Syros

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Syros
Ermoupoli
Ermoupoli
Gewässer Mittelmeer
Inselgruppe Kykladen
Geographische Lage 37° 27′ N, 24° 54′ OKoordinaten: 37° 27′ N, 24° 54′ O
Syros (Griechenland)
Syros
Länge 16 km
Breite 8 km
Fläche 84,069dep1
Höchste Erhebung Pyrgos
442 m
Einwohner 21.505 (2011)
Hauptort Ermoupoli

Syros (griechisch Σύρος (f. sg.), auch Syra oder Siros) ist eine griechische Insel der Kykladen, fast mitten im Archipel gelegen, 84,069 km² groß und mit dem Pyrgos bis zu 442 m hoch. Im 8. Jahrhundert v. Chr. wurde die Insel von Phöniziern besetzt, die ihr auch den Namen Syros gaben, was in etwa ‚felsig‘ bedeutet. Die Stadt Ermoupoli ist Hauptort der Insel sowie Verwaltungssitz der Gemeinde Syros-Ermoupoli und der Region Südliche Ägäis. Die seit 1997 drei Gemeinden der Insel, Ermoupoli, Posidonia und Ano Syros (‚Ober-Syros‘), wurden zum 1. Januar 2011 zur Gemeinde Syros-Ermoupoli zusammengeschlossen, die neben Syros auch die unbewohnte Insel Gyaros umfasst.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gallissas
Kini

Mit einer Fläche von 84,069 km²[1] ist Syros die zehntgrößte Kykladeninsel. Sie ist im Norden der Inselgruppe zwischen den Nord-, Zentral- und Westkykladen gelegen. In einem Umkreis von maximal 50 km liegen Andros, Tinos und Gyaros im Norden, Mykonos, Dilos und Rinia im Osten, Paros mit Andiparos und Serifos im Süden, sowie Kythnos und Kea im Westen. Auf der Längsachse vom Kap Trimiso (Ακρωτήριο Τρίμεσο) im Norden und dem Kap Viglostasi (Ακρωτήριο Βιγλοστάσι) im Süden beträgt die Entfernung nahezu 17 km. Die Inselbreite erreicht in der Mitte auf der Höhe zwischen Kini im Westen und Ermoupoli im Osten etwa 5 km und weiter südlich maximal etwa 10 km vom Kap Atsinganokastro (Ακρωτήριο Ατσιγγανόκαστρο) im Westen zum Kap Fokotrypes (Ακρωτήριο Φωκότρυπες) an der Ostküste.

