TV Oyten

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TV Oyten
TV Oyten
Voller Name Turnverein Oyten
Abkürzung(en) TVO
Gegründet 1911
Vereinsfarben blau / rot
Halle Pestalozzihalle
Plätze 600 Plätze
Präsident Günter Klann
Trainer Marc Winter
Liga 3. Liga
2019/20
Rang 11. Platz
Website http://handball.tv-oyten.de
Heim
Auswärts


Der Turnverein Oyten e. V. ist ein deutscher Sportverein aus dem niedersächsischen Ort Oyten. Bekannt ist der Verein vor allem durch seine Handballabteilung, deren erste Damenmannschaft einige Jahre in der 2. Handball-Bundesliga spielte. Der im Jahr 1911 gegründete Verein bietet darüber hinaus die Sportarten Fußball, Volleyball, Tischtennis, Leichtathletik und Turnen an.

Handballabteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Damenmannschaft wurde in der Saison 2006/07 unter dem tschechischen Trainer Libor Hrabal dritter in der Regionalliga Nord. Da der Tabellenerste und -zweite (SGH Rosengarten und SG Misburg) auf den Aufstieg verzichteten, stieg stattdessen der TV Oyten in die 2. Bundesliga auf. Nach nur einer Spielzeit musten die Oytenerinnen jedoch wieder in die Regionalliga absteigen. In der Saison 2008/09 gelang der Mannschaft erneut der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Nach zwei Spielzeiten in der 2. Bundesliga stieg der Klub wieder in die 3. Liga ab. In der Saison 2012/13 gewann die Mannschaft unter Trainer Sebastian Kohls (Langwedel) zwar die Meisterschaft in der Nordstaffel der 3. Liga, jedoch wurde auf den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Bundesliga verzichtet.[1] In der Saison 2016/17 verzichtete der TV Oyten erneut auf dem Aufstieg in die 2. Bundesliga.[2] In der Saison 2019/20 der 3. Liga wurde am 6. November 2019 bekannt, dass sich der Verein vom bisherigen Trainer Jörg Leyens getrennt hat.[3] Seitdem wird das Team von Marc Winter und Lars Müller-Dormann trainiert.

In den Spieljahren 2017/18 und 2019/20 war der TV Oyten mit der männlichen A-Jugend in der A-Jugend-Bundesliga vertreten. Nach 2 Qualifikationsrunden am 27./28. Mai 2017 in Groß Lafferde und am 3./4. Juni 2017 in Hannover-Burgdorf hat die Mannschaft unter Trainer Thomas Cordes (Ottersberg) die Qualifikation zur Jugend-Oberhaus geschafft und damit Vereins-Geschichte geschrieben.

Spielstätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Heimspiele des TV Oyten finden in der Sporthalle der Pestalozzischule in Oyten statt, die ein Fassungsvermögen von etwa 600 Zuschauern besitzt.

Saisonbilanzen 1. Damen seit 2005/06[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Spielklasse Platz Sp. Tore Diff. Punkte
2005/06 Regionalliga 9 26 693:694 001 25:27
2006/07 Regionalliga 3 26 733:657 +076 36:16
2007/08 2. Bundesliga 13 24 560:716 −156 06:42
2008/09 Regionalliga 1 26 904:690 +214 49:03
2009/10 2. Bundesliga 7 20 580:597 017 15:25
2010/11 2. Bundesliga 11 22 640:736 096 07:37
2011/12 3. Liga (Staffel: Nord) 3 26 901:761 +140 39:13
2012/13 3. Liga (Staffel: Nord) 1 26 899:719 +180 43:09
2013/14 3. Liga (Staffel: Nord) 2 26 867:708 +159 43:09
2014/15 3. Liga (Staffel: Nord) 8 26 739:751 012 22:30
2015/16 3. Liga (Staffel: Nord) 3 22 648:576 +072 28:16
2016/17 3. Liga (Staffel: Nord) 1 22 695:607 +088 34:10
2017/18 3. Liga (Staffel: Nord) 7 22 608:613 005 19:25
2018/19 3. Liga (Staffel: West) 4 22 624:606 +018 27:17
2019/20 3. Liga (Staffel: Nord) 11 17 444:519 075 08:26
Aufstieg
Abstieg

Kader 1. Damen für die Saison 2020/21[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Romina Kahler, Fenja Hassing, Anna-Lena Meyer, Elisa Führ, Emily Winkler, Lea Bertram, Franca Jakobs, Julia Reinefeld, Ashley Butler, Tabea Webner, Isabel Schengalz, Pia Franke, Lena Schulz, Jana Stoffel, Mirja Meinke, Nathalie Meinke, Sabine Peek, Jasmin Johannsmann

Bekannte ehemalige Spielerinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. dhb.de: Aufsteiger sind bei den Frauen Mangelware, abgerufen am 5. Juli 2020.
  2. handball.tv-oyten.de: TV Oyten behält nach dramatischer Schlussphase die Chance auf die Meisterschaft in der eigenen Hand, abgerufen am 30. April 2017.
  3. Patrick Hilmes: Der berühmte neue Impuls. Weser Kurier, 6. November 2019, abgerufen am 6. November 2019.
  4. Ich habe keine Lust mehr. mittelhessen.de - Interview mit Petra Boueke. Letzter Abruf am 2. Januar 2011.