer 05 Uerdingen organisiert. Die Vereinsfarben beider Vereine, Blau-Rot, entsprechen den Uerdinger Stadtfarben.

Beginn und Aufstieg (1905–1971)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der FC Uerdingen 05 schloss sich nach seiner Gründung dem Westdeutschen Fußball-Verband an und stieg zu Beginn der 1920er Jahre in die höchste Spielklasse – „Liga“ genannt – auf. Der Verein wuchs in dieser Zeit sehr stark, auch weil neben Fußball andere Sportarten angeboten wurden. Im Fußball kam es jedoch zu Rückschlägen und besonders von den 1930er bis zu den 1950er Jahren standen die Erfolge deutlich hinter denen der benachbarten Vereine Preußen Krefeld und Union Krefeld zurück.

Nach der Fusion mit den Uerdinger Werkssportgruppen der Bayer AG 1953 gelangen den Fußballern der ersten Mannschaft von Bayer 05 im Laufe der Zeit mehrere Aufstiege: 1956 in die Landesliga, 1963 in die Verbandsliga Niederrhein und 1971 in die damals zweitklassige Regionalliga West.[1]

Regionalliga und Bundesliga (1971–1983)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Profifußball der Regionalliga West konnte Bayer 05 mithalten und wurde dank guter Platzierungen in den Jahren 1971 bis 1974 (Siebter, Dritter, Dritter) in die neu geschaffene 2. Bundesliga Nord aufgenommen. In der Saison 1974/75 wurde man Zweiter und konnte sich in den Aufstiegsspielen gegen den Zweiten aus dem Süden, den FK Pirmasens, durchsetzen.

Nach dem Aufstieg in die Bundesliga 1975 stieg der Verein 1976 sofort wieder ab. Als Zweitligist sorgte der Club 1977 im DFB-Pokal für Furore. Nach Heimsiegen über die Bundesligaklubs 1. FC Kaiserslautern (3:1), Werder Bremen (2:0) und Eintracht Frankfurt (6:3 n.V.) erwies sich erst im Halbfinale Hertha BSC (0:1) als stärker. 1979 stieg Bayer 05 erneut auf, jedoch bereits 1981 wieder ab.

Erfolgreichste Zeit (1983–1995)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1983 gelang den Uerdingern zum dritten Mal der Aufstieg in die Bundesliga. In den Relegationsspielen wurde der hoch favorisierte FC Schalke 04 bezwungen. Unter dem neuen Trainer Timo Konietzka schaffte Bayer Uerdingen souverän den Klassenerhalt und belegte mit Platz 10 einen vor der Saison kaum für möglich gehaltenen Mittelfeldplatz. Doch nach nur einer Saison verließ Konietzka die „Blau-Roten“ und wurde Trainer in Dortmund. Unter seinem Nachfolger Karl-Heinz Feldkamp sollten dann allerdings die größten Erfolge in der Vereinsgeschichte gefeiert werden.

1985 gewannen die Uerdinger den DFB-Pokal, indem sie im ersten Endspiel im Berliner Olympiastadion den FC Bayern München mit 2:1 bezwangen. Unvergessen ist das 7:3 gegen Dynamo Dresden im Viertelfinale des folgenden Wettbewerbs im Europapokal der Pokalsieger. Nach einer 0:2-Hinspiel-Niederlage in der DDR und einem 1:3-Pausenstand konnte das Spiel am 19. März 1986 in einer legendären zweiten Spielhälfte durch das sogenannte Wunder von der Grotenburg noch gedreht werden. Statt der notwendigen fünf Tore wurden in der zweiten Halbzeit sogar sechs Treffer erzielt. Mehr als 200 Journalisten, Spieler und Trainer wählten diese deutsch-deutsche Begegnung im Januar 2007 bei einer Umfrage des Magazins 11 Freunde zum größten Fußballspiel aller Zeiten. Im Halbfinale unterlag man dann Atlético Madrid. In der Bundesliga belegten die Uerdinger hinter Bayern München und Werder Bremen einen sensationellen dritten Rang. 1987 verließ Feldkamp die Uerdinger, um Trainer bei Eintracht Frankfurt zu werden. Uerdingen wurde in der Bundesliga Achter, im DFB-Pokal setzte es nach Siegen gegen den VfB Stuttgart, 1. FC Nürnberg und 1. FC Köln im Viertelfinale ein 2:9 bei Borussia Mönchengladbach. Außerdem erreichte man das UEFA-Cup-Achtelfinale, in dem man dem FC Barcelona unterlag. 1988 gewann der Verein den DFB-Hallenpokal.

