Theo Mezger

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Theo Mezger, Pseudonym W.G. Larsen, (* 10. August 1923)[1] ist ein deutscher Drehbuchautor und Regisseur.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mezgers Karriere begann, als er Anfang der 1960er Jahre in der ARD-Serie Funkstreife Isar 12 einige Male Regie führte[2] und auch für einige Folgen dieser Serie die Drehbücher schrieb.[3] Zuvor hatte er 1959 dem Regisseur Rainer Wolffhardt bei dem Film Bei Anruf Mord assistiert. 1960 führte er Regie bei der Verfilmung des Kinderbuch-Bestsellers von Wolf Durian Kai aus der Kiste mit Stephan Kayser in der Hauptrolle. Ab dem Jahr 1963 führte Mezger in sämtlichen Folgen der TV-Serie Fernfahrer Regie. Zu der Serie, die in zwölf Folgen bis 1967 produziert wurde, verfasste Mezger teilweise auch die Drehbücher.

Bekannt wurde Mezger, als er 1964 für die TV-Produktion Flug in Gefahr mit Günther Neutze und Hanns Lothar das Drehbuch nach Arthur Haileys Roman schrieb und auch Regie führte. Es folgte im Jahr 1965 das Fernsehspiel Zeitsperre, ebenfalls nach Arthur Hailey. Später kamen weitere bekannte deutsche TV-Serien hinzu, in denen er episodenweise Regie führte, so z. B. bei Raumschiff Orion, Die seltsamen Methoden des Franz Josef Wanninger, in den 70ern und 80ern 16-mal beim Tatort und hauptsächlich in den 1990er Jahren 11-mal bei Schwarz Rot Gold.

Beachtung fand auch Mezgers dokumentarischer Spielfilm LH 615 – Operation München, der die dramatische Entführung einer Lufthansa-Maschine im Oktober 1972 durch palästinensische Terroristen zum Inhalt hat.

Mezger lebt zurzeit in Stuttgart.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Darsteller[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aus seinem Eintrag in der IMDb
  2. Eintrag zu Funkstreife Isar 12 auf BR-Online vom 15. September 2006 (Memento vom 16. September 2007 im Internet Archive), abgerufen am 8. Februar 2010
  3. Theo Mezger auf Kino.de Drehbücher sind dort für 1963, 1964 und 1967 nachgewiesen, abgerufen am 8. Februar 2010