Weibliche Ejakulation

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Als weibliche Ejakulation wird das stoßweise Freisetzen eines Sekrets auf dem Höhepunkt der sexuellen Erregung bei Frauen bezeichnet, das mit einem intensiven Lusterlebnis verbunden ist. Das Ejakulat (u. a. bestehend aus dem prostataspezifischen Antigen) wird beim Orgasmus durch die Ausgänge der Paraurethraldrüse (Glandula paraurethralis bzw. Skene-Drüse oder weiblichen Prostata feminina[1]) abgesondert. Diese sexuelle Reaktion der Frau unterlag lange Zeit einer medizinischen und gesellschaftlichen Tabuisierung. Weiterer Forschungsbedarf besteht unter anderem zur genauen Zusammensetzung des Ejakulats, des genauen anatomischen und physiologischen Entstehungsorts sowie der Vorgänge, die zum Auslösen der Ejakulation führen.[2][3][4][5]

Nach Rubio-Casillas & Jannini (2011)[6] handelt es sich bei weiblicher Ejakulation und Squirting um zwei verschiedene Vorgänge, die allerdings gleichzeitig während eines Orgasmus auftreten können: Squirting allein bezeichnet ein stoßweises Ausspritzen der in der Blase befindlichen Flüssigkeit, die Eigenschaften verdünnten Urins aufweist. Weibliche Ejakulation ist ein Ausstoßen des weißlichen bis durchsichtigen Ejakulats aus der „weiblichen Prostata“ (Skene-Drüse). Dieser Prozess ereignet sich während des Orgasmus.[7][8] Ferner wird die weibliche Ejakulation günstig von der Muskelkontraktion (Muskelkraft) und der Kontraktionsabfolge des Musculus pubococcygeus beeinflusst.[9][10]

Entdeckungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aristoteles berichtete um 300 v. Chr. von einer flüssigen Absonderung beim weiblichen Orgasmus, die jedoch keinen Samen enthalte. Galen beschrieb im 2. Jahrhundert eine weibliche Prostata, aus der von Frauen Samen ejakuliert werden könne.[11][12]

In der Renaissance bezieht sich der Anatom Realdo Colombo in seiner Arbeit über die Funktion der Klitoris auf die weibliche Ejakulation.

Eine detaillierte Beschreibung als „schwallartiger Erguss“ während der Erregung verfasste 1672 der niederländische Arzt Regnier de Graaf in seinem Werk über die weiblichen Geschlechtsorgane. Er wies auch auf eine besonders sensible Zone in der vorderen Scheidenwand hin, die er mit der Prostata des Mannes verglich.[13][14]

Zeichnung des anatomischen Aufbaus der paraurethralen Drüsen einer erwachsenen Frau. Dargestellt sind die weibliche UrethraMeatus urethrae externus Bild unten – mit den von dorsal bzw. ventral einmündenden Drüsenausfuhrgängen.[15]
Blick auf das (intravaginale) periurethale Schwellkörpergewebe. Die Klitoris liegt zum Bildunterrand. Darüber die Harnröhrenmündung, Meatus urethrae externus, sie ist geschlossen und als kleine Erhebung sichtbar.

Im Jahre 1904 vertrat der Psychologe Havelock Ellis die Theorie, dass die weibliche Ejakulation analog zum Sperma sei und aus den Bartholin-Drüsen stamme würde.

1950 beschrieb der deutsche Gynäkologe Ernst Gräfenberg diese Zone und ihre Bedeutung,[16] die später als Gräfenberg-Zone (G-Punkt) bezeichnet wurde. Der Gynäkologe Chua Chee Ann aus Malaysia fand 1997 in der Scheidenvorderwand auch einen noch reizempfindlicheren A-Punkt.[17]

In der Literatur ab dem 17. Jahrhundert war die als „Freudenfluss“ benannte Flüssigkeit, die bei der weiblichen Ejakulation freigesetzt wird, wohl bekannt, wurde aber von der Wissenschaft bis in die Neuzeit weitgehend ignoriert. Ausnahmen waren der bereits genannte Ernst Gräfenberg und der Grazer Psychiater Richard von Krafft-Ebing, der 1888 anmerkte, dass „auch beim Weibe ein den Moment höchster Wollust markierender Ejaculationsvorgang oder Ejaculationsgefühl besteht.“[18]

Weibliche Ejakulation ist auch das Ziel der Sexualpraktik Kunyaza, die in Ruanda traditionell angewendet wird.