Der nördliche Inselteil Ano Meria (Άνω Μεριά) ist durch ein markantes bergiges Relief mit mehreren Gipfeln über 400 m Höhe geprägt und erreicht mit dem Pyrgos (Πύργος) 442 m über dem Meer die höchste Erhebung der Insel. Ein Berggrat durchzieht die Insel auf ihrer Längsachse südwärts. Tiefe Schluchten und Täler mit Trockenbächen führen von den Hochlagen zur Küste hin. Während im Nordosten das Gelände teilweise steil zum Meer hin abfällt und viele Küstenbereiche über den Landweg schwer erreichbar sind, ist der Nordwesten sanfter und gliedert die Küstenlinie in zahlreiche Landzungen und kleinere Buchten. Entlang der Westküste nimmt die Größe der Buchten von Norden nach Süden zu und endet im äußersten Südwesten mit der Bucht von Finikas (Όρμος Φοίνικα Órmos Fínika). Der Wechsel von Hügelland und kleineren Küstenebenen kennzeichnet den südlichen Inselteil Messaria (Μεσαριά). Hauptsächlich entlang der Südwestküste ziehen sich einige höhere Bergkämme. Dem tiefen Naturhafen der Bucht von Ermoupoli an der Ostküste sind die beiden Felseninseln Gaidaros und Strongylo vorgelagert. Weiter südlich folgt die Bucht von Azolimnos (Όρμος Αζολίμνου Órmos Azolímnou). Kleinere Hafenbuchten und Kaps gliedern die Südküste. Der West- und Südwestküste sind mehrere kleine Felsinseln und Felsen vorgelagert, weiter südöstlich liegen Aspronisi etwa 2 km und Nata 9 km entfernt.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Syros liegt im Bereich des mediterranen Winterregenklimas. Einem milden Frühjahr von März bis Juni folgen ein trockener und heißer Sommer von Juni bis Oktober und ein milder Winter mit Niederschlägen von Oktober bis März. Ein Großteil der jährlichen Niederschlagsmenge von 487,4 mm verteilt auf etwa 65 Regentage fällt in den Wintermonaten. Zeitweise auftretende Gewitter können mit starken sintflutartigen Regenfällen einhergehen. Schneefälle und Frosttage sind selten, sie liegen im langjährigen Mittel unter 2 Tagen. Regenreichster Monat ist der Januar mit 102 mm und etwa 12 Regentagen. Dagegen sind die drei Sommermonate trocken mit lediglich 8 mm Niederschlag, wobei im trockensten Monat Juli die Niederschlagsmenge unter 1 mm liegt. Die durchschnittliche Monatstemperatur beträgt 18,5 Grad Celsius und schwankt zwischen 26,6 Grad Celsius in den Sommermonaten und 11,4 Grad Celsius in den Wintermonaten. Das Temperaturmaximum für Juli liegt bei 40,0 Grad Celsius, die niedrigste Temperatur- 2,0 Grad Celsius für Januar.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flughafen Syros „Dimitrios Vikelas“ (Κρατικός Αερολιμένας Σύρου «Δημήτριος Βικέλας» (ΚΑΣΟΒ) Kratikós Aeroliménas Sýrou „Dimítrios Vikélas“) liegt südlich von Ermoupoli bei Manna. Die Fluggesellschaften Astra Airlines, Olympic Air und Sky Express SA bedienen die innergriechischen Verbindungen mit Athen und Thessaloniki.[2]

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte Ermoupoli eine vorherrschende Stellung unter den griechischen Häfen. Mit dem Aufkommen der Dampfschifffahrt und der Eröffnung des Kanals von Korinth verlor es an Bedeutung als Handelshafen, zählt aber aufgrund der zentralen Lage innerhalb der Kykladen zu einem wichtigen Knotenpunkt. Vom Fährhafen Ermoupoli existieren regelmäßige innerkykladische Verbindungen sowie mit den Festlandshäfen von Piräus und Lavrio und dem nordgriechischen Kavala. Weitere Ziele sind die ostägäischen Inseln Chios, Ikaria, Fourni und Samos.

Seit 1946 verkehren öffentliche Busse von KTEL Syrou (ΚΤΕΛ Σύρου). Mehrere Rundkurse bedienen die Ortschaften im Inselsüden, sie beginnen und enden in Ermoupoli. Die zentrale Busstation der Insel befindet sich seit 1990 in unmittelbarer Nähe zur Fähranlegestelle.[3]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zentral gelegene Kykladeninsel Syros ist ein bei Griechen beliebtes Urlaubsziel, nicht zuletzt wegen der zahlreichen revitalisierten Gebäude der klassizistischen Periode, aber auch wegen des in der örtlichen Bevölkerung sehr umstrittenen Spielkasinos.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bewohner von Syros waren in der Vergangenheit – ungewöhnlich für Griechenland – fast ausschließlich Katholiken des lateinischen Ritus. Durch die Zuwanderung ab etwa 1820 (Aufstand gegen die Türken) reduzierte sich dieser Anteil bis heute auf ungefähr 40 %, sodass die heutige Bevölkerung zu fast gleichen Teilen aus Orthodoxen und Katholiken besteht.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelne Funde deuten auf eine Besiedlung der Insel bereits in der Jungsteinzeit, die ältesten entdeckten Siedlungen stammen aus der Bronzezeit. Syros war namensgebend für gleich zwei aufeinander folgende Kulturen der Kykladenkultur in der Phase II der frühkykladischen Zeit um 2500 v. Chr. Von der Keros-Syros-Kultur wurde bei Chalandriani ein großes Gräberfeld mit rund 600 Bestattungen gefunden, an der Nordostküste der Insel liegt die Festung Kastri, nach der die Kastri- oder Lefkandi-Kultur benannt wurde.

