TV Oyten

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TV Oyten
TV Oyten
Voller Name Turnverein Oyten
Abkürzung(en) TVO
Gegründet 1911
Vereinsfarben blau / weiß
Halle Pestalozzihalle
Plätze 600 Plätze
Präsident Günter Block-Osmers
Trainer Sebastian Kohls
Liga 3. Liga
2017/18
Rang 7. Platz
Website http://handball.tv-oyten.de
Heim
Auswärts


Der Turnverein Oyten e. V. ist ein deutscher Sportverein aus dem niedersächsischen Ort Oyten. Bekannt ist der Verein vor allem durch seine Handballabteilung, deren erste Damenmannschaft einige Jahre in der 2. Handball-Bundesliga spielte. Der im Jahr 1911 gegründete Verein bietet darüber hinaus die Sportarten Fußball, Volleyball, Tischtennis, Leichtathletik und Turnen an.

Handballabteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Damenmannschaft, welche damals Libor Hrabal trainierte, wurde in der Saison 2006/07 dritter in der Regionalliga Nord. Da der Tabellenerste und -zweite (SGH Rosengarten und SG Misburg) auf den Aufstieg verzichteten, stieg stattdessen der TV Oyten in die 2. Bundesliga auf. Nach nur einer Spielzeit stieg Oyten jedoch wieder in die Regionalliga ab. In der Saison 2008/09 gelang der Mannschaft der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nach zwei Spielzeiten in der 2. Bundesliga stieg Oyten in die 3. Liga ab. In der Saison 2012/13 gewann die Mannschaft zwar die Meisterschaft in der Nordstaffel der 3. Liga, jedoch wurde auf den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Bundesliga verzichtet.[1] In der Saison 2016/17 verzichtete der TV Oyten erneut auf dem Aufstieg in die 2. Bundesliga.[2]

Mit Beginn der Saison 2017/18 wird der TV Oyten mit der Mannschaft der männlichen A-Jugend in der A-Jugend-Bundesliga vertreten sein. Nach 2 Qualifikationsrunden am 27./28. Mai 2017 in Groß Lafferde und am 3./4. Juni 2017 in Hannover-Burgdorf hat die Mannschaft von Trainer Thomas Cordes, bestehend aus Spielern des Jahrganges 1999 und jünger, die Qualifikation zur Jugend-Bundesliga geschafft.

Spielstätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Heimspiele der 1.Damen und der männlichen A-Jugend finden in der Sporthalle der Pestalozzischule in Oyten statt, die ein Fassungsvermögen von etwa 600 Zuschauer besitzt.

Saisonbilanzen 1.Damen seit 2005/06[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Spielklasse Platz Sp. Tore Diff. Punkte
2005/06 Regionalliga 9 26 693:694 -001 25:27
2006/07 Regionalliga 3 26 733:657 +076 36:16
2007/08 2. Bundesliga 13 24 560:716 −156 06:42
2008/09 Regionalliga 1 26 904:690 +214 49:03
2009/10 2. Bundesliga 7 20 580:597 017 15:25
2010/11 2. Bundesliga 11 22 640:736 096 07:37
2011/12 3. Liga (Staffel: Nord) 3 26 901:761 +140 39:13
2012/13 3. Liga (Staffel: Nord) 1 26 899:719 +180 43:09
2013/14 3. Liga (Staffel: Nord) 2 26 867:708 +159 43:09
2014/15 3. Liga (Staffel: Nord) 8 26 739:751 012 22:30
2015/16 3. Liga (Staffel: Nord) 3 22 648:576 +072 28:16
2016/17 3. Liga (Staffel: Nord) 1 22 695:607 +088 34:10
2017/18 3. Liga (Staffel: Nord) 7 22 608:613 005 19:25
Aufstieg
Abstieg

Kader 1.Damen für die Saison 2017/18[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lisa Goldschmidt, Victoria Otten, Liv Süchting, Tabea Webner, Romina Kahler, Insa Janßen, Jacqueline Nowak, Denise Engelke, Lisa Bormann-Rajes, Kea Drewes, Pia Franke, Franca Jakob, Jana Kokot, Christin Lena Schulz, Anna-Lena Meyer, Patricia Lange

Neuzugänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lisa Goldschmidt (Rostocker HC)
  • Liv Süchting (HSG Nienburg)
  • Tabea Webner (SG HC Bremen/Hastedt)
  • Victoria Otten (eigene Jugend)

Abgänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kim Pleß (Handballpause)
  • Karina Zitnikov (Ziel unbekannt)
  • Marielle Juricke (Bonner HC)

Bekannte ehemalige Spielerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. dhb.de: Aufsteiger sind bei den Frauen Mangelware, abgerufen am 17. November 2013.
  2. handball.tv-oyten.de: TV Oyten behält nach dramatischer Schlussphase die Chance auf die Meisterschaft in der eigenen Hand, abgerufen am 30. April 2017.
  3. Ich habe keine Lust mehr. mittelhessen.de - Interview mit Petra Boueke. Letzter Abruf am 2. Januar 2011.