Feldkamps Nachfolger Horst Köppel, Rolf Schafstall und Horst Wohlers konnten nicht an diese Erfolge anknüpfen. Vom 1. Juli 1990 bis 15. Januar 1992 war Felix Magath Manager in Uerdingen und verpflichtete unter anderem Stéphane Chapuisat. In der Saison 1990/91 stieg Bayer Uerdingen in die 2. Bundesliga ab. Unter Friedhelm Funkel, der gegen Ende der Saison den Trainerposten übernommen hatte, gelang der direkte Wiederaufstieg. 1993 konnte die Klasse wieder nicht gehalten werden, die Rückkehr in die Bundesliga gelang aber 1994 erneut. Am letzten Spieltag konnte Uerdingen mit Platz 15 den Klassenerhalt sichern.

International waren die Krefelder speziell im Intertoto Cup erfolgreich in einer Zeit, als die UEFA diesen noch nicht als eigenen Wettbewerb ansah – Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre gewannen sie diesen gleich viermal.

In dieser Zeit waren auch die Jugendfußballer des Vereins erfolgreich. 1987 wurden sowohl die A-Jugend als auch die B-Jugend Deutscher Meister. Im Jahr darauf gewann die A-Jugend den DFB-Junioren-Pokal.[2]

Trennung von der Bayer AG und Absturz in die Amateurligen (1995–2008)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eintrittskarte der Saison 1996/97

Obwohl in der Saison 1994/95 unter Trainer Friedhelm Funkel die Klasse (Bundesliga) gehalten wurde, trennte sich die Bayer AG zum Saisonende von dem Verein. Dieser wurde in KFC Uerdingen 05 umbenannt und geriet durch den Wegfall des Hauptsponsors in finanzielle Schwierigkeiten. 1996 stieg 05 in die Zweite Liga ab. 1998 unter Trainer Jürgen Gelsdorf erhielt man die Lizenz für die kommende Spielzeit erst im letzten Anlauf. Der folgende personelle Aderlass (Auflösung der Amateurmannschaft eingeschlossen) führte in der Saison 1998/99 unter dem späteren Coach von Ajax Amsterdam, Henk ten Cate, zum Absturz in die Drittklassigkeit. In der Regionalliga Nord gelang den Trainern Jos Luhukay und Claus-Dieter Wollitz dann unter großen Schwierigkeiten ein Neuaufbau. 2004/05 wurde jedoch gegen Lizenzauflagen verstoßen; der DFB entzog dem Verein deshalb am 25. Mai 2005 die Lizenz für die zu diesem Zeitpunkt noch laufende, sportlich durchaus erfolgreiche Saison. Dies bedeutete den Abstieg in die viertklassige Oberliga Nordrhein.

Die Mannschaft wurde für die Saison 2005/06 unter schwierigsten finanziellen Rahmenbedingungen und ohne Hauptsponsor unter dem Trainer-Eigengewächs Wolfgang Maes (ab der Rückrunde: Jürgen Luginger) komplett neu formiert. Das Ziel Regionalliga-Aufstieg wurde nach gutem Start mit nur einem Sieg in der Rückrunde 2006 und Rang 11 allerdings klar verpasst. Teil der Rettungsmaßnahmen gegen den während des gesamten Jahres 2005 drohenden Konkurses war das am 21. Januar 2006 im Grotenburg-Stadion ausgetragene Freundschaftsspiel gegen die Bundesliga-Mannschaft des FC Bayern München. 18.886 zahlende Zuschauer sahen die Partie, die zugleich Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsjubiläum war, gegen den deutschen Rekordmeister, der mit zahlreichen Nationalspielern aufgelaufen war.

