Höhenpark Killesberg

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Killesberg Springbrunnen

Der Höhenpark Killesberg ist ein rund 50 Hektar großer Park im Stadtbezirk Stuttgart-Nord (Stadtteil Killesberg) der Landeshauptstadt. Er ist Bestandteil des Grünen U und grenzt im Osten an den Wartberg und im Süden an den Park an der Roten Wand an. Seit 2012 ist auch die Grüne Fuge auf den Flächen der ehemaligen Messe Bestandteil des Höhenparks.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mahnmal an die Deportation der jüdischen Mitbürger
Egelsee am Wartberg

Die Anlage geht auf die Maßnahmen zur Reichsgartenschau 1939 zurück. Dafür war ein ursprünglich als Steinbruch genutztes, aber bereits aufgelassenes Gelände nach Plänen des Landschaftsarchitekten Hermann Mattern zum Park und Ausstellungsgelände umgestaltet worden.

1941 bis 1942 war das Gelände Sammlungsort jüdischer Bürger aus Württemberg und Hohenzollern für die Transporte in die Konzentrations- und Vernichtungslager.[1] Ein steinernes Mahnmal erinnert an die mehr als 2000 jüdischen Mitbürger, „die während der Zeit des Unheils in den Jahren 1941 und 1942 von hier aus ihren Leidensweg in die Konzentrationslager und in den Tod antraten“.

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Höhenpark mehrfach Schauplatz weiterer Gartenbauausstellungen. 1950 bereits folgte die erste Nachkriegs-Gartenschau in Stuttgart, die Deutsche Gartenschau 1950, ebenfalls geplant und verwirklicht von Hermann Mattern. Sie fand auf dem gleichen Areal statt. Es folgte die Bundesgartenschau 1961 erstmals im oberen und mittleren Schlossgarten und seinerzeit die erste Bundesgartenschau in Baden-Württemberg. Erst die Internationale Gartenbauausstellung 1993 band auch den Höhenpark als Ausstellungsgelände wieder ein. Seitdem ist der Killesberg auch ein wichtiger Bestandteil des Stuttgarter „Grünen U“.

Nach der Fertigstellung der Neuen Messe im Oktober 2007 begann der Rückbau der angrenzenden alten Messe, der im Dezember 2009 abgeschlossen wurde. Die Stadt Stuttgart investierte insgesamt 21 Millionen Euro für die neue Infrastruktur auf dem Killesberg, darunter fallen der Abbruch der Messe und der Straßenbau. Mehr als die Hälfte davon floss in den Bau der Freianlagen (10,4 Millionen Euro). Die reinen Baukosten für den Park (Grüne Fuge, Rote Wand, Feuerbacher Heide) betrugen 7,65 Millionen Euro.[2] Eine zehn Hektar große Parkfläche, genannt Grüne Fuge, wurde angelegt und im Mai 2012 eröffnet. Sie erweiterte den Höhenpark und Das Grüne U.

Kunst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die zahlreichen plastischen Kunstwerken wurden über die gesamte Geschichte des Parks aufgestellt, wobei noch einige aus der Gründungszeit von 1939 stammen. Neben anderen Motiven taucht mehrfach das Motiv des Pferdes auf, wohl in Anlehnung an das Stuttgarter Wappentier.[3]