Weibliche Ejakulation. Es werden Volumina von wenigen Millilitern bis ca. 100 ml beschrieben.[19][20]

Anatomie und Physiologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die weibliche Ejakulation wird als homologe Reaktion zur männlichen Ejakulation aufgefasst.[21] Untersuchungen legen nahe, dass es sich bei der ausgestoßenen Flüssigkeit um eine gemischte Sekretion handelt. Als mögliche Quellen des Ejakulats gelten paraurethrale Drüsen, Bartholin-Drüsen, Cervix-, Gebärmutter- und Eileiterflüssigkeit sowie Transsudatflüssigkeit aus der Urethra. Unklar ist immer, ob ein Anteil des Ejakulats aus der Harnblase stammt (Urin), da sich in der Blase der Frau nicht zu jeder Zeit auch Urin befinden muss.[2][22]

Es mehren sich in der aktuellen Forschung die Hinweise, dass die weibliche Ejakulation u. a. die Spermienmotilität positiv beeinflusst.[23] So zeigte sich, dass die im weiblichen Ejakulat enthaltene Flüssigkeit mit dem Prostatasäurephosphatase (PSA) ein Protein enthält – ein im männlichen Sperma ebenfalls vorhandenes Enzym – und dadurch die Spermienmotilität unterstützt. Darüber hinaus enthält das weibliche Ejakulat Fructose, einen Zucker. Fruktose ist im Allgemeinen auch im männlichen Sperma vorhanden, wo sie als Energiequelle für Spermien dient.

Nervale Versorgung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Klitoris wird vom Nervus dorsalis clitoridis innerviert, einem Ast des paarigen Nervus pudendus. Dieser kommt aus dem Plexus sacralis, einem Astgeflecht aus den 2., 3. und 4. Sakralnerven. Der Nervus pudendus führt sowohl allgemein-somatosensible und somatomotorische Nervenfasern mit sich. Auch das Perineum, die Vulva und unteres (distales) Scheidendrittel erhalten ihre nervalen Impulse von dem Nervus pudendus.

Für das untere Scheidendrittel, dem Perineum und die Labien spielt ebenfalls der Nervus genitofemoralis und der Nervus cutaneus femoris ein Rolle.[24] Ersterer zieht über den Tuber ischiadium und gibt Nervenäste ab, die alle Strukturen des äußeren Genitale versorgen.[25]

  • Nervus rectalis inferior für Analhaut und äußerer Schließmuskel
  • Nervus perinealis für den Damm und die großen Labien
  • Nervus dorsalis clitoridis für die Haut und die Klitoris.

Somit ist es der somatische Nervus pudendus, der die quergestreifte Muskulatur des Beckenbodens und der Urethra motorisch versorgt. Mit seinen sensiblen Anteilen innerviert er sensorisch die Blase und Urethra.

Das obere (proximales) Drittel der Vagina wird aus den Beckennervengeflechten versorgt, welche aus sympathischen und parasympathischen Fasern bestehen. Die parasympathischen Nervenfasern entspringen den Segmenten S2 bis S4 des Rückenmarks und verlaufen über den Nervus pelvicus. Die sympathischen Fasern kommen aus Segment Th12 bis L2 und werden im Plexus hypogastricus (Plexus hypogastricus superior, Plexus hypogastricus inferior) umgeschaltet.

  • Der Plexus uterovaginalis, auch als Frankenhäuser Plexus bezeichnet, kommt aus dem Plexus hypogastricus inferior, der vom Plexus hypogastricus superior abzweigt. Er liegt im subperitonealen Bindegewebe auf der Höhe der Cervix uteri und versorgt von dort aus Uterus, Vagina, Tuba uterina, und Ovar.
  • Der Plexus ovaricus kommt oberhalb des Plexus hypogastricus superior aus dem Plexus aorticus abdominalis, begleitet die Gefäße der Arteria ovarica durch das Ligamentum suspensorium ovarii und versorgt Tube, Ovar und Teile des Uterus.

