Swisslos

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie Genossenschaft[1]

Logo
Rechtsform Genossenschaft
Gründung 1937
Sitz Basel, Schweiz
Leitung Roger Fasnacht
(Geschäftsleiter)
Josef Dittli
(VR-Präsident)[2]
Mitarbeiterzahl 212 (2013)[3]
Umsatz 534 Mio. CHF (2013)[3]
Branche Lottogesellschaft
Website www.swisslos.ch

Swisslos ist die schweizerische Lotteriegesellschaft für die Kantone der Deutschschweiz und den Kanton Tessin. Sie wurde 1937 gegründet und ist in Form einer Genossenschaft mit Sitz in Basel organisiert. Im Auftrag dieser zwanzig Kantone und des Fürstentums Liechtenstein bietet Swisslos Zahlenlottos, Sportwetten und eine ganze Palette von Losen an.

Mittelverwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nicht an Lottogewinner ausbezahlten Beträge fliessen hauptsächlich in die kantonalen Lotteriefonds und werden grösstenteils für gemeinnützige Projekte in den Bereichen Kultur, Natur und Soziales eingesetzt. Ein kleinerer Teil geht direkt zugunsten der kantonalen Sport-(Toto-)Fonds, wo sie für gemeinnützige Sportprojekte zur Verfügung stehen.

2013 erzielte Swisslos aus Zahlenlottos und dem Losverkauf einen Reingewinn von 365 Millionen Schweizer Franken, wovon 337 Millionen Franken an die kantonalen Lotteriefonds und 28 Millionen Franken via Sport-Toto-Gesellschaft der Swiss Olympic, dem Schweizer Fussball, Eishockey und der Sporthilfe weitergegeben wurden.

Umstritten ist die Rechtmässigkeit der Erhöhung dieser Direktausschüttungen von Swisslos an die Sport-Toto-Gesellschaft (ab 2017 neu jährlich rund 44 Millionen Franken statt wie bisher jährlich rund 28 Millionen Franken).[4][5]

Lottos und Lose[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Swisslos vertreibt eine Vielzahl von Lotterieprodukten; die Zahlenlotterien Swiss Lotto sowie Euro Millions gehören dabei wohl zu den bekanntesten Produkten. Die Produkte Totogoal und Sporttip befassen sich mit Sportwetten. Des Weiteren sind diverse Rubbellose wie Happy Day, Win for Life, Millionenlos etc. an den Verkaufsstellen erwerb- und spielbar. Das Millionenlos war im Jahr 2020 nach mehr als 20 Jahren das letzte mal erhältlich.

Im Jahr 2021 stellt Swisslos bei den gedruckten Losen sukzessive auf ein Online-System um, welches die Loterie Romande schon länger benutzt. Swisslos-Verkaufsstellen können dann die Lose mit einem eingedruckten Gewinn-Barcode validieren und so bis CHF 1'000 an Kunden auszahlen.[6]

Online ist neben den beiden Zahlenlotterien und Losen auch Bingo und Jass spielbar.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Handelsregister des Kantons Basel-Stadt Internet-Auszug. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 19. Januar 2016; abgerufen am 16. November 2009.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bs.powernet.ch
  2. Organisation Swisslos. Abgerufen am 1. Februar 2017.
  3. a b SWISSLOS Interkantonale Landeslotterie: Geschäftsbericht 2013. (PDF; 5,2 MB) (Nicht mehr online verfügbar.) Ehemals im Original; abgerufen am 21. Juli 2013.@1@2Vorlage:Toter Link/www.swisslos.ch (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. Michael Soukup und Simon Bärtschi: Wie um Millionen für Schweizer Spitzensportler gestritten wird. In: Tages-Anzeiger. Abgerufen am 1. März 2018.
  5. Christoph Mörgeli: Selbstbedienung des Sportfilzes. In: Die Weltwoche. Abgerufen am 1. März 2018.
  6. Swisslos: TNB gedruckte Lose. In: swisslos.ch. Swisslos, 1. Februar 2021 .