Bild Name Beschreibung Künstler Koordinaten
Steigendes Pferd Bronzeskulptur, die anlässlich der Landesausstellung Baden-Württemberg 1955 aufgestellt wurde. Peter Otto Heim 48,8022° N, 9,1703° O
Reliefquader mit Pferden Die Vogeltränke in Form eines Sandsteinquaders mit vier Pferdereliefs wurde anlässlich der Reichsgartenschau 1939 aufgestellt. NN 48,8028° N, 9,1706° O
Frau mit Tuch/Stehende Die 1936 geschaffene und 1938 in der Großen Deutschen Kunstausstellung in München erstmals ausgestellte Marmorfigur wurde auch in während der Reichsgartenschau 1939 gezeigt. Im Höhenpark aufgestellt wurde sie jedoch erst 1950. Fritz Nuss 48,8044° N, 9,1708° O
Flamingopaar Ursprünglich war die 1957 geschaffene Bronzeskulptur nicht für diesen Standort bestimmt. Rudolf Pauschinger 48,8062° N, 9,1688° O
Wandrelief „Weinlese“ 1949 für das wiedererbaute Höhencafé Killesberg geschaffenes Majolikarelief. Peter Otto Heim 48,8056° N, 9,1699° O
Gedenkstein „Rundfunkfritzle“ (Erich Hermann) Gedenkstein aus Buntsandstein mit einer Bronzetafel aus dem Jahr 2011 anlässlich des 100. Geburtstags von Erich Hermann. Er ist der Urheber des Killesberg-Lieds. Markus Wolf (Bildhauer) 48,8054° N, 9,1709° O
Fohlen Das Original aus Zinn stammte aus dem Jahr 1942, wurde 1950 anlässlich der Deutschen Gartenschau aufgestellt und steht heute bei der Reiterstaffel im Körschtal. Anstelle des Originals wurde 1987 ein Bronzenachguss aufgestellt. Lilli Kerzinger-Werth 48,8048° N, 9,1716° O
Wandbrunnen mit Enten Der zweigeteilte Wandbrunnen aus Sandstein mit Reliefs von Fischen, Fröschen, Lurchen und Schnecken von 1939 wurde anlässlich der Reichsgartenschau aufgestellt. Rudolf Pauschinger 48,8048° N, 9,1716° O
Kugelbrunnen Der Nachbau eines Originals von 1925 wurde 1950 anlässlich der Deutschen Gartenschau aufgestellt. Auf der Kugel des Sandsteinbrunnens stand ursprünglich ein bronzener Fischreiher. Fritz von Graevenitz 48,8057° N, 9,1725° O
Steigendes Pferd Die originale Bronzeplastik wurde 1939 anlässlich der Reichsgartenschau aufgestellt und Anfang der 1950er Jahre verkauft. Der 1955 mit leichten Änderungen geschaffene Nachguss wurde anlässlich der Landesausstellung Baden-Württemberg aufgestellt. Fritz von Graevenitz 48,8061° N, 9,1723° O
Wandrelief mit Kühen Das Sandsteinrelief wurde 1950 für den Neubau der Milchbar anlässlich der Deutschen Gartenschau geschaffen. Fritz Melis 48,8068° N, 9,1713° O
Liegender Löwe Die Steinplastik stammt vermutlich aus dem 19. Jahrhundert und steht heute auf dem Kinderspielplatz nahe der Milchbar. NN 48,8078° N, 9,1714° O
Kinderrutschbahn Die Betonskulptur wurde anlässlich der Neuanlage des Kinderspielplatzes zur Bundesgartenschau 1961 geschaffen. Erich Glauer 48,8076° N, 9,1716° O
Brunnen im Hainbuchenrondell Der Sandsteinbrunnen wurde 1939 für die Reichsgartenschau geschaffen. Hermann Mattern 48,8079° N, 9,1726° O
Steigendes Pferd Die Travertinplastik wurde 1936 geschaffen und anlässlich der Bundesgartenschau 1977 an der heutigen Stelle aufgestellt. Fritz von Graevenitz 48,8074° N, 9,1764° O
V2A-Stahlplastik Die Stahlplastik von 1956 wurde anlässlich der Bundesgartenschau 1977 an der heutigen Stelle aufgebaut. Erich Hauser 48,8064° N, 9,1749° O
Jagdtrophäe Anlässlich der Reichsgartenschau 1939 geschaffen, prangt die Bronzeplastik heute über dem Haupteingang der Diskothek „Perkins Park“, der ehemaligen Hauptgaststätte der Reichsgartenschau. Eugen Schwab 48,8049° N, 9,1743° O
Hirschkuh mit Kalb Entstanden ist die Zinnskulptur um die Zeit der Reichsgartenschau 1939, aufgestellt wurde sie jedoch erst 2008. Josef Zeitler 48,804° N, 9,1735° O
Reh Der Nachguss des Originals von 1921 stammt aus dem Jahr 1930. Anlässlich der Deutschen Gartenschau 1950 wurde die Bronzeskulptur aufgestellt Fritz von Graevenitz 48,8027° N, 9,1722° O
Quader Der Granitblock wurde 1993 anlässlich der Internationalen Gartenschau aufgestellt. NN 48,8029° N, 9,1713° O
Gedenkstele „Sammellager“ Die Granitstelle mit bronzener Inschrift wurde 1962 zur Erinnerung an die Deportation württembergischer Juden errichtet. Ludwig Albrecht von Hauff 48,8015° N, 9,1716° O
Erinnerungskörper Der Stahlring aus dem Jahr 2013 ergänzt die Gedenkstele „Sammellager“und symbolisiert die gesellschaftliche Lücke, die durch die Deportation entstand. Ülkü Süngün 48,8015° N, 9,1716° O
Filmfries „Kulturströme“ Die zwei jeweils 150 Meter langen Fotostreifen befinden sich in der Stadtbahnhaltestelle „Killesberg“ und zeigen die Flüsse Rhein und Neckar. Ulrich Bernhardt 48,7994° N, 9,1712° O

Kunststationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten der Kunststationen: OSM, Google oder Bing

Zur IGA '93 griff der Landschaftsarchitekt Hans Luz das Stationenkonzept wieder auf, das er und sein Büro bereits bei der Bundesgartenschau 1977 in Stuttgart und der Landesgartenschau 1981 in Baden-Baden erprobt hatten:

„So haben wir nach Stellen gesucht, an denen sich mit gestalteten Verdichtungen Ziel- und Aufenthaltspunkte, Stationen schaffen lassen und dafür auf den jeweiligen Ort bezogene Namen erfunden: Bei der Buche, Grottenloch, Keuper, Donars Stich, Der Leibfried usw. Wir dachten daran, diese Punkte mit einem Parcours zu verbinden, der einen Lebenslauf widerspiegelt: Liebe, Geburt, Spiel, Schaffen, Träumen, Politik, Wohnen, Leben und Vergehen. Wir wollten in diesen Weg auch das Wort einbeziehen und das Ganze zusammen mit uns bekannten und vertrauten Künstlern und Literaten verwirklichen.“[4]

Von den Kunststationen, die zur IGA im Höhenpark Killesberg, auf dem Wartberg und im Leibfriedschen Garten errichtet wurden, sind heute noch 11 erhalten. Im Höhenpark finden sich der Killesbergturm, der zur IGA geplant war, aber erst 2001 gebaut wurde und die Installation Stangenwald.

Bild Name Beschreibung Künstler Koordinaten
Killesbergturm Aussichtsturm in Seilnetzkonstruktion mit einer gegenläufigen, doppelten Treppenwendel. Schlaich Bergermann und Partner 48,8052° N, 9,1713° O
Stangenwald Installation aus 7 × 9 weißen, in einem rechteckigen Raster angeordneten Betonsäulen. Hans Dieter Schaal 48,8059° N, 9,1744° O

Tiergehege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Killesberg werden neben zahlreichen Wasservögeln auch verschiedene Vierbeiner wie Ziegen, Ponys, Esel, Alpakas, Hängebauchschweine etc. gehalten. Die Tiere dürfen teilweise von den Besuchern gefüttert werden, jedoch nur mit dem vom Garten-, Friedhofs- und Forstamt am Gehege angebrachten Tierfutter, da ein Jungschaf durch falsche Fütterung ums Leben kam.[5]

Dahlien-Show[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alljährlich findet im Höhenpark Killesberg auf einer Fläche von ca. 2500 m² eine der größten frei zugänglichen Dahlien-Shows in Deutschland statt. Besucher können dabei zwischen 10.000 Dahlien in annähernd 200 Sorten wandeln. Von August bis September kann die Lieblings-Dahlie gewählt werden. Am letzten Tag der Ausstellung werden alle Dahlien geerntet und in Sträußen äußerst günstig zu gemeinnützigen Zwecken verkauft.