Auch die Saison 2006/07 stand nach einem erneuten personellen Aderlass (u. a. beendete Ex-Nationalspieler Stephan Paßlack seine aktive Laufbahn) im Zeichen des Neuaufbaus. Ende Juli 2006 konnte der KFC nach anderthalb Jahren mit blanker Brust einen neuen Hauptsponsor präsentieren. Im Frühsommer wurde das Insolvenzverfahren erfolgreich abgeschlossen, der Verein war erstmals seit zehn Jahren weitgehend schuldenfrei. Ferner konnten durch die Fanaktion 1905%fans mehr als 1300 Anhänger des Vereins zu einem finanziellen Engagement bewogen werden, wodurch der Verein nach dem neuen Brust- auch einen Trikotärmelsponsor gewann. Sportlich wurde das Saisonziel einstelliger Tabellenplatz fast über den gesamten Saisonverlauf erreicht; erst am letzten Spieltag rutschte das Team auf Tabellenplatz 10. Ein noch besseres Abschneiden verhinderte die Auswärtsschwäche der Mannschaft, die im heimischen Grotenburg-Stadion die beste Saison seit Jahren gespielt hatte.

Erklärtes Ziel für die Saison 2007/08 war ein Platz unter den ersten Vier, also die Qualifikation für die neue dreigleisige Regionalliga. Würde dieses Ziel verpasst, drohte der Absturz in die dann fünftklassige NRW-Liga oder (ab Platz 12) sogar in die Verbandsliga Niederrhein. Anfang April 2007 wurde mit dem Maschinenbauunternehmen Siempelkamp ein weiterer namhafter Großsponsor aus der Region vorgestellt. Hauptsponsor Josef Hendrichs verlängerte sein finanzielles Engagement um ein weiteres Jahr. Trainer Jürgen Luginger wechselte zu Rot-Weiß Oberhausen und wurde durch Aleksandar Ristic ersetzt.

Der Auftakt zur neuen Spielzeit verlief für den KFC durchwachsen, u. a. mit einem 0:6-Auswärtsdebakel und 1:2- bzw. 1:3-Heimschlappen gegen die „Aufstiegs“-Konkurrenten aus Mönchengladbach, Bonn und Essen. Auch der Rückrundenauftakt misslang zur Gänze. Das ursprüngliche Saison-Motto Die Vier im Visier wurde bereits im Winter von der Vereins-Homepage entfernt. Ende August 2007 kam es im Verein zu einem Führungskonflikt, in dessen Verlauf mehrere Vorstandsmitglieder zurücktraten. Ab Oktober 2007 sah sich auch Trainer Ristic fortwährender Kritik ausgesetzt. Der anhaltende sportliche Niedergang mündete am 22. März 2008 in seiner Entlassung. Nachfolger bis zum Saisonende wurde Klaus Berge.

Im November 2007 musste Vereinspräsident Ralf Houben eine Etat-Unterdeckung von 250.000 Euro einräumen. Am 17. Dezember 2007 stellte der Verein zum dritten Mal nach 2003 und 2005 einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Houben rief wegen der Liquiditätsprobleme Politik und Wirtschaft zur Mithilfe auf. Wenige Wochen später legte er sein Amt nieder, der Verwaltungsratsvorsitzende Olaf Stiller übernahm vorübergehend den Posten des Ersten Vorsitzenden. Mit Freundschaftsspielen gegen Rot-Weiß Oberhausen und den MSV Duisburg und nicht zuletzt dank zahlreicher Rettungsaktionen der Fans konnte der KFC schließlich die drohende Insolvenz abwenden und die Saison fortsetzen. Stiller räumte sein Amt für den Meerbuscher Unternehmer Agissilaos „Lakis“ Kourkoudialos, der mit einem Darlehen über 100.000 Euro maßgeblichen Anteil an der Abwendung der Zahlungsunfähigkeit hatte. Ein weiteres „Retterspiel“ fand am Osterdienstag, 25. März, gegen Eintracht Frankfurt, die Mannschaft des Uerdinger Rekordspielers und -trainers Friedhelm Funkel, statt. Trotz der Bemühungen und dem zwischenzeitlichen Tabellenplatz 9 stieg der KFC Uerdingen aus der Oberliga Nordrhein ab und musste in der Saison 2008/09 in der sechstklassigen Niederrheinliga antreten.

