Thermografie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Thermografie, auch Thermographie, ist ein bildgebendes Verfahren zur Anzeige der Oberflächentemperatur von Objekten. Dabei wird die Intensität der Infrarotstrahlung, die von einem Punkt ausgeht, als Maß für dessen Temperatur gedeutet.

Bauthermografie: Flächen erhöhter Temperatur auf der ungedämmten Außenwand werden durch die Falschfarbe rot gekennzeichnet.
Mobile Wärmebildkamera

Eine Wärmebildkamera wandelt die für das menschliche Auge unsichtbare Infrarotstrahlung in elektrische Signale um. Daraus erzeugt die Kamera ein Bild in Falschfarben bzw. für thermographische Zwecke eher seltener ein monochromes Graustufenbild.

Im Gegensatz zur Nahinfrarotspektroskopie ist für die Thermografie keine externe Lichtquelle erforderlich.

Historisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Astronom und Musiker Wilhelm Herschel entdeckte im Jahr 1800 die Wärmestrahlung, indem er Sonnenlicht durch ein Prisma lenkte und den Bereich hinter dem roten Ende des sichtbaren Spektrums mit einem Thermometer untersuchte. Die Temperatur stieg in diesem Bereich, und Herschel schloss daraus, dass dort eine unsichtbare Form von Energie wirksam sein müsse. Seine Bezeichnung „Wärmestrahlung“ ist auch heute noch üblich und wurde etwa 100 Jahre später durch „Infrarot“ — im deutschen Sprachraum war einige Zeit auch der Begriff „Ultrarot“ geläufig — ersetzt.

Andere Forscher zweifelten seine Entdeckung zuerst an, weil noch nicht bekannt war, dass die Transparenz für IR stark von der Glassorte des Prismas abhängt. Auf der Suche nach einem besseren Material entdeckte 1830 der italienische Physiker Macedonio Melloni, dass Prismen aus kristallinem Steinsalz IR-Strahlung kaum dämpfen und dass sich Wärmestrahlung mit Linsen aus diesem Material bündeln lässt. Bereits ein Jahr vorher konnte Melloni die Messgenauigkeit erheblich steigern, indem er die relativ ungenauen Quecksilberthermometer durch die von ihm erfundene Thermosäule ersetzte. Beides – Linsen aus Steinsalz und Anordnungen von Thermosäulen – waren die wesentlichen Bauelemente der ersten Wärmekameras.

Die Temperaturverteilung auf Oberflächen (so genannte „Wärmebilder“) wurden 1840 von Herschel durch unterschiedliche Verdampfungsraten eines dünnen Ölfilms sichtbar gemacht. Später ermittelte man die Temperatur durch unmittelbaren Kontakt mit ausgedrücktem Thermopapier, das sich bei Berührung mit ausreichend warmen Oberflächen verfärbt. Alle diese Verfahren haben sehr an Bedeutung verloren, weil sie nur in einem eng begrenzten Temperaturbereich funktionieren, weder zeitliche Änderungen noch geringe Temperaturunterschiede anzeigen und bei gekrümmten Oberflächen schwierig zu handhaben sind. Im Vergleich zur heute allgemein verwendeten kontaktlosen Technik waren sie aber erheblich billiger.

Der Durchbruch in der Entwicklung der kontaktlosen Temperaturmessung gelang Samuel Pierpont Langley im Jahr 1880 mit der Erfindung des Bolometers. Einsatzbereiche waren unter anderem Aufspüren von Eisbergen und verborgener Personen. Die weitere Entwicklung vor allem auf dem Gebiet der Bildgebung erfolgte meist im Geheimen und Forschungsberichte durften wegen militärischer Geheimhaltungsvorschriften erst nach 1950 veröffentlicht werden. Seit etwa 1960 sind die Geräte auch für nichtmilitärische Zwecke erhältlich.