Ermoupoli und Ano Syros[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Ermoupoli entstand um 1821 als Folge des griechischen Aufstandes gegen die Türkenherrschaft und der daraus resultierenden Flucht vieler Griechen von Chios und anderen Inseln. Der Name leitet sich ab vom griechischen Gott Hermes (Schutzgott der Kaufleute und der Diebe) und bedeutet ‚Stadt des Hermes‘. Sie ist heute der Verwaltungssitz der Region Südliche Ägäis.

Ermoupoli geht nahtlos in Ano Syros über, jede Stadt auf einem eigenen Hügel liegend. Ano Syros bildet die vorwiegend von Katholiken bewohnte ältere, vom Meer aus gesehen linke Hälfte, gekrönt von der Bischofs-Kathedrale St. Georg. Darunter liegen ein 1633 gegründetes Kapuziner- sowie ein Jesuitenkloster.

In der Stadt gibt es außerdem eines der ältesten archäologischen Museen Griechenlands und das Apollon-Theater von 1861. Das klassizistische Rathaus (Grundsteinlegung 1876, Einweihung 1898, erbaut von Ernst Ziller)[4] liegt am marmorgepflasterten und von Tauben bevölkerten Miaoulis-Platz im Herzen der Stadt.

Ermoupoli[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geschichte:

Ermoupoli entstand erst in den 1820er Jahren während der Griechischen Revolution. Zu dieser Zeit kamen viele Einwanderer auf die Insel. Anfangs aus Smyrni und (Aivali), dann von Psara und vor allem von Chios, aber auch aus anderen Regionen und dem Ausland. Erst dadurch setzte sich der orthodoxe Glaube auf der vorher überwiegend von Katholiken bewohnten Insel durch (so dass heute, im Gegensatz zu fast ganz Griechenland, das Verhältnis der Konfessionen 50:50 ist).
Den Namen verdankt die Stadt dem griechischen Gott Hermes.
Schnell entwickelte sich Ermoupoli zur wichtigsten Stadt nach Athen in Griechenland. Schon in diesem Jahrzehnt lebten um die 13.805 Einwohner in Ermoupoli. Die Stadt besaß eine Handelskammer, ein Sanatorium, eine öffentliche Schule und eines der ersten Postämter von Griechenland.
In den 1830ern wurde dann der alte Hafen vergrößert und somit wurde Ermoupoli zur wichtigsten Hafenstadt von ganz Griechenland. Jedoch war Ermoupoli nicht nur Handelszentrum, sondern auch kulturelles Zentrum mit Theater und Bischofssitz.
1854 wurde die Entwicklung der Stadt gebremst, denn die Cholera und andere Epidemien wüteten auf der Insel. Doch die Entwicklung ging weiter nach oben.
Schon in den 1850 wurde das erste Telegraphenbüro errichtet und in den 1860ern kam mit der Schiffswerft (heute Neorion) und Mechanourgio (Energieversorger) Industrieunternehmen in die Stadt. Noch heute ist die Neorion größter Arbeitgeber der Insel.

Ermoupoli

Zeugnisse dieser Vormachtstellung aus der Zeit sind die vielen neoklassizistischen Villen, Straßen und Plätze, vor allem im Norden der Stadt mit dem Stadtteil Vaporia, aber auch die Ruinen der ehemaligen Fabriken im Süden der Stadt.
Erst mit der Eröffnung des Kanals von Korinth und dem damit verbundenen Aufstieg des Hafens von Piräus, wichtigster Hafen von Griechenland heute, büßte Ermoupolis Ende des 19. Jahrhunderts immer mehr an Einfluss ein und verlor an Bedeutung.
Heute ist es jedoch noch Hauptsitz der Region Südliche Ägäis und bildet somit noch Handels- und Verwaltungszentrum dieser Region. Auch besitzt es heute noch mehrere Kulturgüter (Theater, Museen, Bibliotheken etc.) und im Gegensatz zu den meisten anderen Inseln der Kykladen auch ein Krankenhaus und eine Hochschule.

