U-Bahn-Linie U11 (Berlin)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von U-Bahn-Linie 11 (Berlin))
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Linie U11
Berliner U-Bahn-Großprofil
Streckenlänge:geplant 15,8 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Bisher kein Abschnitt realisiert
Hauptbahnhof Fernverkehr Regionallinie S-Bahn U-Bahn (Trassenfreihaltung)
Naturkundemuseum U-Bahn (Trassenfreihaltung)
Nordbahnhof S-Bahn (Trassenfreihaltung)
Rosenthaler Platz U-Bahn (Trassenfreihaltung)
Rosa-Luxemburg-Platz U-Bahn (Trassenfreihaltung)
Mollstraße (Trassenfreihaltung)
Platz der Vereinten Nationen (Trassenfreihaltung)
Langenbeckstraße (Trassenfreihaltung)
Landsberger Allee S-Bahn (Trassenfreihaltung)
Franz-Jacob-Straße (Trassenfreihaltung)
Weißenseer Weg (Trassenfreihaltung)
Vulkanstraße (Trassenfreihaltung)
Genslerstraße (Trassenfreihaltung)
Arendsweg (Trassenfreihaltung)
Rhinstraße (Trassenfreihaltung)
Bürknersfelde S-Bahn (Trassenfreihaltung)
Marzahn S-Bahn (Trassenfreihaltung)
Marzahner Promenade (Trassenfreihaltung)
Allee der Kosmonauten (Trassenfreihaltung)
Ringenwalder Straße (Trassenfreihaltung)
Glambecker Ring (Trassenfreihaltung)
Senatsverwaltung für Verkehr und Betriebe, Stand 1995[1]

Linie U11 ist der Arbeitstitel einer langfristig geplanten Strecke der Berliner U-Bahn.

Gemäß dem Berliner Flächennutzungsplan in der aktualisierten Fassung vom März 2020[2] werden die benötigten Trassen weiterhin freigehalten, laut Stadtentwicklungsplan Verkehr (StEP) von 2019[3] sind aber bis zum Jahr 2023 keine konkreten Realisierungen vorgesehen. Dies bedeutet, dass die für den Bau benötigten Flächen bis auf Weiteres nicht durch andere Bauten blockiert werden sollen. In nachgeordneten Phasen der Bauleitplanung wäre die Planung dann verbindlich zu berücksichtigen und die tatsächliche Freihaltung sicherzustellen.

Die Linie U11 würde den mittleren Berliner Osten an den Hauptbahnhof – als dem westlichen Endpunkt – anbinden. Der östliche Endpunkt ist am Glambecker Ring im Ortsteil Marzahn konzipiert. Der Gesamtausbau würde rund 15,8 Streckenkilometer mit 21 U-Bahnhöfen umfassen.

Die geplanten Stationen sind: Hauptbahnhof (Stadtbahn, U5), Naturkundemuseum (U6), Nordbahnhof (Nordsüd-S-Bahn), Rosenthaler Platz (U8), Rosa-Luxemburg-Platz (U2), Mollstraße, Platz der Vereinten Nationen, Langenbeckstraße, Landsberger Allee (Ringbahn), Franz-Jacob-Straße, Weißenseer Weg, Vulkanstraße, Genslerstraße, Arendsweg, Rhinstraße, Bürknersfelde (Querung Berliner Außenring, bisher noch kein Bahnhof), Marzahn (Wriezener Bahn), Marzahner Promenade, Allee der Kosmonauten, Ringenwalder Straße und Glambecker Ring.[4] Parallel zur projektierten Trasse verlaufen bereits mehrere Straßenbahnlinien (u. a. M5, M6, M8, 16).

Im März 2023 wurde über ein internes Dokument bekannt, dass die BVG im Rahmen der Zukunftsplanung BVG 2050+ (Arbeitstitel: Expressmetropole Berlin) den bisher geplanten Streckenverlauf als Teil eines möglichen Ausbaus der U4 in Aussicht stellt. Demnach solle die U4 zunächst vom Nollendorfplatz zum Hauptbahnhof weitergeführt werden, von wo aus dann die Linie auf der bisher vorgesehenen Streckenführung der U11 fortgesetzt werden würde.[5] Gemäß dem Koalitionsvertrag von CDU und SPD nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 2023 werde zunächst jedoch (parallel zu möglichen Projekten wie der U10 u. ä.) lediglich der Abschnitt von Alexanderplatz bis Marzahn eingehender geprüft.[6]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gleisplan des U-Bahn-Zielnetzes laut StEP Verkehr 1996. In: home.arcor.de. Senatsverwaltung für Verkehr und Betriebe, Abt. V – Verkehrsplanung für Berlin, Juni 1995, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. April 2016;.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gleisplan des U-Bahn-Zielnetzes laut StEP Verkehr 1996. In: home.arcor.de. Senatsverwaltung für Verkehr und Betriebe, Abt. V – Verkehrsplanung für Berlin, Juni 1995, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. April 2016;.
  2. Flächennutzungsplanung Berlin. Flächennutzungsplan Planzeichnung. Planungsstand (Zitat): FNP Berlin in der Fassung der Neubekanntmachung vom 5. Januar 2015 (ABl. S. 31), zuletzt geändert am 3. März 2020 (ABl. S. 1683). In: stadtentwicklung.berlin.de. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, 2020, abgerufen am 13. Juni 2020.
  3. Nahverkehrsplan Berlin 2019–2023. (PDF; 22,5 MB) Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, abgerufen am 13. Juni 2020.
  4. Siehe U-Bahnplanungen (Memento vom 23. Februar 2015 im Internet Archive). In: berliner-untergrundbahn.de, abgerufen am 14. November 2019.
  5. Christoph Reinhardt: Internes Dokument. BVG-Konzept sieht Verlängerung aller Berliner U-Bahnlinien vor. In: rbb24. 19. März 2023, abgerufen am 3. April 2023.
  6. Isabell Jürgens: Koalitionsvertrag. Massiver Ausbau des S- und U-Bahnnetzes beschlossen. In: Berliner Morgenpost. 3. April 2023, abgerufen am 4. April 2023.