Gegenwart (seit 2008)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ersten Spielzeit landete man dort auf dem 8. Tabellenplatz. Anfang Dezember 2009 sorgte der KFC für Schlagzeilen, als der Vorsitzende „Lakis“ Kourkoudialos die Verpflichtung von Aílton bekanntgab. Des Weiteren wurden Erhan Albayrak (32 Jahre)[3] und Ersan Tekkan (24 Jahre)[4] verpflichtet. Kourkoudialos wollte den Aufstieg von der sechsten in die 3. Liga in einem Zeitraum von fünf Jahren.[3] Die Spielzeit 2009/10 beendeten die Krefelder auf Platz 3, sie mussten somit ein weiteres Jahr in der Sechstklassigkeit verbringen.

Zum Abschluss der Saison 2010/11 sicherte sich der KFC am 29. Mai 2011 (38. Spieltag) mit einem 2:1-Erfolg beim Wuppertaler SV Borussia II die Meisterschaft der Niederrheinliga und stieg in die NRW-Liga auf. Konkurrent Turu Düsseldorf hatte zum Saisonende ebenfalls 84 Punkte, die bessere Tordifferenz gab den Ausschlag für den KFC. Einen entscheidenden Beitrag dazu leistete Jochen Höfler, der mit 29 Treffern Torschützenkönig wurde. Der Aufstieg der Uerdinger in die NRW-Liga war der erste des Vereins seit 17 Jahren (damals in die Bundesliga). Nur zwei Tage danach verkündete Lakis Kourkoudialos, er strebe den direkten Durchmarsch in die Regionalliga an.[5]

Der Aufstieg in die neu eingeführte Regionalliga West wurde in der Saison 2011/12 verpasst. Mit Platz 8 in der NRW-Liga qualifizierte sich der KFC aufgrund des Aufstiegsverbots für die besser platzierten Zweitvertretungen der Drittligamannschaften von Alemannia Aachen und Arminia Bielefeld für zwei Relegationsspiele gegen den Meister der Niederrheinliga, den FC Kray. Die als Favorit geltenden Krefelder verloren beide Spiele gegen den Essener Stadtteilverein (0:1 daheim, 0:2 auswärts), so dass sie auch in der Saison 2012/13 fünftklassig antreten mussten – nach Auflösung der NRW-Liga jedoch in der Oberliga Niederrhein. Der KFC meisterte die Hinrunde der Oberligasaison 2012/13 ohne Niederlage und stand am 24. April 2013 vorzeitig als Aufsteiger in die Regionalliga West fest.

