Taicang

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Koordinaten: 31° 33′ N, 121° 10′ O

Die Stadt Taicang (chinesisch 太仓市, Pinyin Tàicāng Shì) ist eine kreisfreie Stadt der bezirksfreien Stadt Suzhou in der Provinz Jiangsu im Osten der Volksrepublik China, rund 48 Kilometer nordwestlich vom Zentrum Shanghais gelegen. Sie hat eine Fläche von 642 km² und zählte 2008 bereits 466.300 Einwohner mit einer schnell wachsenden Tendenz.

Die Steinbogen-Brücken von Taicang (Taicang shigong qiao 太仓石拱桥) aus der Zeit der Mongolen-Dynastie und die Residenz von Zhang Pu (Zhang Pu zhaidi 张溥宅第) aus der Zeit der Ming-Dynastie stehen seit 2006 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China.

Die Stadt hat in ihrer Kategorie (kreisfreie Stadt) zahlreiche nationale Auszeichnungen bekommen, u. a. für Sauberkeit, industrielle Ansiedlung, als grüne Stadt und Touristenzentrum. Außerdem ist sie ein Schwerpunktort der Deutsch-Chinesischen Zusammenarbeit, z. B. mit dem „German Industrial Park“, in dem einige mittelständische deutsche Unternehmen, wie zum Beispiel Kern-Liebers, Waelzholz, die Schaeffler-Gruppe, Zollner Elektronik, Coroplast, Technotrans und die Lindner AG ihre Chinaniederlassungen betreiben. Auch die österreichische Firma Alpla hat in Taicang eine ihrer Niederlassungen in China.

Die Physikerin Chien-Shiung Wu liegt hier begraben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]