Swallow the Sun

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Swallow the Sun
Swallow the Sun 2016 auf dem Wave-Gotik-Treffen.
Swallow the Sun 2016 auf dem Wave-Gotik-Treffen.
Allgemeine Informationen
Genre(s) Melodic-Death-Doom-Metal
Gründung 2000
Website http://www.swallowthesun.net/
Gründungsmitglieder
Juha Raivio
Aktuelle Besetzung
Gitarre
Juha Raivio
Gitarre
Markus Jämsen (seit 2001)
Mikko Kotamäki (seit 2001)
Matti Honkonen (seit 2001)
Aleksi Munter (seit 2001)
Juuso Raatikainen (seit 2014)
Ehemalige Mitglieder
Schlagzeug
Pasi Pasanen (2000–2009)
Schlagzeug
Kai Hahto (2009–2014)

Swallow the Sun ist eine finnische Melodic-Death-Doom-Metal -Band. Ihre Musik ist melancholisch/düster und besitzt ein stark variierendes Tempo.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Swallow the Sun wurde im Herbst 2000 von Juha Raivio gegründet. Bald trat auch Pasi Pasanen der Band bei, denn die beiden kannten sich bereits aus der Band Plutonium Orange. Im Jahr 2001 kamen Markus Jämsen als zweiter Gitarrist und Mikko Kotamäki als Sänger hinzu. Keyboarder Aleksi Munter und Bassist Matti Honkonen ergänzten die Band. Im Herbst 2002 schrieben sie Songs für die erste Demo, die im Januar 2003 aufgenommen wurde.[1] Die Aufnahmen fanden in Sam’s Workshop mit Sami Kokko statt, der auch für den Mix der Demo zuständig war.

Mikko Kotamäki

Ein paar Monate später wurde Swallow the Sun bei Firebox Records unter Vertrag genommen und begann im Juli 2003 mit der Aufnahme ihres ersten Albums The Morning Never Came.[1] 2005 folgte mit Ghosts of Loss ihr zweites Album. Die daraus ausgekoppelte Single Forgive Her… stieg noch in der Woche seiner Veröffentlichung auf Platz 4 der finnischen Charts ein. Das Album erreichte Platz 8.

Mitte 2006 wechselten sie zu dem Label Spinefarm Records und gingen auf eine Tour durch Europa. Am 16. Februar 2007 erschien mit Hope das dritte Album. Im Frühjahr folgte eine Tour durch Europa und Auftritte auf mehreren Sommer-Festivals. 2008 veröffentlichte Swallow the Sun die EP Plague of Butterflies, mit dem sie erstmals Platz 1 in den finnischen Charts erreichte.

Im Frühjahr 2009 tourte Swallow the Sun durch Nordamerika. Wenige Wochen später, im Mai 2009, verließ Pasi Pasanen mangels Motivation einvernehmlich die Band. Für die kommenden Auftritte und Aufnahmen zum nächsten Album wurde er durch Kai Hahto ersetzt.[1]

Am 2. Februar 2012 veröffentlichte Swallow The Sun ihr 5. Album Emerald Forest and the Blackbird, welches Platz 2 der finnischen Charts erreichte.

Im Jahr 2013 feierten Swallow The Sun das 10-jährige Bestehen ihres Debütalbums The Morning Never Came mit einer speziellen Tour, auf der das Album komplett gespielt wurde. Für die Tour wurde Kai Hahto durch Juuso Raatikainen ersetzt.

Ende 2014 trat Kai Hahto für die nächsten Jahre als Drummer vollkommen zurück, da sein Engagement bei Nightwish zu viel Zeit beansprucht, um gleichzeitig für Swallow The Sun zu spielen. Er wurde durch Juuso Raatikainen ersetzt.[1]

Seit Mai 2015 arbeitete die Band an ihrem 6. Studioalbum Songs From The North. Das Album wurde am 13. November unter Century Media Records veröffentlicht und besteht aus drei separaten Alben. Während das erste Album klassisch nach Swallow The Sun klingt, ist das Zweite ein reines Akustikalbum und das Dritte deckt düsteren Funeral Doom Metal ab.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Ghosts of Loss
  FI 8 35/2005 (3 Wo.) [2]
Hope
  FI 3 07/2007 (3 Wo.) [2]
New Moon
  FI 10 46/2009 (1 Wo.) [2]
Emerald Forest and the Blackbird
  FI 2 06/2012 (5 Wo.) [2]
Songs from the North I, II & III
  FI 7 47/2015 (… Wo.)
  DE 52 20.11.2015 (… Wo.)
EPs
Plague of Butterflies
  FI 1 39/2008 (2 Wo.) [2]
Singles
Forgive Her
  FI 4 16/2005 (6 Wo.) [2]
Don’t Fall Asleep
  FI 3 03/2007 (4 Wo.) [2]
[2]
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: The Morning Never Came
  • 2005: Ghosts of Loss
  • 2007: Hope
  • 2009: New Moon
  • 2012: Emerald Forest and the Blackbird
  • 2015: Songs from the North I, II & III

Singles und EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2005: Forgive Her…
  • 2007: Don’t Fall Asleep (Horror Pt. 2)
  • 2008: Plague of Butterflies (EP)

Demos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2003: Out of This Gloomy Light

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Biografie bei laut.de Abgerufen am 13. November 2015.
  2. a b c d e f g h Swallow the Sun in der finnischen Hitparade

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Swallow the Sun – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien