Soppe-le-Haut

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Soppe-le-Haut
Wappen von Soppe-le-Haut
Soppe-le-Haut (Frankreich)
Soppe-le-Haut
Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine
Département Haut-Rhin
Arrondissement Thann-Guebwiller
Kanton Masevaux
Koordinaten 47° 44′ N, 7° 4′ OKoordinaten: 47° 44′ N, 7° 4′ O
Höhe 317–403 m
Fläche 7,37 km²
Einwohner 567 (1. Jan. 2013)
Bevölkerungsdichte 77 Einw./km²
Postleitzahl 68780
INSEE-Code
Website www.soppe-le-haut.fr

ehemalige Mairie Soppe-le-Haut

Soppe-le-Haut (deutsch Obersulzbach) ist eine französische Gemeinde mit 567 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Haut-Rhin in der Region Alsace-Champagne-Ardenne-Lorraine. Sie gehört zum Arrondissement Thann-Guebwiller, zum Kanton Masevaux und zum Gemeindeverband Vallée de la Doller et Soultzbach.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Soppe-le-Haut liegt im Soultzbachtal in den südöstlichen Vogesen, etwa 20 Kilometer westlich von Mulhouse und 20 Kilometer nordöstlich von Belfort. Im Südwesten grenzt Soppe-le-Haut an die Region Franche-Comté, die hier zugleich die Rhein-Rhône-Wasserscheide bildet.

Nachbargemeinden von Soppe-le-Haut sind Sentheim im Norden, Guewenheim im Nordosten, Soppe-le-Bas im Südosten, Bretten im Süden, Eteimbes und Lachapelle-sous-Rougemont im Südwesten sowie Petitefontaine im Westen (Berührungspunkt).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ursprünglich deutsche Name und der gleichnamige Fluss bedeuten so viel wie salziger Bach. Man geht davon aus, dass an der Stelle des Dorfes bereits in gallo-römischer Zeit eine Siedlung nahe einem Kastell bestand, die an der Römerstraße von Mandeure nach Artzenheim lag. Um das Jahr 1100 erscheint der Name des Ortes erstmals bei der Gründung des Priorates von St. Morand in Altkirch und St. Nikolaus in Rougemont.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 258 259 257 336 442 517 571

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche St. Margarethen (Église Saionte-Marguerite) stammt aus dem 3. Quartal des 18. Jahrhunderts. Sie wurde anstelle eines Vorgängerbaues unter Beibehaltung des Turmesaus dem Jahr 1469 errichtet. Seit 1995 ist die Kirche als Monument historique klassifiziert.[2]

St. Margarethen, Südseite
St. Margarethen, Ostseite

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Landolin Winterer (1832–1911), katholischer Priester, Schriftsteller und Abgeordneter des deutschen Reichstages.
  • Joseph Remy (1857–1936), Landtagsabgeordneter und Bürgermeister von Wattwiller

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Soppe-le-Haut auf ot-masevaux-doller.fr. Abgerufen am 5. Mai 2011 (doc; 1,9 MB, französisch).
  2. Eintrag in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums. Abgerufen am 5. Mai 2011 (französisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Soppe-le-Haut – Sammlung von Bildern