Aktuelle Rezeption und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weibliches Genital (Vulva) mit den anatomisch umstrittenen äußeren Mündungsstellen[26] der Skene-Drüsen

Ab den 1970er Jahren wurde das Thema im Zuge der Frauenbewegung erneut aufgegriffen. Im Kontext der Frauenselbsthilfebewegung wird auf die weibliche Ejakulation unter dem Oberbegriff Lubrikationsproblematik insbesondere in dem Aufklärungsbuch zu lesbischer Sexualität Sapphisterie von Pat Califia (1981) eingegangen. Schwerpunkt bildet hier die Vermittlung der weiblichen Ejakulation als natürlichem Teil des weiblichen sexuellen Erlebnisspektrums. 1987 wurde die weibliche Ejakulation in dem Handbuch A New View of a Woman’s Body, herausgegeben von Carol Dawner (USA), Initiatorin der Vaginalen Selbstuntersuchung, unter der Bezeichnung „Freudenfluss“ beschrieben. Dieses Buch beruht auf Forschungen einer Gruppe um Dawner zu lesbischer Sexualität. Hierbei gewonnene Erkenntnisse zur weiblichen Ejakulation wurden der Sexualforscherin Beverly Whipple (Emerita an der Rutgers University) und dem Sexualforscher John D. Perry, Autorin bzw. Autor des Buches G-Point, übermittelt. Dies trug unter anderem dazu bei, dass Ende der 1970er Jahre das Thema „weibliche Ejakulation“ in den USA wieder verstärkt in die gesellschaftliche Diskussion eintrat.[2]

Gleichzeitig mit der Anerkennung der Existenz des G-Punktes durch die Arbeiten von Ladas, Whipple und Perry wurde die weibliche Ejakulation Gegenstand medizinischen Interesses.[27] Im Jahre 1981 präsentierten F. Addiego und Kollegen eine Studie zum Nachweis dieses Phänomens.[28] Darling, Davidson und Conway-Welch schrieben 1990, dass 40 % der befragten Frauen von einem Flüssigkeitsausstoß berichtet hätten.[29]

Trotz einiger Studien von Beverly Whipple, John Perry, Gary Schuback, Milan Zaviačič und Cabello Santamaria ist jedoch nach wie vor weitgehend unklar, woher die ejakulierte Flüssigkeit stammt und wie der Vorgang genau abläuft. Chemische Analysen des Ejakulats ergaben, dass es sich um Urin, Sekrete der Paraurethraldrüse (Skene-Drüse) oder eine Mischung aus beidem handelt.[30]

Im angelsächsischen Sprachraum wird in der wissenschaftlichen Medizin auch von der female prostate, der „weiblichen Prostata“ gesprochen.[31][32][33]

Paraurethraldrüse („Skene-Drüse“) mit dem im periurethralen Bindegewebe liegenden G-Punkt, Skizze in Sagittalebene

Chemische Analysen des weiblichen Sekrets enthüllen eine Ähnlichkeit mit der Flüssigkeit der Vorsteherdrüse. Als ein charakteristisches Merkmal, das Urin vom Sekret unterscheidet, gilt die Konzentration der sauren Prostata-Phosphatase (PAP). Fast alle US-amerikanischen Studien fanden heraus, dass die PAP-Konzentration im weiblichen Ejakulat die des Urins um ein Vielfaches übersteigt. Auch andere Indikatoren wie der Calciumgehalt sprechen gegen die Urin-Hypothese. Die Berichte der betreffenden Frauen bestätigen dies ebenfalls.[34] Die Flüssigkeit hat ein klares Aussehen, der Geruch ist mehr oder weniger stark, der Geschmack ist scharf.[35] Nach anderer Quelle sieht die Flüssigkeit, die in der Menge etwa eines Teelöffels ausgestoßen wird, wie abgestandene Magermilch aus (watered-down fat-free milk) und schmeckt süß (tasting sweet).[36]

Das Prostataspezifische Antigen (PSA) – ein Protein – war zum ersten Mal 1984 von Pollen[37] auch im weiblichen Organismus, in den periurethralen Drüsen, der weibliche Prostata, beschrieben worden. Bei beiden Geschlechtern unterliegt die Genexpression für das PSA-Protein einer hormonellen Regulation[38] über Steroidrezeptoren[39] für Androgene, Gestagene, Glukokortikoide und Mineralokortikoide, welche dabei allesamt stimulierend wirken.

Häufigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darstellung des weiblichen Beckenbodens mit Muskulatur und nervaler Versorgung; Sicht von oben hinten nach vorn unten (dorsal nach ventral)

Es lässt sich nicht genau feststellen, wie viele Frauen beim Orgasmus ejakulieren. In den 1960er Jahren gingen Masters und Johnson von einem Prozentsatz von 4,7 % aus.[40] Neuere Studien vermuten hingegen einen deutlich höheren Prozentsatz von bis zu 54 %.[41]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frank Addiego, Edwin G. Belzer Jr., Jill Comolli, William Moger, John D. Perry, Beverly Whipple: Female Ejaculation: A Case Study. In: The Journal of Sex Research. Band 17, Nr. 1, Februar 1981, S. 13–21.
  • Thalita Cristina M. Costa, Patrícia M. Cury, Ana Maria G. Custódio: Features of the female prostate according to age: an autopsy study. Características da próstata feminina de acordo com a idade: um estudo de autópsia. In: J Bras Patol Med Lab. August 2016, Band 52, Nr. 4, S. 246-252 (Volltext)
  • Annette Bolz: Das Wasser der Liederlichkeit. Die weibliche Ejakulation ist kein Mythos, auch wenn sie nicht im Lehrbuch steht. Die moderne Wissenschaft forscht dazu nur zögerlich. In: Die Zeit. Nr. 45, 5. November 1993.
  • Darling CA et al.: Female ejaculation: Perceived origins, the Grafenberg spot/area, and sexual responsiveness. In: Archives of Sexual Behavior. Februar 1990, Band 19, Nr. 1, S. 29–47, abgerufen am 15. März 2020.
  • Ernst Gräfenberg: The Role of Urethra in Female Orgasm. In: The International Journal of Sexology. Band 3, Nr. 3, 1950, S. 145–148.
  • Stephanie Haerdle: Spritzen. Geschichte der weiblichen Ejakulation. Edition Nautilus, Hamburg 2020, ISBN 978-3-96054-215-5.
  • John W. Huffman: The detailed anatomy of the paraurethral ducts in the adult human female. In: Am J Obstet Gynecol. 1948, Band 55, S. 86–101.
  • John W. Huffman: Clinical significance of the paraurethral ducts and glands. In: Arch Surg 1951, Band 62, S. 615–626.
  • Alice Khan Ladas, Beverly Whipple, John D. Perry: Der G-Punkt. Das stärkste erotische Zentrum der Frau (= Heyne allgemeine Reihe. Nr. 7221). Heyne, München 1983, ISBN 3-453-01806-0. (englische Ausgabe: The G spot: and other discoveries about human sexuality. 1st Owl Books edition. Holt Paperbacks, New York 2005, ISBN 0-8050-7759-6 (Erste Auflage 1982)).
  • Sabine zur Nieden: Weibliche Ejakulation. Variationen zu einem uralten Streit der Geschlechter. (= Beiträge zur Sexualforschung. Band 91). 2. Auflage. Psychosozial-Verlag, Gießen 2009, ISBN 978-3-8379-2004-8. (Erstausgabe: Enke-Verlag, Stuttgart 2004; Dissertation Universität Frankfurt am Main 1991, unter dem Titel: Theoretische und empirische Studien zur weiblichen Ejakulation).
  • Samuel Salama, Florence Boitrelle u. a.: Nature and Origin of „Squirting“ in Female Sexuality. In: The Journal of Sexual Medicine. Band 12, Nr. 3, 2015, S. 661–666, doi:10.1111/jsm.12799.
  • Josephine Lowndes Sevely: Evas Geheimnisse. Neue Erkenntnisse zur Sexualität der Frau. Droemer Knaur, München 1988, ISBN 3-426-26363-7.
  • Karl F. Stifter: Weibliche Ejakulation. In: W. Eicher u. a. (Hrsg.): Praktische Sexualmedizin. Medical Tribune, Wiesbaden 1988, S. 95 f.
  • Deborah Sundahl: Weibliche Ejakulation und der G-Punkt. Nietsch, Freiburg im Breisgau 2006, ISBN 3-934647-95-2.
  • Renate Syed: Zur Kenntnis der „Gräfenberg-Zone“ und der weiblichen Ejakulation in der altindischen Sexualwissenschaft. Ein medizinhistorischer Beitrag. In: Sudhoffs Archiv. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte. Band 83, Heft 2, 1999, S. 171–190.
