Toki (Computerspiel)

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Toki
Studio Tad Corporation
Publisher Tad Corporation
Erstveröffent-
lichung
1989
Genre Jump'n'Run
Spielmodus Bis zu 2 Spieler abwechselnd
Steuerung 8-Wege Joystick; 2 Knöpfe
Gehäuse Standard
Arcade-System Haupt-CPU: Motorola 68000 (@ 10 MHz)
Sound-CPU: Z80 (@ 4 MHz)
Sound Chips: YM3812, OKI6295
Monitor Raster Auflösung 256×240 (horizontal), Farbpalette: 1024

Toki ist ein Jump ’n’ run-Arcade-Spiel, das von der Firma TAD Corporation entwickelt und 1989 veröffentlicht wurde. In Japan wurde das Spiel unter dem Namen JuJu Densetsu vertrieben. Die Vermarktung in den USA wurde von Fabtek übernommen.

Hintergrundgeschichte[Bearbeiten]

Im animierten Intro des Spiels sieht man, wie „Miho“, die Freundin Tokis, von einem Zauberer namens „Vookimedlo“ entführt wird. Der Hauptcharakter Toki versucht ihn daran zu hindern und wird daraufhin von diesem in einen Schimpansen verwandelt.

Spielablauf[Bearbeiten]

Der Spieler steuert einen Affen und versucht sechs Level zu beenden. Den zahlreichen Gegnern erwehren kann sich dieser durch Spucken und Springen. Das Spucken stellt den Hauptangriff des Affen dar. Ähnlich wie im Spiel Super Mario, können Sprünge neben Ausweichen auch dazu genutzt werden, auf den Gegnern zu landen und diese damit aus dem Spiel zu werfen. Von Zeit zu Zeit hinterlassen ausgeschaltete Gegner Power-Ups. Das Gros stellen Verbesserungen der Spuckfähigkeit des Affen dar. Beispiele sind ein Zweifachschuss oder die Möglichkeit Feuer zu speien. Auch können ein als Schutzschild fungierender Football-Helm und Turnschuhe, die es dem Spieler ermöglichen höher zu springen, eingesammelt werden.

Am Ende eines Levels erfolgt jeweils ein Kampf gegen einen Endgegner. Der Spieler kann durch Kollisionen mit Gegnern, Geschossen oder Fallen, als auch durch das Ablaufen eines am Bildschirm eingeblendeten Zeitlimits, Leben verlieren. Bei Spielbeginn besitzt dieser drei Leben.

Portierungen[Bearbeiten]

Toki wurde 1991 auf den Systemen Amiga, Atari ST, C64, Sega Mega Drive, Atari Lynx und NES veröffentlicht. Die Portierungen auf Heimcomputer erfolgte durch Ocean. Die NES-Version wurde von Taito entwickelt. Lynx- und Mega Drive-Konvertierungen wurden von den Softwareabteilungen der Hersteller selbst herausgebracht. Die SEGA-Version besitzt einen zum Teil stark veränderten Levelaufbau.

Kritik[Bearbeiten]

In der Presse wurde vor allem die fast originalgetreue Umsetzung des Automaten auf die 16-Bit-Computersysteme gelobt. So schreibt der Amiga Joker: „Bei Oceans neuestem Streich macht sich hingegen fast schon Verwirrung breit: Automat oder Amiga?“ (Amiga Joker, Ausgabe 10/1991)

Weblinks[Bearbeiten]