Die Technik der Bildgebung hat sich in der allgemeinen Verwendung inzwischen grundlegend geändert. Eine Wärmebildkamera wandelt heutzutage die für das menschliche Auge unsichtbare Wärmestrahlung (Infrarotlicht) eines Objektes oder Körpers auch aus größerer Entfernung mit Hilfe von Spezialsensoren in elektrische Signale um, die durch Computer leicht verarbeitet werden können. Dadurch ist der Temperaturmessbereich (Dynamikumfang) deutlich ausgeweitet worden, zudem lassen sich winzige Temperaturunterschiede feststellen. Heutzutage wird Thermografie meist als Synonym für die Infrarotthermografie verwendet.

Prinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spektrale Verteilung der Intensität der Schwarzkörperstrahlung. Die Temperatur der Sonne ist orange, die Umgebungstemperatur rot gekennzeichnet.

Jeder Körper mit einer Temperatur oberhalb des absoluten Nullpunktes sendet Wärmestrahlung aus. Im Idealfall (Emissionsgrad ) entspricht das Spektrum der ausgesandten Strahlung dem eines Schwarzen Strahlers, bei realen Oberflächen weicht es ab. Bei polierten Metallflächen sinkt im IR-Bereich auf Werte unter 0,1. Bei üblichen Baumaterialien gilt .

Mit steigender Temperatur verschiebt sich das ausgesandte Spektrum zu kürzeren Wellenlängen (Wiensches Verschiebungsgesetz).

Die Thermographie wird bevorzugt im infraroten Bereich eingesetzt, also bei Objekttemperaturen um 300 K, die im Bereich der gewöhnlichen Umgebungstemperaturen um 20 °C liegen. Damit die Messungen an weiter entfernt liegenden Objekten nur wenig durch die zwischen Objekt und Kamera liegenden Atmosphäre verfälscht werden, arbeiten die Kameras in der Regel in eingeschränkten Wellenlängenbereichen, in denen die Atmosphäre kaum Eigenstrahlung emittiert (und absorbiert). Ein solches „Fenster“ liegt beispielsweise im Bereich von etwa 8 bis 14 µm (siehe atmosphärische Gegenstrahlung / atmosphärisches Fenster).

Drei Wärmeleistungen tragen zum Ergebnis bei:

  • Den Hauptanteil PObjekt strahlt das Messobjekt selbst ab, dessen Oberfläche einen möglichst hohen Emissionsgrad besitzen soll.
  • Die Gegenstände der Umgebung, aber auch die Sonne strahlen Energie PUmgebung ab, der Anteil wird am Messobjekt gestreut und addiert sich zum Ergebnis. Dieser störende Zusatz ist bei glatten Metalloberflächen besonders ausgeprägt.
  • Die dazwischenliegende Luft liefert ihrerseits PLuft.

Alle drei Anteile werden beim Durchlaufen der Luft geschwächt, für Entfernungen um zwei Meter kann man mit einem Transmissionsgrad von rechnen.

Die gesamte empfangene Leistung berechnet sich zu

Streustrahlung von Sonnenlicht und heißer, seitlicher Strahler sind bei sorgfältiger Messung am leichtesten zu vermeiden. Problematisch ist aber die Strahlungsleistung der Luftmasse zwischen Objekt und Sensor, wenn der Abstand zunimmt. Deshalb sind erdgebundene Infrarotteleskope nur für die Beobachtung der relativ nahen Sonne brauchbar. Weiter entfernte Objekte lassen sich nur erkennen, wenn die Dicke der Luftschicht (wie beim Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie) stark verringert oder (wie bei Wide-Field Infrared Survey Explorer und Spitzer-Weltraumteleskop) ganz ausgeschaltet wird.

Mögliche Messfehler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwarze Polyethylenfolie ist im MIR-Bereich transparent (siehe nächstes Bild)
Der Arm ist im Thermogramm durch die schwarze Folie (siehe Bild oben) hindurch zu sehen, das Brillenglas iat jedoch intransparent. Die Einheit der Temperaturskala ist Grad Fahrenheit.