Sehenswert:

  • Rathausplatz:
Rathaus mit Miaoulis-Denkmal

Im Nordwestflügel des Rathauses (linker Hand) befindet sich das Archäologische Museum der Kykladen. Hier sind unter anderem Exponate aus der Zeit der Keros-Syros-Kultur zu bestaunen. Auch Ausgrabungsstücke von der Insel selbst, zum Beispiel von der Grabanlage bei Chalandriani (Halandriani) im Nordosten der Insel. Aber auch byzantinische Exponate sind hier ausgestellt, wie auch aus anderen Epochen.

Vor dem Rathaus befindet sich der „Miaoulis-Platz“. Im Mittelpunkt steht die Statue von Andreas Miaoulis, die am 23. April 1889 aufgestellt wurde.

Rechter Hand befindet sich (das Gebäude, in dem heute ein griechischer Telekommunikationsanbieter sitzt) die ehemalige Lykeion Evaggelidi. Hier bereiteten sich einst Persönlichkeiten wie Vikelas oder Roidis auf ihr Studium vor und machten ihre Schulabschlüsse.

Lohnend kann auch ein Besuch im Freilichtkino, linker Hand am Rathausplatz, Miaoulis Platz, sein. Denn hier werden die meisten Filme (bis auf Kinderfilme) in Originalsprache mit griechischen Untertiteln gezeigt.

Ebenfalls ganz in der Nähe des Miaouli-Platzes befindet sich das historische Archiv der Kykladen, „Megaro Ladopoulou“, heute auch Stadtbibliothek mit interessanten Ausgaben.

  • Apollon-Theater:

Nur wenige Meter von dem Rathaus entfernt liegt das Apollon-Theater. Im März 1862 wurde mit dem Bau begonnen, ehe es am 20. April 1864 mit der Aufführung von Giuseppe Verdis Oper Rigoletto eingeweiht wurde. Architekt war der Italiener Pietro Sambo. Die Bauweise erinnert sehr an die des Mailänder Opernhauses „Scala“. Auf der Decke befindet sich ein Kranz mit Gesichtern von bekannten italienischen und griechischen Komponisten. Im Treppenhaus ist auch ein kleines Museum untergebracht.

Kulturell ist das Theater das Zentrum von Syros, hier finden Theateraufführungen (Oper, Operette, Musical), Konzerte und das „Ermoupoli-Festival“ statt.

  • Hafen:
Hafen bei Nacht
Petros-Protopapadakis-Straße

Eine Statue der Siegesgöttin Nike schmückt die Hafenpromenade. Sie soll an die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges erinnern.

Tagsüber ist die Straße Petros Protopapadakis (Parallelstraße zwischen Rathausplatz und Hafen) eine belebte Einkaufsstraße, während sich nach Schließung der Geschäfte das Leben vor allem in der Straße „Akti Ethnikis Antistasseos“ abspielt. Dort befinden sich mehrere Tavernen, Bars und Cafés, die mit ihrer Lage direkt am Hafen eine schöne Aussicht bieten.

Auf der Ostseite befindet sich die frühere Hafenanlage. Die Gebäude werden heute anderweitig genutzt.

  • Kirchen:
Innere der Kirche Agios Nikolaos

Die Kirche „Agios Nikolaos“ ist dem heiligen Nikolaus von Myra geweiht. Sie liegt im Norden der Stadt. Gebaut wurde sie ab dem Jahr 1848. 1870 wurde sie eröffnet. Geschmückt wird sie von einer gut sichtbaren blauen Kuppel mit goldener Verzierung. Sie gehört zu den größten Kirchen der Insel und erscheint von außen, mit ihrem Eingangsportal und dem Treppenaufstieg, auch als eine solche. Innen ist sie für Orthodoxe Verhältnisse eher schlicht gehalten, wirkt dadurch aber umso größer.
Vor dem Eingangsbereich steht in einem kleinen Garten ein Denkmal für die grablosen gefallenen Krieger der Insel.
Die Kirche befindet sich im Stadtteil „Vaporia“, sehenswert vor allem wegen seiner vielen neoklassizistischen Villen (Straßen: Bambagiotou, Apollonos, und Souri).