  • Florian Wimpissinger, Christopher Springer, Walter Stackl: International online survey: female ejaculation has a positive impact on women's and their partners' sexual lives. In: BJU International. Band 112, Nr. 2, Juli 2013, S. E177–E185, doi:10.1111/j.1464-410X.2012.11562.x.
  • Florian Wimpissinger, Karl Stifter, Wolfgang Grin, Walter Stackl: The Female Prostate Revisited: Perineal Ultrasound and Biochemical Studies of Female Ejaculate. In: The Journal of Sexual Medicine. Band 4, Nr. 5, September 2007, S. 1388–1393, doi:10.1111/j.1743-6109.2007.00542.x.
  • Florian Wimpissinger, Robert Tscherney, Walter Stackl: Magnetic Resonance Imaging of Female Prostate Pathology. In: The Journal of Sexual Medicine. Band 6, Nr. 6, Juni 2009, S. 1704–1711, doi:10.1111/j.1743-6109.2009.01287.x
  • Beverly Whipple, B. R. Komisaruk: Beyond the G spot: Recent Research on Female Sexuality. In: Psychiatric Annals. Nr. 29, 1999, S. 34–37.
  • Beverly Whipple: Female Ejaculation, G Spot, A Spot, and Should We Be Looking for Spots? In: Current Sexual Health Reports. Band 7, Nr. 2, 12. März 2015, S. 59–62, doi:10.1007/s11930-015-0041-2 (Volltext)
  • M. Zadra, E. Zadra: Hingabe und Ekstase: Der G-Punkt und das Geheimnis der weiblichen Sexualität. Knaur-Taschenbuch, München 2006, ISBN 3-426-87306-0.
  • Milan Zaviačič: The Human Female Prostate: From Vestigial Skene’s Paraurethral Glands and Ducts to Woman’s Functional Prostate. Slovak Academic Press, Bratislava 1999, ISBN 80-88908-50-7.
  • Milan Zaviačič, Beverly Whipple: Update on the female prostate and the phenomenon of female ejaculation. In: Journal of Sex Research. Band 30, 1993, S. 148–151.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Milan Zaviačič: The Human Female Prostate. Slovak Academic Press, Bratislava 1999, ISBN 80-88908-50-7 [1]
  2. a b c Sabine zur Nieden: Weibliche Ejakulation: Variationen zu einem uralten Streit der Geschlechter (= Beiträge zur Sexualforschung. Band 84). Psychosozial-Verlag, Gießen 2004, ISBN 3-89806-267-8, S. 48 f.
  3. Amy L. Gilliland: Women’s Experiences of Female Ejaculation. In: Sexuality & Culture. Band 13, Nr. 3, September 2009, S. 121–134, doi:10.1007/s12119-009-9049-y.
  4. Caroline Meauxsoone-Lesaffre: L’émission fontaine ou l’éjaculation féminine: Squirting or female ejaculation. (= Congrès Séance de la Société Médico-Psychologique, France 24/09/2012.). In: Annales Médico-Psychologiques, revue psychiatrique. (ISSN 0003-4487) Band 171, Nr. 2, März 2013, S. 110–114 (abstract online).
  5. Wolfgang Künzel, Michael Kirschbaum: Gießener Gynäkologische Fortbildung 1995: 19. Fortbildungskurs für Ärzte der Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Springer, Heidelberg/Berlin/New York 2013, ISBN 978-3-6426-0994-7, S. 282 f. (auf books.google.de [2])
  6. A. Rubio-Casillas, E. A. Jannini: New insights from one case of female ejaculation. In: The journal of sexual medicine. (J Sex Med) Band 8, Nummer 12, Dezember 2011, S. 3500–3504, doi:10.1111/j.1743-6109.2011.02472.x
  7. S. Salama, F. Boitrelle, A. Gauquelin u. a.: Nature and origin of „squirting“ in female sexuality. In: The journal of sexual medicine. Band 12, Nr. 3, März 2015, S. 661–666, doi:10.1111/jsm.12799.
  8. Robert King, Jay Belsky, Kenneth Mah, Yitzchak Binik: Are There Different Types of Female Orgasm? In: Archives of Sexual Behavior. Band 40, Nr. 5, Oktober 2011, S. 865–875, doi:10.1007/s10508-010-9639-7 (psychologytoday.com).
  9. Karl F. Stifter: Die dritte Dimension der Lust. Das Geheimnis der weiblichen Ejakulation.Heyne, München 1990, ISBN 3-453-04011-2, S. 200 f.
  10. B. Graber, G. Kline-Graber: Female Orgasm. Role of Pubococcygeus Muscle. In: Journal of Clinical Psychiatry. Band 40, 1970, S. 34–39.
  11. Britta-Juliane Kruse: Verborgene Heilkünste. Geschichte der Frauenmedizin im Spätmittelalter. (= Quellen und Forschungen zur Literatur- und Kulturgeschichte. Band 5; = Quellen und Forschungen zur Sprach- und Kulturgeschichte der germanischen Völker. Band 239). (Phil. Dissertation FU Berlin 1994: Verborgene Heilkünste. Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Handschriften und Drucken des 15. und 16. Jahrhunderts). de Gruyter, Berlin/ New York 1996, ISBN 3-11-014704-1, S. 226.
  12. Sophia M. Connell: Aristotle and Galen on sex difference and reproduction. A new approach to an ancient rivalry. In: Studies In History and Philosophy of Science. Teil A, Band 31, Nr. 3, Sept. 2000, S. 405–427, doi:10.1016/S1369-8486(00)00007-8.
  13. Regnier de Graaf: De Mulierum Organis Generationi Inservientibus Tractatus Novus. Erstveröffentlichung 1672, Nachdruck unter dem Titel New Treatise Concerning the Generative Organs of Women. In: Journal of reproduction & fertility. 1972, ISSN 0022-4251.
  14. Zitiert in: Alice Kahn Ladas, Beverly Whipple, John D. Perry: The G spot: and other discoveries about human sexuality. 1st Owl Books edition. Holt Paperbacks, New York 2005, ISBN 0-8050-7759-6.
  15. J.W. Huffman: The detailed anatomy of the paraurethral ducts in the adult human female. In: Am J Obstet Gynecol. 1948, Band 55, S. 86–101.
  16. E. Gräfenberg: The Role of the Urethra in Female Orgasm. In: International Journal of Sexology. Band 3, 1950, S. 145.
  17. Chua Chee Ann: A proposal for a radical new sex therapy technique for the management of vasocongestive and orgasmic dysfunction in women: The AFE Zone Stimulation Technique. In: Sexual and Marital Therapy. Band 12, 1997, S. 357, doi:10.1080/02674659708408179.
  18. Zitiert von Sylvia Groth: Die Klitoris. Das verlorene, fragmentierte und wiederentdeckte Lustorgan der Frau. In: Sylvia Groth, Éva Rásky (Hrsg.): Sexualitäten. Interdisziplinäre Beiträge zu Frauen und Sexualität. Studien Verlag, Innsbruck 2001, ISBN 3-7065-1500-8, S. 93–107.
  19. Florian Wimpissinger, Christopher Springer, Walter Stackl: International online survey: female ejaculation has a positive impact on women's and their partners' sexual lives. In: BJU International. 2013, Band 112, Artikel E 177–E 185 [3], hier S. 179, Tabelle 3.
  20. Deborah Sundahl: Weibliche Ejakulation & der G-Punkt. Nietsch, Freiburg 2006, ISBN 3-934647-95-2, S. 80 f.
  21. Samuel Salama, Florence Boitrelle, Amélie Gauquelin, Lydia Malagrida, Nicolas Thiounn, Pierre Desvaux: Nature and Origin of „Squirting“ in Female Sexuality. In: J Sex Med. Band 12, 2015, S. 661–666.
  22. Alberto Rubio-Casillas, Emmanuele A. Jannini: New Insights from One Case of Female Ejaculation. In: The journal of sexual medicine. (J Sex Med) Band 8, Nummer 12, Dezember 2011, S. 3500–3504, doi:10.1111/j.1743-6109.2011.02472.x, S. 3501: Tabelle 1; (Volltext online).
  23. S.S.Suarez, A.A.Pacey: Sperm transport in the female reproductive tract. In: Human Reproduction Update. 2006, Band 12, Nr. 1, S. 23–37 (Volltext)
  24. Volkmar Sigusch: Sexuelle Störungen und ihre Behandlung. Thieme, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-131-03944-6, S. 233 (auf books.google.de).