Lichterfest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Sommer findet jährlich das Lichterfest Stuttgart im Höhenpark Killesberg statt.

Jahrmarkt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Terrasse unterhalb des Killesbergturmes ist während der Sommermonate ein kleiner Jahrmarkt in Betrieb. Neben einem Kasperletheater gibt es u. a. ein historisches Kinderkarussell, eine Schiffsschaukel und eine Jahrmarktsorgel aus Waldkirch.

Killesbergbahnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Killesbergbahn mit Dampflok

Killesberg-Parkbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Killesbergbahn Stuttgart

Diesellok „Blitzschwoab“

Seit 1939 verkehrt im Höhenpark Killesberg eine knapp 2,3 km lange, schmalspurige Parkeisenbahn mit Spurweite 15 Zoll (381 mm), die Killesbergbahn Stuttgart. Sie verkehrt in den Sommermonaten täglich, wobei werktags die Diesellokomotiven „Blitzschwoab“ (Baujahr 1950) und „Schwoabapfeil“ (Baujahr 1992), an Sonn- und Feiertagen auch die beiden Dampflokomotiven „Tazzelwurm“ und „Springerle“ von 1950 zum Einsatz kommen.

Die 14 überdachten Personenwagen wurden in den Jahren von 1937 bis 1938 bei Waggonbau Görlitz hergestellt; sie sind noch heute im Einsatz.

Kinderstraßenbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Kinderstraßenbahn Rumpelstilzchen

Noch vor der Umgestaltung des Killesberggeländes für die Reichsgartenschau 1939, verkehrte im Bereich des heutigen „Akazienwäldchens“ (zwischen Kleinbahnhof und Perkins Park), wo die Stuttgarter Straßenbahnen seinerzeit ihr Waldheimgelände hatten, von 1932 bis 1937 die 600-mm-spurige elektrische Kinderstraßenbahn auf einem Rundkurs. Nach ihrer gartenschaubedingten Demontage und den Wirren des Zweiten Weltkriegs wurde sie schließlich 1950 unter dem Namen „Rumpelstilzchen“ auf dem neuen Waldheimgelände in Degerloch wiedereröffnet, wo sie heute noch verkehrt.

Sesselbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tal der Rosen
Ein Seitwärtssessel der Sesselbahn im Eröffnungsjahr 1950

Von der Deutschen Gartenschau 1950 bis 1990 konnte man den Höhenpark Killesberg auch von einer Sesselbahn aus erleben. Sie verkehrte vom Bereich des heutigen Fontänensees unterhalb des Haupteingangs über das Tal der Rosen bis zum damaligen Blindensee oberhalb der Steinbruchreste. Der Fahrbetrieb fand in den Monaten April bis Oktober statt.[6]

Technisch bestand die Bahn nach dem Schweizer System Von Roll/VR101 aus einem kombinierten Trag- und Zugseil, in das die insgesamt 45 doppelsitzigen Sessel je nach Andrang ein- und ausgehängt werden konnten. Bei den Sesseln handelte es sich um einfache Stahlrohrkonstruktionen mit ungepolsterten Sitzbänken und einer Stoffüberdachung. Die Beförderungsgeschwindigkeit lag bei 2,5 m/s. An den Stationen wurden die Sessel durch eine überhöhte Führungsschiene aus dem Seil ausgeklinkt und mussten anschließend jeweils durch das Betriebspersonal von Hand durch die Kehre gezogen werden. In den letzten Betriebsjahren, als die Anlage bereits starke Anzeichen von „Altersschwäche“ zeigte, mussten die Sessel mitunter mit einem kräftigen Schubs die Ablaufschiene hinuntergestoßen und wieder ins Zugseil eingehängt werden, anstatt wie vorgesehen durch ihr eigenes Gewicht abzurollen. Die Betriebsführung lag zu Anfang bei den Stuttgarter Straßenbahnen (SSB), die die Gondel Nr. 6 samt Laufrollen im Magazin des Vereins Stuttgarter Historische Straßenbahnen für spätere Ausstellungszwecke bis heute erhalten haben, und ging später auf die Stuttgarter Messe- und Kongress-GmbH (SMK) über.