Kirche Anastasis.

Auf der Spitze des „Vrontado“ (Berg) liegt die von weitem gut sichtbare Kirche „Anastasis“, Kirche der Auferstehung. Im Inneren hat sie meist neoklassizistische Elemente, sowie eine Holzkanzel und Ikonen, fast alle aus dem 19. Jahrhundert.
Von hier aus hat man eine sehr schöne Aussicht über Ermoupoli und hinauf nach Ano Syro. Bei gutem Wetter sind auch die Nachbarinseln Tinos und Mykonos sichtbar.

El Greco, Die Entschlafung der Jungfrau Maria (vor 1567), Tempera und Gold auf Holz, 61,4 × 45 cm. Die Darstellung verbindet post-byzantinische stilistische und ikonographische Elemente mit solchen des italienischen Manierismus und enthält stilistische Elemente der kretischen Schule.

Eine weitere sehenswerte Kirche ist die 1826 eröffnete Kirche „Kimissi Theotokou“. Diese beherbergt nämlich die Dormitio der Mutter Gottes aus dem Jahre 1562 von Dominikos Theotokopoulos, bekannt auch unter dem Namen El Greco. Diese Ikone der Mutter Gottes verlieh der Kirche auch ihren Namen.
Im Gegensatz zum Inneren der Kirche ist das Äußere mit dem Glockenturm eher schlicht gehalten. Abends ist sie vom Hafen gut zu sehen, da auf dem Glockenturm ein blau leuchtendes Kreuz angebracht ist.

Die „Metamorfossi“ (Verwandlung) ist die wichtigste Kirche der Insel, da sie orthodoxe Bischofskirche der Insel Syros ist. Fertiggestellt wurde sie im Jahre 1824. Diese barocke Kirche besitzt einen Innenhof mit einem Mosaik und einigen außergewöhnlichen Holzschnitzereien und Ikonen.

Einzige katholische Kirche in Ermoupoli ist die „Evangelistra“, Kirche der Verkündigung des Herrn, aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts.

  • Weiteres:

Des Weiteren gibt es in Ermoupoli noch ein Industriemuseum (gegenüber dem Krankenhaus, in drei ehemaligen Fabrikhallen). Hier sind über 300 Exponate aus der Blütezeit der Industrie der Insel zu bestaunen.

Im Süden der Stadt befindet sich das Demetrius Vikelas Sportzentrum. Im Freilicht-Wasserball-Stadion findet im Sommer der Vikelas Cup mit vier Juniorenteams der Wasserball-Nationalmannschaften verschiedener Nationen statt.

In Ermoupolis gibt es auch ein Kino und ein Kasino sowie einen Sportplatz.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stephan Spichty: Das Rathaus von Hermoupolis. Ein Reisebericht. Abschlussarbeit des NDS/gta 1995–1997. ETH Zürich, Institut für Geschichte und Theorie der Architektur.
  • Sheila Lecoeur: Mussolini's Greek island: Fascism and the Italian occupation of Syros in World War II. London 2009, Tauris Academic Studies, ISBN 978-1-84511-670-5, S. 260.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Syros – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ελληνική Στατιστική Αρχή [ΕΛΣΤΑΤ] (Hrsg.): Στατιστική Επετηρίδα της Ελλάδος (Statistical Yearbook of Greece) 2009 & 2010. Piräus 2011, S. 47.
  2. Syros Domestic Airport „Dimitrios Vikelas“
  3. KTEL Syrou (griechisch)
  4. Stephan Spichty: Das Rathaus von Hermoupolis. Ein Reisebericht. Abschlussarbeit des NDS/gta 1995–1997. ETH Zürich, Institut für Geschichte und Theorie der Architektur. S. 68.