Reale Flächen emittieren weniger Strahlung als ein Schwarzer Strahler. Das Verhältnis liegt immer zwischen Null und eins und heißt Emissionsgrad. Es ist vom Material, der Oberflächenbeschaffenheit, jedoch kaum von der Temperatur abhängig und für polierte Metallflächen besonders klein. Ein Beispiel illustriert die damit verbundene Problematik: Eine stark verrostete Eisenplatte einheitlicher Temperatur 30 °C = 303 K wird streifenweise poliert, das ergibt wegen der stark unterschiedlichen Emissionsgrade einen „Lattenzauneffekt“ starker und schwacher IR-Strahlung. Aus dem Stefan-Boltzmann-Gesetz

folgt für die abgestrahlte Leistung pro Flächeneinheit

Die Wärmebildkamera wertet nur Unterschiede der empfangenen Leistung aus, weshalb sich ein scheinbarer Temperaturunterschied von

errechnet. Wird die Wärmebildkamera so eingestellt, dass der verrosteten Oberfläche 303 K zugeordnet wird, sollte sie den polierten Streifen die absolute Temperatur 149 K zuordnen, das entspricht −124 °C. Tatsächlich wird wohl eine deutlich höhere Temperatur angezeigt werden, weil unerwünschte IR-Strahlung aus der Umgebung an der reflektierenden Oberfläche „eingeblendet“ wird.

An jeder Wärmebildkamera lässt sich der vermutete Emissionsfaktor vorwählen. Würde man diesen so einstellen, dass die Temperatur der polierten Flächen mit der Wirklichkeit übereinstimmt, würde dieses Messgerät von den verrosteten Stellen so viel mehr Strahlungsleistung registrieren, dass es eine Temperatur von 342 °C = 615 K errechnen würde. Strahlungsmessungen sind also mit Vorsicht zu betrachten. Muss die Temperatur blanker Metalloberflächen bestimmt werden, empfehlen Messgerätehersteller, eine ausreichend große Fläche zu lackieren oder mit Klebeband abzudecken.

Der Einfluss der Temperatur auf den Emissionsgrad kann bei Messungen im Temperaturbereich von 0 °C bis 100 °C in den meisten Fällen vernachlässigt werden.

Viele Nichtmetalle besitzen im mittleren Infrarot einen Emissionsgrad nahe eins. Beispiele sind Glas, mineralische Stoffe, Farben und Lacke beliebiger Farbe, Eloxalschichten beliebiger Farbe, Plastwerkstoffe (außer Polyethylen; siehe nebenstehende Bilder), Holz und andere Baustoffe, Wasser und Eis.

Die Temperatur von Oberflächen mit geringem Emissionsgrad wie Metalle lässt sich mit Thermografie oft nicht verlässlich bestimmen.

Verfahrensvarianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Passive Thermografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der passiven Thermografie wird die durch die Umgebung oder den Prozess bedingte Temperaturverteilung der Bauteiloberfläche erfasst. Dies wird beispielsweise in der Bautechnik zum Auffinden von Wärmebrücken oder an technischen Geräten im Betrieb genutzt, um Verlustwärmequellen und Defekte zu erkennen. Eine weitere Anwendung ist z. B. die zerstörungsfreie Prozessüberwachung beim Spritzgießen, bei der die eingetragene Prozesswärme zur zerstörungsfreien Prüfung genutzt wird.[1][2] Bedingt durch die unterschiedlichen Abkühlgeschwindigkeiten oberflächennaher und -ferner Bereiche ergeben sich Wärmeströme innerhalb des Bauteils. Innenliegende Strukturen wie unbeabsichtigte Fehlstellen können dabei wie eine thermische Barriere wirken, sodass sich dies durch eine veränderte Temperaturverteilung an der Oberfläche äußert.

Aktive Thermografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entsprechend der DIN 54190-1 wird das zu prüfende Bauteil bei Anwendung der aktiven Thermografie thermisch angeregt, wodurch ein Wärmefluss im Objekt erzeugt wird. Grundsätzlich wird zwischen einer periodischen Anregung z. B. bei der Lock-in-Thermografie und einer einmaligen Anregung bei der Impuls-Thermografie unterschieden.