Die Saison 2013/14 verlief schlecht. Am 20. September 2013 kam es gegen die Sportfreunde Lotte mit einem 0:7 zur höchsten Heimniederlage der Vereinsgeschichte.[6] Zuvor war dem KFC bereits der erste Saisonsieg gegen SG Wattenscheid 09 aberkannt worden, weil zu wenige U23-Spieler im Kader gestanden hatten.[7] Am 28. März 2014 wurde Eric van der Luer mit sofortiger Wirkung beurlaubt und durch Erhan Albayrak ersetzt.[8] Nach nur fünf Tagen im Dienst beurlaubte Albayrak die KFC-Spieler Kosi Saka, Benjamin Baltes und Assimiou Touré und wurde seinerseits nach Differenzen mit der Vereinsführung am 14. April 2014, nur knapp zwei Wochen nach seinem Amtsantritt, bereits wieder entlassen. Sportdirektor Ersan Tekkan übernahm vorübergehend das Training. Am 22. April wurde Murat Salar, der ehemalige Co-Trainer von Erhan Albayrak, neuer Sportlicher Leiter.[9] Am Saisonende belegte der KFC nur Platz 17, der eigentlich den Abstieg bedeutet hätte. Da Bayer Leverkusen seine U23-Mannschaft aus der Regionalliga West abmeldete und aus der Oberliga Mittelrhein nur ein Verein (vorgesehen waren zwei Vereine) aufsteigen durfte (Arminia Bielefeld II hatte zwar die Lizenz beantragt, durfte aber wegen des Abstiegs der ersten Mannschaft nicht aufsteigen) und sich Fortuna Köln im Aufstiegsduell zur 3. Liga gegen den FC Bayern München II knapp durchsetzte, verblieb der KFC weiterhin in der Regionalliga.[10] Aus Dankbarkeit überreichte der KFC am 5. Juni ein Fass Bier an Fortuna Köln.[11] Am 8. Mai 2015 teilte der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband (WFLV) mit, dass der KFC keine Zulassung für die Regionalliga-Saison 2015/16 erhalten würde.[12] Am 13. Mai 2015 wurde die Entscheidung vom WFLV zwar revidiert, doch der sportliche Abstieg verhinderte dann den Verbleib in der Regionalliga.[13] Zurück in der Oberliga Niederrhein verpasste der Verein in der Saison 2015/16 als Zweitplatzierter den Wiederaufstieg in die Regionalliga. Doch im Jahr darauf sicherte sich die Mannschaft drei Spieltage vor Saisonende Platz 1 und machte damit die Rückkehr in die Regionalliga perfekt.

Statistiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ligazugehörigkeit des KFC Uerdingen 05[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Ab der Saison 2008/09 spielte der KFC Uerdingen 05 in der Niederrheinliga (innerhalb des Fußballverbandes Niederrhein die höchste und deutschlandweit die sechsthöchste Herren-Spielklasse), die früher als Verbandsliga Niederrhein bezeichnet wurde. 2011 stieg der KFC nach drei Jahren Abwesenheit wieder in die fünftklassige NRW-Liga auf. 2012 wurde Uerdingen nach Auflösung der NRW-Liga in die fünftklassige Oberliga Niederrhein eingegliedert.

Vereinswappenhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainer seit 1970[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1 als Interimstrainer

Kader 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader und Trainer- und Betreuerstab des KFC Uerdingen 05

Tor

Verteidigung

Mittelfeld

Angriff

Trainer- und Betreuerstab

Stand: 29. Juni 2017 – Quelle: kfc-uerdingen.de

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Spieler (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während seiner 14 Erstligajahre hatte der KFC/FC Bayer immer wieder deutsche und ausländische Nationalspieler in seinen Reihen. Weitere Akteure gingen aus der Jugend des Vereins hervor und entwickelten sich dann nach dem Wechsel zu finanzstärkeren Clubs zu Topspielern. Der Verein war und ist also Ausbildungsstätte bzw. Durchgangsstation für talentierte Fußballer, die dann bei den Vereinen der drei höchsten Fußballklassen ihr Können unter Beweis stellen können.

Fans[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der KFC Uerdingen 05 verfügt über eine für die 5. Liga untypisch große Fanszene, die sich trotz zahlreicher Abstiege wieder im Wachstum befindet. So konnte der KFC seine Zuschauerzahlen in den letzten Jahren wieder erhöhen. Im Schnitt kommen 1.500-2.000 Zuschauer zu den Heimspielen in die Grotenburg. Bei Topspielen, etwa bei Spielen gegen den Wuppertaler SV, kommt die Grotenburg auf 2.500–3.500 Zuschauer. Zum Stadtderby „beim“ VfR Fischeln (alle Stadtderbys fanden aus Platzgründen in der Grotenburg statt) in der Saison 2009/10 kamen im Hinspiel sogar 7.500 Zuschauer. Uerdingen 05 wurde in der Oberliga auch auswärts stets von mehreren hundert Zuschauern begleitet. Eine Ultraszene entwickelte sich Mitte der 1990er Jahre, die seit dem Jahr 2000 in den „Ultras Krefeld“ eine Heimat gefunden hat.