  25. V. P. Babmindra, A. P. Novozhilova, T. A. Bragina et al.: The structural bases of the regulation of neuron sensitivity. In: Neuroscience and Behavioral Physiology. (Neuroscience. Behavioral. Physiology.) 1999, Band 29, Nr. 6, S. 615–620, doi:10.1007/BF02462474, PMID 10651316 (Textauszug).
  26. Karl F. Stifter: Die dritte Dimension der Lust. Das Geheimnis der weiblichen Ejakulation. Heyne, München 1990, ISBN 3-453-04011-2, S. 149 f.
  27. Alice Khan Ladas, Beverly Whipple, John D. Perry: Der G-Punkt. Das stärkste erotische Zentrum der Frau. 9. Auflage. Heyne, München 1983.
  28. F. Addiego, Edwin G. Belzer Jr., Beverly Whipple, William Moger u. a.: Female ejaculation. A case study. In: The Journal of Sex Research. Band 17, Nr. 1, Februar. 1981, S. 13–21.
  29. C. A. Darling, J. K. Davidson, C. Conway-Welch: Female Ejaculation. Perceived Orgins, the Grafenberg Spot/Area and Sexual Responsiveness. In: Archives of Sexual Behavior. Band 19, Nr. 1, 1990, S. 29–47, doi:10.1007/BF01541824.
  30. S. Kratochvíl: Orgasmic expulsions in women. In: Ceskoslovenská psychiatrie. (Cesk Psychiatr). Band 90, Nr. 2, 1994, S. 71–77, PMID 8004685.
  31. Gary Schubach: The G-spot is the female prostate. In: American Journal of Obstetrics and Gynecology. (Am J Obstet Gynecol.) Band 186, Nr. 4, 1. April 2002, S. 850.
  32. M. Zaviacic, R. J. Ablin: The female prostate and prostate-specific antigen. Immunohistochemical localization, implications of this prostate marker in women and reasons for using the term „prostate“ in the human female. In: Histology and Histopathology. (Histol Histopathol.) Band 15, Nr. 1, 2000, S. 131–142, doi: 10.14670/HH-15.131.
  33. M. Zaviacic, B. Whipple: Update on the female prostate and the phenomenon of female ejaculation. In: Journal of Sex Research. (J Sex Res.) Band 30, 1993, S. 148–151.
  34. Annette Bolz: Die Ejakulation der Frau ist kein Mythos, auch wenn sie nicht im Lehrbuch steht: Das Wasser der Liederlichkeit. In: Die Zeit. Nr. 45, vom 5. November 1993.
  35. Eigene Übersetzung aus dem Französischen von: Le liquide a un aspect clair, une odeur plus ou moins forte, un goût âcre et salé. Aus: Caroline Meauxsoone-Lesaffre: L’émission fontaine ou l’éjaculation féminine: Squirting or female ejaculation. In: Annales Médico-Psychologiques, revue psychiatrique. (ISSN 0003-4487) Band 171, Nr. 2, März 2013, S. 110–114, doi:10.1016/j.amp.2013.01.004.
  36. Barry R. Komisaruk: Behavioral Neuroendocrinology. CRC Press, 2017, ISBN 978-1-315-38805-2, S. 305 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  37. J. J. Pollen, A. Dreilinger: Immunohistochemical identification of (…)PSA in female periurethral glands. In: Urology. 1984, Band 23, S. 303–304.
  38. M. Black, M. Giai, H. Yu, E. P. Diamandis: Serum total and free Prostate-specific antigen for breast cancer diagnosis in women. In: Clinical Cancer Research. (Clin Cancer Res.) 2000, Band 6, Nr. 2, S. 467–473.
  39. N. Zarghami, L. Grass, E. P. Diamandis: Steroid hormon regulation of PSA gene expression in breast cancer. In: British Journal of Cancer. (Br J Cancer.) 1997, Band 75, S. 579–588.
  40. Nick Fleming: A Review of Female Ejaculation During Orgasm. (PDF; 49 kB). In: Jan Cioe (Hrsg.): Psychology 353: Human Sexuality I. 2006, S. 3.
  41. C. A. Darling, J. K. Davidson, C. Conway-Welch: Female Ejaculation. Perceived Orgins, the Grafenberg Spot/Area and Sexual Responsiveness. In: Archives of Sexual Behavior. Band 19, Nr. 1, 1990, S. 29–47, doi:10.1007/BF01541824.