Die thermische Anregung erfolgt z. B. mittels Blitzlampen, Lasern, Ultraschall oder induktiver Erwärmung[3] Bei der Ultraschallanregung wird die Energie akustisch in das Bauteil eingekoppelt, die vorzugsweise im Defektbereich gedämpft oder an losen Kontaktstellen durch Reibung in Wärme umgewandelt wird und folglich zu einer lokalen detektierbaren Erwärmung führt. Auch Materialien wie Kohlefaserverbundwerkstoffe lassen sich induktiv anregen. Hier verursachen z. B. Brüche in den leitfähigen Fasern eine veränderte detektierbare Wärmeerzeugung..[4]

Inhomogenitäten beeinflussen den Wärmeabfluss in das Bauteilinnere (Anregung und Kamera auf der gleichen Seite, sogenannte Reflexionsanordnung) oder durch das Bauteil hindurch (Anregung von hinten, also transmissiv, z.B. bei beidseitig zugänglichen Wandungen, Gehäusen, Karosserieteilen anwendbar) und führen dadurch zu lokalen Temperaturunterschieden an der Oberfläche.

Nachteilig sind u.U. die thermische Belastung sowie die Kosten und Gefahren der Anregungsquelle.

Erfahrungsgemäß gilt u.a. bei Kunststoffen, dass lediglich Fehler erkannt werden können, deren Tiefe im Bauteil maximal ihrer auf die Oberfläche projizierten Ausdehnung entspricht.[5]

Bei der Lock-in-Thermografie erfolgt die Anregung intensitätsmoduliert und periodisch. Die Lock-in-Thermografie ist frequenzselektiv, d. h., sie spricht nur auf Temperaturänderungen bei der spezifischen Anregungsfrequenz an. Das durch eine pixelweise diskrete Fourieranalyse erhaltene Phasenbild zeigt im Gegensatz zum Amplitudenbild unabhängig von der Ausleuchtungsqualität und dem Emissionsgrad die thermischen Strukturen unterhalb der Oberfläche. Die Eindringtiefe hängt primär von der Modulationsfrequenz und der Temperaturleitfähigkeit ab. Je geringer die Anregungsfrequenz ist, desto höher sind die Eindringtiefe und auch die erforderliche Messzeit.

Die aktive Thermografie eignet sich besonders zur berührungslosen Untersuchung von homogenen großflächigen und dünnwandigen Bauteilen einfacher Geometrie. Bei Kunststoffen ist die Anwendung meist auf geringe Wandstärken im Millimeterbereich beschränkt. Thermografie kann vor allem oberflächennahe dreidimensionale Fehler darstellen, aber auch flächige Fehler wie Delaminationen, fehlende Anbindung bei Schweißnähten oder das Fehlen von Faserlagen erfassen. Selbst das Fehlen einzelner Rovings in Faserverbundbauteilen wie Rotorblättern von Windturbinen kann erfasst werden.

Bilderzeugung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Bilderzeugung im Mittleren Infrarot werden kalibrierte Wärmebildkameras verwendet.

Anhand der Erwärmung (rot) erkennbarer, defekter Kabelanschluss an einem Schütz
Hauptartikel: Wärmebildkamera

Aufgebaut ist eine Wärmebildkamera im Prinzip wie eine normale elektronische Kamera für sichtbares Licht, die Sensoren unterscheiden sich aber in Aufbau und Funktionsweise je nach zu detektierender Wellenlänge. Es ist nicht möglich, mit herkömmlichen Filmen solch langwellige Strahlung aufzunehmen.

Durch ein Objektiv wird ein Bild auf einen elektronischen Bildsensor projiziert. Kameras für den Wellenlängenbereich von 8 bis 14 µm verwenden Objektive aus einkristallinem Germanium oder Zinkselenid. Auch einkristallines Natriumchlorid wäre geeignet, ist aber feuchteempfindlich.

Als elektronische Bildsensoren werden oft tief gekühlte Fotohalbleiter verwendet, Mikrobolometerarrays oder pyroelektrische Sensoren müssen hingegen nicht zwingend gekühlt werden.

Die photoelektrisch arbeitenden Detektoren werden oft auf Temperaturen um 77 K (flüssiger Stickstoff) gekühlt, damit die Sensoren überhaupt als Fotoempfänger arbeiten können. Die thermische Empfindlichkeit (Temperaturauflösung) des Thermografiesystems lässt sich gegenüber ungekühlten Systemen entscheidend erhöhen. Auch ungekühlte Infrarot-Sensoren werden oft thermoelektrisch thermostatiert, um Signaldrift der Empfänger-Elemente zu verringern. Solche Geräte sind deutlich kleiner und kostengünstiger als tief gekühlte Systeme. Sie liefern aber ein vergleichsweise schlechteres Ergebnis.

