Stefan Dorra

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Stefan H. Dorra (* 30. Juli 1958 in Soltau) ist ein deutscher Spieleautor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stefan Dorra studierte an der Leibniz-Universität-Hannover und arbeitet als Sprachheilpädagoge an einer Förderschule mit körperbehinderten Schülern. Er lebt in der Nähe von Hildesheim und erfindet nebenberuflich Brett-, Karten- und Kinderspiele. Stefan Dorra ist verheiratet und hat vier Kinder.

Spieleautor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorras erstes Spiel Razzia erschien 1992 im Ravensburger Spieleverlag und schaffte es auf die Auswahlliste zum Kritikerpreis Spiel des Jahres. Weitere ausgezeichnete Kartenspiele, Kinderspiele und Brettspiele folgten. Inzwischen veröffentlichte Dorra über 50 Gesellschaftsspiele, von denen die meisten auch von ausländischen Verlagen veröffentlicht wurden.

Zusammenarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mehrere Spiele entstanden gemeinsam mit anderen Spieleautoren. Manfred Reindl und Stefan Dorra beschäftigen sich gemeinsam insbesondere mit der Entwicklung neuer Kinderspiele. In der Zusammenarbeit zwischen Ralf zur Linde und Stefan Dorra entstanden mehrere interessante und etwas komplexere Brett- und Familienspiele.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Spiel des Jahres
    • Razzia, Ravensburger, Auswahlliste zum Spiel des Jahres 1992
    • Linie 1, Goldsieber, Auswahlliste zum Spiel des Jahres 1995
    • Tonga Bonga, Ravensburger, Auswahlliste zum Spiel des Jahres 1998
    • Land unter, Berliner Spielkarten, Auswahlliste zum Spiel des Jahres 2001
    • Alles im Eimer, Kosmos, Auswahlliste zum Spiel des Jahres 2002
    • Die sieben Siegel, Amigo, Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres 2003
    • Seeräuber, Queen Games, nominiert zum Spiel des Jahres 2006
    • Eselsbrücke, Schmidtspiele, nominiert zum Spiel des Jahres 2011
  • Deutscher Spiele Preis
    • Razzia, Ravensburger, Deutscher Spielepreis 1992, 9. Platz
    • Intrige, F.X. Schmid, Deutscher Spielepreis 1994, 4. Platz
    • Linie 1, Goldsieber, Deutscher Spielepreis 1995, 2. Platz
    • MarraCash, Kosmos, Deutscher Spielepreis 1996, 6. Platz
    • Yucata, Hans im Glück, Deutscher Spielepreis 1996, 7. Platz
    • Medina, Hans im Glück, Deutscher Spielepreis 2001, 2. Platz
  • à la carte Kartenspielpreis
    • Razzia, Ravensburger, 1992, 6. Platz
    • Olympia 2000 v. Chr., Hans im Glück, 1994, 6. Platz
    • Njet, Goldsieber, 1997, 7. Platz
    • Zum Kuckuck, F.X. Schmid, 1997, 4. Platz
    • Land unter, Berliner Spielkarten, 2001, 3. Platz
    • Alles im Eimer, Kosmos, 2002, 3. Platz
    • Die sieben Siegel, Amigo, 2004, 4. Platz

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]