Nach 1990 musste die Bahn weichen, weil der Haupteingang im Zuge der Messeerweiterung völlig umgestaltet wurde. Reste der Endstation Blindensee bestanden noch bis Anfang der 1990er Jahre.

Panoramabahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Panoramabahn der IGA 93 bei einer Talfahrt vom Killesberg

Hauptartikel: Panoramabahn

Während der IGA 1993 verkehrte auf dem Killesberg neben der Parkeisenbahn Killesberg noch eine Einschienenbahn, und zwar die Panoramabahn des Schweizer Achterbahnherstellers Intamin, die den Killesberg mit den anderen in die IGA einbezogenen Parkanlagen verband. Schien es zunächst noch so, als könnte die Bahn erhalten werden, wurde sie schließlich 1994 auf Grundlage einer vertraglichen Vereinbarung, nach welcher der Hersteller bereits im Vorfeld zur Rücknahme der Anlage verpflichtet war, demontiert.

Killesbergturm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Killesbergturm

Hauptartikel: Killesbergturm

Auf dem höchsten Punkt des Parks steht seit 2001 ein 42 m hoher Aussichtsturm, erbaut vom Bauingenieur Professor Jörg Schlaich im Auftrag des Verschönerungsvereins Stuttgart als filigrane Konstruktion aus 43 vernetzten Längseilen. Die vier Plattformen des Turmes hängen in einem Seilnetz, welches von der Spitze des Mittelpylons, der auf einer Kugel balanciert, abgespannt ist. Auch die Geländer sind aus einem Seilnetz konstruiert. Wie die meisten Aussichtstürme ähnlicher Höhe verfügt dieser Turm nicht über einen Aufzug.

Verkehrsmittel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Höhenpark Killesberg ist mit der Stadtbahnlinie U5 und den Buslinien 43, 44, 50 und 57, Endhaltestelle Killesberg sowie mit den Linien U6 und U13, Haltestelle Maybachstraße zu erreichen.

Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kurz vor dem Bismarckturm auf dem 409 m hohen Gähkopf befindet sich das Theodor-Heuss-Haus, das zum Museum umgebaute Wohnhaus des ersten deutschen Bundespräsidenten.
  • An das Gelände grenzt im Norden das städtische Höhenfreibad.
  • In dem Gebäude, das am Rande des Höhenparks ursprünglich als Veranstaltungsstätte für die Eröffnungsfeierlichkeiten der Reichsgartenschau von 1939 gebaut worden ist, befindet sich seit 1980 die Discothek „Perkins Park“.
  • Im Südwesten des Höhenparks liegen die unter Denkmalschutz stehende Weißenhofsiedlung von 1927, die zu der vom Deutschen Werkbund initiierten Ausstellung „Die Wohnung“ gehört, und die Kochenhofsiedlung.
Panorama des Egelsees mit Blick zum Wartberg

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Luz: Rund ums Grüne U, Manuskript, Stuttgart 2012.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Höhenpark Killesberg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Sesselbahn Höhenpark Killesberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier (Hrsg.): Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern. Stuttgart 2013, ISBN 3-89657-138-9, S. 293ff.
  2. newsroom.stuttgart.de: Ein neuer Park für die Bürger
  3. Broschüre Kunstweg Killesberg
  4. #Luz, Hans 2012, Seite 69.
  5. Artikel des Stuttgart Journal, besucht am 16. Juni 2010.
  6. Album zum Killesberg - viele wollen die Sesselbahn zurück. Stuttgarter Nachrichten, 21. August 2015

Koordinaten: 48° 48′ 26″ N, 9° 10′ 19″ O