Tatort: Rot – rot – tot

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Folge der Reihe Tatort
Originaltitel Rot – rot – tot
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Produktions-
unternehmen
SDR
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 12[1]
Einordnung Folge 83 (Liste)
Erstausstrahlung 1. Januar 1978 auf ARD
Stab
Regie Theo Mezger
Drehbuch Karl Heinz Willschrei
Produktion Werner Sommer
Musik Jonas C. Haefeli
Kamera Justus Pankau
Schnitt Hans Trollst
Besetzung

Rot – rot – tot ist ein Fernsehfilm aus der Fernseh-Kriminalreihe Tatort der ARD und des ORF. Der Film wurde vom SDR produziert und am 1. Januar 1978 zum ersten Mal gesendet. Er ist die 83. Folge der Tatort-Reihe, der 8. mit Kommissar Lutz.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Versicherungsmathematiker Konrad Pfandler wohnt mit seiner weitaus jüngeren zweiten Frau Julia und seinem Sohn Uwe in einer Villa im vornehmen Stuttgarter Stadtteil Killesberg. Da er seine jüngere Frau nicht in allen Dingen zufriedenstellen kann, nimmt er ihre Seitensprünge mit jüngeren Männern einfach in Kauf. Sein Sohn leidet unter der übergroßen Persönlichkeit des Vaters und ertränkt seine Komplexe meistens im Alkohol.

Die Eskapaden seiner Frau und das dauernde Alleinsein kränken Pfandler aber zunehmend, und deswegen plant er Julia umzubringen. Da seine Frau rote Haare hat, erdrosselt er zunächst zwei zufällig ausgewählte junge Frauen mit der gleichen Haarfarbe, um die Polizei auf eine falsche Spur zu bringen. Das gelingt auch zunächst. Kommissar Lutz glaubt, es handle sich um eine Mordserie, bei der gezielt rothaarige Frauen ermordet werden. In den Verdacht gerät zunächst Uwe.

Um nun Julia in die Reihe der Opfer zu bringen, lockt Pfandler sie in den Park, indem er telefonisch angibt, er habe sich während eines Spaziergangs den Fuß verstaucht und sie solle ihn abholen. Als sie dort ankommt, wird sie mit einem Trick von ihm erdrosselt. Doch er macht einen Fehler: Julia hat sich aus Angst vor dem vermeintlichen Serienmörder eine schwarze Perücke aufgesetzt. Pfandler vergräbt diese anschließend in Panik im Garten. Doch Lutz findet sie mit Hilfe von Pfandlers Hund. Der überführte Pfandler sieht als einzigen Ausweg nur noch den Freitod und erschießt sich in seinem Arbeitszimmer.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Tatort ist der nach Zuschauerzahl erfolgreichste Tatort aller Zeiten. Der Film erzielte bei seiner Erstausstrahlung 26,57 Millionen Zuschauer und 65 % Marktanteil.[2] Curd Jürgens spielte hier seine letzte Hauptrolle in einem deutschen Fernsehfilm.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Tatort: Rot – rot – tot. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. digitalfernsehen.de: „Rot – rot – tot“: Der Rekord-„Tatort“ beim SWR, abgerufen am 27. Dezember 2011.
  3. Joachim Hess: Tatort A-Z: 40 Jahre Tatort - Referenzbuch mit Glossar 1970 - 2012