Die Detektorzelle eines Mikrobolometerarrays besteht aus einer nur wenige Mikrometer dicken, absorbierenden Scheibe, welche durch zwei gebogene Kontakte gehalten wird (sogenannte Mikrobridges). Die Scheiben bestehen aus einem Material mit einem stark temperaturabhängigen Widerstand (zum Beispiel Vanadiumoxid). Die absorbierte Infrarotstrahlung führt zu einer Temperaturerhöhung des Scheibchens, was wiederum den Widerstand ändert. Der gemessene Spannungsabfall wird als Messsignal ausgegeben.

Pyroelektrische Sensoren liefern dagegen nur bei Temperaturänderung eine Spannung mit sehr hoher Quellimpedanz.

Pyrometrische Sensoren benötigen einen mechanischen Chopper, Mikrobolometerarrays zumindest eine periodische Abschattung des Bildsensors. Der Grund ist bei pyrometrischen Sensoren, dass diese nur auf Temperaturänderungen reagieren können. Bei Bolometerarrays dient der Chopper oder shutter dazu, ein Dunkelbild zu gewinnen, welches als sensorspezifische Referenz (jedes Pixel besitzt einen individuell unterschiedlichen Widerstand!) vom aufgenommenen Bild Pixel für Pixel abgezogen wird.

Normen für die Thermografische Prüfung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsches Institut für Normung (DIN)
  • DIN 54162, Zerstörungsfreie Prüfung – Qualifizierung und Zertifizierung von Personal für die thermografische Prüfung – Allgemeine und spezielle Grundlagen für Stufe 1, 2 und 3
  • DIN 54190-1, Zerstörungsfreie Prüfung – Thermografische Prüfung – Teil 1: Allgemeine Grundlagen
  • DIN 54190-2, Zerstörungsfreie Prüfung – Thermografische Prüfung – Teil 2: Geräte
  • DIN 54190-3, Zerstörungsfreie Prüfung – Thermografische Prüfung – Teil 3: Begriffe
  • DIN 54191, Zerstörungsfreie Prüfung – Thermografische Prüfung elektrischer Anlagen
  • E DIN 54192, Zerstörungsfreie Prüfung – Aktive Thermografie
  • DIN EN 13187, Wärmetechnisches Verhalten von Gebäuden – Nachweis von Wärmebrücken in Gebäudehüllen – Infrarot-Verfahren
  • DIN EN ISO 9712, Personal der zerstörungsfreien Prüfung nach DIN EN ISO 9712:2012 – Verfahren Thermografie (TT)
International Organization for Standardization (ISO)
  • ISO 6781, Thermal insulation – Qualitative detection of thermal irregularities in building envelopes – Infrared method
  • ISO 18434-1, Condition monitoring and diagnostics of machines – Thermography – Part 1: General procedures
  • ISO 18436-7, Condition monitoring and diagnostics of machines – Requirements for qualification and assessment of personnel – Part 7: Thermography

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dietrich Schneider: Einführung in die praktische Infrarot-Thermografie. Shaker Verlag, Aachen 2012.
  • Norbert Schuster, G. Valentin Kolobrodov: Infrarotthermographie. Wiley-VCH, Weinheim 2004.
  • Helmut Budzier, Gerald Gerlach: Thermische Infrarot Sensoren. Wiley-VCH, Weinheim 2010.
  • Nabil A. Fouad, Torsten Richter: Leitfaden Thermografie im Bauwesen. Fraunhofer IRB, Stuttgart 2005.
  • Thomas Zimmermann, Martina Zimmermann: Lehrbuch der Infrarotthermografie. Fraunhofer IRB, Stuttgart 2012.
  • G. Schwalme: A process for the production of plastic moldings. Patent, Nr. DE 102010042759 B4, 21. Oktober 2010.
  • W. Roth, G. Schwalme, M. Bastian: Thermischer Fingerabdruck – Prozesskontrolle und -regelung auf Basis der Inline-Thermografie. In: Plastverarbeiter. 04, 2012, S. 36.
  • G. Schober, T. Hochrein, P. Heidemeyer, M. Bastian u. a.: Sichererer Genuss – Detektion nichtmetallischer Fremdstoffe in Lebensmitteln. In: LVT Lebensmittel Industrie. 1/2, 2014, S. 20.
  • S. Neuhäusler, G. Zenzinger, T. Krell, V. Carl: Optimierung der Impuls-Thermografie-Prüftechnik durch Laserscans und Blitzsequenzen. DGZfP-Berichtsband 86, Thermografie-Kolloquium, Stuttgart, 25. September 2003.
  • T. Hochrein, G. Schober, E. Kraus, P. Heidemeyer, M. Bastian: Ich sehe was, was du nicht siehst. In: Kunststoffe. 10, 2013, S. 70.