1995 veröffentlichte die Krefelder Hip-Hop-Band Hörzu in Zusammenarbeit mit dem Verein das Fan-Lied „Bayer Uerdingen“, welches auf dem „Sat 1-Ran! Die Fußball-Hits 2“ Sampler und kurz darauf neu aufgelegt als Maxi-CD „KFC Uerdingen“ erschien. Hörzu spielten das Lied im ausverkauften Grotenburg-Stadion während der Halbzeitpause einer Partie gegen Bayern München.

Prominente Fans des Vereins sind unter anderem der Rock-Musiker Pete Doherty[14], der in seiner Jugend einige Jahre in Krefeld gewohnt hat, sowie TV-Moderator Elton[15] und Poetry Slammer Johannes Floehr.[16]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walther Lenders, Wolfgang Papenroth: Bayer 05 Uerdingen – ein Krefelder Sportverein. Krefeld 1980, ohne ISBN.
  • Walther Lenders, Wolfgang Papenroth: Bayer 05 Uerdingen – Fussball in Krefeld. Krefeld 1985, ohne ISBN.
  • Rainer Engel, Ivo Burmeister: KFC 100. Hundert Jahre Krefelder Fußball Club Uerdingen 05. Krefeld: Sport in Wort und Bild, Löhr, 2005, ISBN 3-00-017486-9.
  • Christian Krumm: „Lieber kleine Schritte als große Sprüche“. 110 Jahre Fußball in Krefeld; in: Die Heimat. Krefelder Jahrbuch 76 (2005), S. 142–146.
  • Rainer Engel, Ivo Burmeister: Neunzehnfünfundachtzig. Dokumentation über den DFB-Pokalsieg von Bayer Uerdingen gegen Bayern München 1985. Mediabook, Remedia Krefeld 2010, ohne ISBN.
  • Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken (Hrsg.): Fußball in Westdeutschland 1945 – 1952. 2011.
  • Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken (Hrsg.): Fußball in Westdeutschland 1952 – 1958. 2012.
  • Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken (Hrsg.): Fußball in Westdeutschland 1958 – 1963. 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Die Vereinsgeschichte in der Kurzfassung. In: kfc-uerdingen.de
  2. Erfolge,Titel und Pokale in der Übersicht. In: kfc-uerdingen.de
  3. a b Oliver Schaulandt: Lakis’ Visionen mit dem KFC. In: Rheinische Post, 18. Dezember 2009
  4. Uerdingen holt Ersan Tekkan In: Express, 23. Dezember 2009
  5. Oliver Schaulandt: Lakis plant den nächsten Aufstieg. In: Rheinische Post, 31. Mai 2011
  6. Heinrich Löhr: 0:7 – KFC wird zur Schießbude der Liga In: Rheinische Post, 21. September 2013
  7. Keine Punkte aus Wattenscheid In: schluesselszene.net, 22. August 2013
  8. wz-newsline.de
  9. kfc-uerdingen.de abgerufen am 22. April 2014
  10. wz-newsline.de
  11. wz-newsline.de
  12. wflv.de
  13. wflv.de
  14. Spiegel Online, Hamburg: Rockmusiker und Fußballfan: Pete Doherty ist Mitglied beim KFC Uerdingen - SPIEGEL ONLINE - Sport. Abgerufen am 3. März 2017.
  15. Red: Elton und Pete Doherty sollen den KFC retten. In: Westdeutsche Zeitung. 15. Januar 2008 (wz.de [abgerufen am 3. März 2017]).
  16. Johannes Floehr: In sieben Minuten die Welt erklären. In: KR-ONE. 2. Februar 2017 (kr-one.de [abgerufen am 3. März 2017]).