Weiterführende Informationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • T. Hochrein u. a.: ZfP: Ich sehe was, was du nicht siehst. In: Kunststoffe. 11/2013, S. 70–74.
  • G. Busse: Thermal wave generator for imaging thermal structures. Patent, Nr. DE 3217906 A1, 17. November 1983.
  • G. Busse, D. Wu, W. Karpen: Thermal wave imaging with phase sensitive modulated thermography. In: Journal of Applied Physics. 71/1992, S. 3962.
  • B. Köhler: Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung und Materialcharakterisierung für Kunststoffe. SKZ-Seminar „Qualitätssicherung bei der Verarbeitung von Faserver-bundwerkstoffen“, Halle 2010.
  • D. Wu: Lockin-Thermografie für die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung und Werkstoffcharakterisierung. Dissertation. Universität Stuttgart, 1996.
  • J. Aderhold, G. Dobman, M. Goldammer, W. Pia, Hierl T.: Leitfaden zur Wärmefluss-Thermographie – Zerstörungsfreie Prüfung mit Bildverarbeitung. Fraunhofer-Allianz Vision Erlangen, 2005.

Ultraschall-Anregung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • A. Dillenz, T. Zweschper, G. Busse: Elastic wave burst thermography for NDE of subsurface features. In: Insight. 42/2000, S. 815.
  • J. Rantala u. a.: Amplitude modulated lockin vibrothermography for NDE of polymers and composites. In: Research in Nondestructive Evaluation. 7/1996, S. 215.

Induktive Anregung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • J. Vrana: Grundlagen und Anwendungen der aktiven Thermographie mit elektromagnetischer Anregung. Dissertation. Universität des Saarlandes, 2008.
  • G. Riegert: Induktions-Lockin-Thermografie – ein neues Verfahren zur zerstörungsfreien Prüfung. Dissertation. Fakultät Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie an der Universität Stuttgart, 2007.

Puls-Phasen-Thermografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • T. Krell, J. Wolfrum, B. Deus: Puls-Phasen-Thermografie an definiert geschädigten und reparierten Faserverbundbauteilen. DGZfP Thermografie-Kolloquium, Stuttgart, 27.–28. September 2007.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Thermografie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. G. Schwalme: A process for the production of plastic moldings. Patent, Nr. DE 102010042759 B4, 21. Oktober 2010.
  2. W. Roth, G. Schwalme, M. Bastian: Thermischer Fingerabdruck – Prozesskontrolle und -regelung auf Basis der Inline-Thermografie. In: Plastverarbeiter. 04, 2012, S. 36.
  3. T. Hochrein, G. Schober, E. Kraus, P. Heidemeyer, M. Bastian: Ich sehe was, was du nicht siehst. In: Kunststoffe. 10, 2013, S. 70.
  4. G. Schober, T. Hochrein, P. Heidemeyer, M. Bastian u. a.: Sichererer Genuss – Detektion nichtmetallischer Fremdstoffe in Lebensmitteln. In: LVT Lebensmittel Industrie. 1/2, 2014, S. 20.
  5. S. Neuhäusler, G. Zenzinger, T. Krell, V. Carl: Optimierung der Impuls-Thermografie-Prüftechnik durch Laserscans und Blitzsequenzen. DGZfP-Berichtsband 86, Thermografie-Kolloquium, Stuttgart, 25. September 2003.